Verfasst von: Reiner Dung | Januar 11, 2015

Freigeisst in Schrift, Wort, Bild und Ton in Not

LandRat prangert Freigeist im Internet an !
An alle FreiGeister und Blogger in Schrift, Wort, Bild und Ton.
Bitte unbedingt weiterverbreiten !
Erst Internetpranger, nun Abrissverfügung

🙂

„Zwischenrufe gegen den alltäglichen Wahnsinn“

Landrat „Gnadenlos“ hat wieder zugeschlagen. Erst der Internetpranger und nun will er unsere kleine Landwirtschaft zerstören!
🙂

Nach anfänglicher Empörung über das neuerliche Ränkespiel beschloss ich die Sache nicht an die Öffentlichkeit zu tragen, um der Gegenseite nicht den Weg zu einem stillen Rückzug zu verbauen. Zudem hatte ich nichts zu verbergen und war mir sicher, dass sich die Sache von selber klären würde. Nach Anhörung und Inspektion hörte ich dann auch ein halbes Jahr überhaupt nichts mehr vom Amt und nahm an, die Intrige habe sich erledigt. Da kam Anfang Dezember 2014 eine formlose Aufforderung vom Landratsamt, bis Oktober 2015 alle unsere Gebäude zu beseitigen. Dies würde faktisch das Ende unserer Landwirtschaft bedeuten, also auch den Verlust eines bedeutsamen Teils unserer wirtschaftlichen Existenz, denn als Rentner bin ich auf den Nebenerwerb als Selbstversorger angewiesen.

http://hgeiss.de/abriss.htm
😦
http://www.freigeisst.de/

😦
„Nie vergessen: Alles nachprüfen und selber denken!“
…passend zum neuen Freihandelsabkommen der WTO

eine Parabel aus den „Kalendergeschichten eines bayerischen Barden“ aus dm Jahr 1983 , bzw. aus: „Parabel & Märchen“ 2003, Copyright Geiss Haejm

Von einem, der auszog die Gründe des Hungers zu entdecken

Jo hatte es satt! Obwohl er seit Wochen große Bogen um aktuelle Druckerzeugnisse machte, Radio und Fernsehen mied, stieß er dennoch laufend auf die Meldungen vom millionenfachen Hungertod in der Dritten Welt.

Er konnte es einfach nicht mehr ertragen, selber satt zu sein und zu wissen, dass jedes Jahr 17 Millionen Kinder weltweit verhungerten. Wen er auch fragte, was die Gründe für dieses unglaubliche Geschehen wären, zuckte die Achseln und faselte etwas von Überbevölkerung und Rückständigkeit.

Jo wollte es schließlich genau wissen. Er verkaufte sein Auto und seine Stereoanlage und besorgte sich ein Ticket nach Amerika. Zuerst wollte er eine dieser Bananenrepubliken besuchen, weil er noch nie verstanden hatte, dass es in Ländern, in den Bananen wachsen, zu wenig Nahrung geben konnte.

Als er im Bananenland ankam, sah er auch gleich im Hafen Berge von grünen Bananen, bereit für die Verladung nach Europa. Jo erstand ein altes Fahrrad und machte sich auf den Weg, das Land zu erkunden.

Tagelang radelte er durch fruchtbare Ebenen mit Bananenstauden, soweit das Auge reichte. Dann fand er sie, die Ärmsten der Armen, sah ihre eingefallenen Wangen und hörte die Kinder vor Hunger weinen. Sie wohnten auf steinigen, unfruchtbaren Berghängen, und selbst dort hatten nur die wenigsten winzige Felder, denen sie ein wenig Mais und Bohnen abtrotzten.

„Ich verstehe euch nicht“, sagte Jo zu ihnen. „Warum eßt ihr keine Bananen oder pflanzt auf den Plantagen Getreide und Gemüse?“

Die Armen reagierten wütend, zeigten ihm den Vogel und nannten ihn einen verrückten Gringo. Nun erst fielen Jo erst die bewaffneten Männer bei den Plantagen auf. Er begriff, dass diese nicht den Armen gehörten. Erbost fragte er einige Bewaffnete, ob sie sich bei ihrem miesen Job nicht schämten…

Als Jo nach einer Woche Gefängnis wieder entlassen wurde, gab man ihm ziemlich deutlich zu verstehen, dass er im Bananenland unerwünscht sei.

