Verfasst von: Reiner Dung | Januar 28, 2015

Angelina Jolie: Die internationale Gemeinschaft hat versagt

Weibliche kurdische Milizen – HELLO WORLD ‪‎KOBANE‬ IS FREE!

Am 26. Januar 2015 meldeten die Frauen aus Kobane: «Ja, es ist wahr – Kobane ist frei».
Den Namen der kleinen Grenzstadt kennt die Welt seit vier Monaten, weil sich hier die kurdischen Verteidiger zäh den Angreifern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) entgegenstellen.
Es harren neben maximal 3.000 Kämpfern gerade noch etwa 7.000 Zivilisten in der fast völlig zertrümmerten Stadt aus.

500 kurdische Verteidiger, darunter viele Frauen, seien gefallen und weit mehr als tausend IS-Milizionäre.
TextAuszug❗

Angelina Jolie ist die Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Bei ihrem Besuch im nordirakischen Dohuk am Sonntag zeigte sie sich schockiert über die Lage der Flüchtlinge und rief die Welt zu mehr Hilfe auf.

Angelina Jolie im IRAK: Die internationale Staatengemeinschaft muss endlich Wege finden, um ein dauerhaftes Friedensabkommen zu erreichen

Während in Kobane der langersehnte Sieg näher rückte, dankte die Sonderbotschafterin Angelina Jolie, während ihres zweitägigen Besuchs im Nordirak, den Behörden der Autonomen Region Kurdistan. Sie hätten unter schwierigen Umständen rund 900.000 Flüchtlinge aufgenommen.

Die internationale Gemeinschaft muss mehr tun, so Angelina, die sich mit Familien in provisorischen Häusern traf. Sie hielt eine Rede vor Hunderten von Flüchtlingen und den Politikern, die sich hier versammelt hatten. Angelina sagte: „Seit ich das letzte Mal hier im Irak war, sind weitere zwei Millionen Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden. Vor allem in den letzten sechs Monaten. Sie sprach auch die schrecklichen Taten, wie Vergewaltigung, Missbrauch, Ausbeutung und Verschleppungen von Frauen und Kindern durch die ISIS an. Gerade auch die Kinder, deren Eltern getötet wurden, sind nun ohne jegliche Betreuung. Hier muss dringend geholfen werden. Sehen Sie die ganze Rede von Angelina Jolie in dem Video an und lesen Sie dazu auch unseren Beitrag: IS entführt, vergewaltigt, versklavt und zwangsverheiratet Mädchen und Frauen


Wir Netzfrauen sind für Frieden und gegen Gewalt, aber was sollten denn diese Frauen machen, weglaufen? Sie haben gekämpft und gewonnen.

Netzfrau Doro Schreier
http://netzfrauen.org/2015/01/27/weibliche-kurdische-milizen-hello-world-%e2%80%aa%e2%80%8ekobane%e2%80%ac-free/
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„Ich habe den Irak seit 2007 schon fünf Mal besucht – und nie Leiden gesehen, das so groß war wie jetzt. Seit vielen Jahren besuche ich Flüchtlingslager – und jedes Mal sitze ich in einem Zelt und höre mir Geschichten an. Ich versuche, so gut wie möglich zu helfen – etwas zu sagen, dass Solidarität zeigt – und ein bisschen wegweisend sein könnte. Auf dieser Reise war ich sprachlos“, schreibt die berühmte UN-Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR.

„Nichts bereitet einen auf die Realität von so viel individuellem menschlichen Leid vor. Auf die Erzählungen von Leid und Tod, und die Blicke von hungrigen, traumatisierten Kindern. Es reicht nicht, dass wir unsere Werte daheim verteidigen, in unseren Zeitungen und Institutionen. Wir müssen sie auch in den Flüchtlingslagern des Mittleren Ostens verteidigen – und in den zertörten Geisterstädten Syriens“, so die sechsfache Mutter.

Laut der UNHCR leben 330 000 Menschen im Irak in Notunterkünften, die für winterliche Temperaturen nicht ausgelegt sind. Mehr als vier Millionen Menschen sollen allein aus Syrien vor dem Bügerkrieg und dem IS-Terror in die Nachbarländer geflohen sein.

http://www.seitenblicke.at/top-stories/jolie-berichtet-vom-schicksal-der-fluechtlinge

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Grundsätzliche Einschätzung
Von Reisen in den Irak, einschliesslich der Region Kurdistan, wird abgeraten.
Die Lage bleibt unübersichtlich. Die Sicherheit ist nicht gewährleistet; das Risiko von Entführungen und Terroranschlägen ist hoch. Praktisch täglich fordern Bombenanschläge Todesopfer und Verletzte. Sicherheitsoperationen gegen terroristische Organisationen kommen im ganzen Land vor, sind jedoch in den Provinzen Anbar, Nineveh und Salahedin.am intensivsten. Im Juni 2014 sind in der Stadt Mosul schwere Kämpfe ausgebrochen. Anhänger der sunnitischen Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) kontrollieren mittlerweile grosse Gebiete im Norden und Westen des Landes. Sie sind Anfang August 2014 auch in die teilautonome Region Kurdistan vorgedrungen. Mit weiteren Kampfhandlungen muss gerechnet werden.

Beachten Sie auch die Rubrik Terrorismus und Entführungen.
https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/irak/reisehinweise-fuerdenirak.html

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PflichtGuckVideo WahrheitsSucher
Christoph Hörstel ll Über ISIS und Verbündete ll Iranisches Radio 12.10.14

antikriegTV
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WarnHinweis
ISIS Terror – IS ein Plan der NATO – Christoph Hörstel im Interview

Göttin Sel

Der ehemalige ARD Journalist, der uns lange Jahre von zahlreichen Krisengebieten rund um die Welt berichtete im Interview. Dabei erklärt Herr Hörstel die Zusammenhänge des Interantionalen Terrors und das doppelte Spiel der NATO-Staaten, die ihre Bevölkerung zunehmend für dumm verkaufen und insgeheim den Terror managen und finanzieren und dabei andererseits propagandistisch den Kampf gegen den Terror, mit Milliarden von Steuergeldern, fördern. Das Ziel ist kein geringereres als die vollständige Destabilisierung der Welt und im gleichen Zuge die Endgültige Privatisierung des Reichtums der Erde in einige wenige Taschen der Elite.
In diesem Zusammenhang ist auch die unzensierte Valdai Rede von Vladimir Putin interessant, in der er klare Worte über die Pläne der westlichen Eliten findet. Diese Rede fand entweder keine Beachtung oder wurde sehr stark verdreht und aus dem Kontext gerissen in den Mainstreammedien.


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