Langsam dämmerten ihm die Zusammenhänge, dennoch wollte er auch noch die anderen Hungerländer Süd- und Mittelamerikas besuchen. Als er im Kaffeeland ankam, wollte er seinen Augen nicht trauen, es war wie im Bananenland! In den fruchtbaren Flußtälern und Ebenen wurde Kaffee für die reichen Industrie-länder geerntet, die Armen mußten dort schuften und besaßen kein eigenes Land, um Lebensmittel anzubauen. Die riesigen Plantagen gehörten wenigen reichen Familien oder gar Konzernen in den Industrieländern. Diese bauten auf ihrem Land Kaffee an, weil der im Export am meisten Geld brachte. Warum sollten sie Lebensmittel für die Armen anbauen, wenn die doch kein Geld zum Bezahlen hatten?

Jo fuhr weiter. Er besuchte das Baumwolland, das Tabakland, das Gummiland, das Zuckerland, das Kakaoland, das Erdnußland… und das Spritland. Da wurden doch glatt die Regenwälder abgefackelt, um danach zuckerreiche Pflanzen anzubauen – um daraus Sprit für die Autos der Reichen zu destillieren… Anderswo wurde der Dschungel in Weideland verwandelt, damit reiche Menschen im Norden genug Hackfleisch essen konnten. Jo erkannte nun, warum die reichen Länder im Überfluß lebten.

Völlig entnervt machte er sich auf den Weg nach Afrika, denn dort im Sahel würden, wie es hieß, die Menschen wegen der großen Trockenheit sterben…

Die ganze Geschichte von Geiss Haejm lesen
http://hgeiss.de/von%20einem%20der%20auszog.htm
😦

http://www.hgeiss.de/malerei/html/1982-tausnd%20teife.html

Grafische Arbeiten von Geiss Haejm
http://www.hgeiss.de/malerei/index.html
🙂

Gedanken zur Kunst

„Kunst kommt von Können!“ sagen meine Lehrer.
„Das ist keine Kunst!“, höre ich, wenn einer was tut, was andere auch können.

Kunst nur Selbstzweck?

TextAuszüge :

Was ist Kunst?

Intelligenz sei das, was der Intelligenztest misst, erklärte ein Psychologe. Analog dazu schließe ich, das Kunst dann das ist, was auf dem Kunstmarkt seinen Preis hat. Und seinen Preis hat nur, was bekannt ist und gerühmt wird, das Gefallen kommt dann irgendwann von alleine.
Kunst wäre dann also vor allem eine Ware, die als Kunst bezeichnet wird. Kunst – also nur Etikettierung für Objekte, die von Menschen aus bestimmten Motiven als Kunst definiert werden?
Es gibt keine allgemein gültigen Wertmaßstäbe für Kunst. Was bleibt ist der individuelle Geschmack, über den sich bekanntlich nicht streiten lässt. Es sind also letztlich Gefühle, auf die es ankommt, aber was wäre für uns sonst von Belang?

Von Nichts kommt Nichts
🙂
Lohn der Kunst

Seinen Lohn hat der Künstler schon beim Arbeiten, oder er bekommt ihn nie. Wenn es einem gelingt etwas so zu schaffen, wie man es in sich fühlt, dann ist das eine kaum überbietbare Lust. Wenn ein späterer Betrachter, Hörer oder Nachdenker davon einen Zipfel erhaschen kann, dann freut das den Künstler, natürlich auch wenn dadurch die brotlose Kunst zu Brot wird. Doch während des Schaffensprozesses hat das für ihn keine Bedeutung.

Den ganzen Artikel von Helmut Josef Geiss :
http://www.hgeiss.de/texte/kunst/kunst.htm
🙂
Nie wieder Krieg!

Helmut Geiss

Vor 100 Jahren begann das erste große Völkermorden, zur Erinnerung das Antikriegsgedicht „Drei Minuten Gehör“ von Kurt Tucholsky, vertont von Geiss Haejm frei nach einer Weise von Bob Dylan, vorgetragen in Berliner Kleinkunstbühnen ab 1970, die vorliegende Aufnahme ist von 2014.
😦

Das für private Downloader kostenlose Projekt möchte ich auch als meine Antwort auf „ACTA“ und die Gier der Verwertungsgesellschaften verstanden wissen, die vorgeben sich um das geistige Eigentum von Künstlern zu sorgen, tatsächlich aber nur mitkassieren wollen. Der Begriff „geistiges Eigentum“ ist mir zudem sehr suspekt, denn immer kombinieren und schaffen wir mit dem, was andere vor uns geschaffen oder gedacht haben. Verboten gehört alleine das unerlaubte Vermarkten von fremden Werken.

http://www.hgeiss.de/lied.htm


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