Verfasst von: Reiner Dung | Dezember 8, 2014

Die Neue Welt wurde zur Hölle auf Erden gemacht

Die MassenMörder

Indianer in Amerika: »Ausrottung der roten Teufel«

Vor 150 Jahren verübte die US-Armee das Sand-Creek-Massaker.

Zum Zeichen der friedfertigen Absichten Washingtons lud US-Präsident Abraham Lincoln 1863 Black Kettle und Lean Bear, Stammesführer der Southern Cheyenne aus Colorado, in die Hauptstadt ein. Er zeichnete sie mit Orden aus und schickte sie mit einer US-Fahne wieder nach Hause ins Colorado-Territorium im Mittleren Westen der USA. Zu diesem Zeitpunkt tobte der Amerikanische Bürgerkrieg schon im zweiten Jahr. Colorado verfügte nur über zwei Regimenter, die im Osten den Truppen der konföderierten Sklavenhalter-staaten nachsetzten.

Fernab von dieser Front waren einflussreiche Leute in Colorado nicht an einer friedlichen Lösung der »Indianerfrage« interessiert. Hier sah man in den »Wilden« nur einen Stör-faktor, der den guten Geschäften mit Landraub, Goldrausch und Eisenbahnbau im Wege stand. Zur Vorbereitung einer militärischen Lösung wurde das 3. Kavallerieregiment aus Freiwilligen aufgestellt. Den Boden für das Vorgehen gegen die Native Americans bereitete die Presse mit einem Trommelfeuer von Artikeln über die »Gefährlichkeit der Indianer«.

Überall richteten sie angeblich »Verwüstungen« an, unter denen die Siedler zu leiden hätten. Tatsächlich aber wurden zu dieser Zeit mehr Indianer von Weißen getötet als umgekehrt. Doch wie in allen Kriegen ging es auch hier nicht um die Wahrheit, sondern darum, die lästigen Cheyenne und Arapaho loszuwerden.

»Patrioten«

»Vernichtet sie!« riet William N. Byers, Verleger der in Denver erscheinenden größten Tageszeitung Colorados. In seinen Rocky Mountain News vermeldete Byers am 4. April 1863, unter den Weißen in Colorado sei nun »allgemein das Gefühl« verbreitet, dass »der einzige Weg«, mit Indianern umzugehen, der sei, »einen Vernichtungskrieg gegen sie zu führen«.

Schreibtischtäter Byers spitzte seine Befürwortung des Völkermords 1864 weiter zu. »Humanisten aus dem Osten, die an die Überlegenheit der indianischen Rasse glauben, werden angesichts unserer Politik in ein fürchterliches Geschrei ausbrechen, aber es ist jetzt nicht die Zeit für Haarspaltereien oder Gewissensbisse. Selbsterhaltung verlangt nach entschlossenem Handeln, und der einzige Weg, sie zu garantieren, sind ein paar Monate aktiver Ausrottung der roten Teufel.« Dem schloss sich Colorados Gouverneur John Evans an, indem er erklärte, die Cheyenne hätten »den Vereinigten Staaten den Krieg erklärt«, und hinzufügte: »Jeder Mann, der einen feindlichen Indianer tötet, ist ein Patriot!« Die Weißen rief er auf, sich »zu organisieren« und die Cheyenne und Arapaho »zu verfolgen und zu töten, wo immer sie zu finden sind«.

Den ganzen Artikel lesen:
http://www.pravda-tv.com/2014/12/indianer-in-amerika-ausrottung-der-roten-teufel/

MassenMörder
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VölkerMord verjährt nicht

5. Kolumbus, die Kolonialherren und die Menschenrechte

Peter Milger

MassenMörder wurden

Kolumbus, Auftritt als rücksichtloser Eroberer, Kolonialherr und Krieger. Er notiert in einem Brief an die Krone: „Die Berge waren sehr stark bevölkert, als ich ankam. Nun haben sie sich etwas entvölkert, weil die Eingeborenen mit mir in Krieg gerieten, und unser Gott mir stets den Sieg verlieh“.
Die Taino-Fürsten, die sich wehrten und in Gefangenschaft gerieten, wurden in der Hauptstadt eingekerkert. Pietro Martire, ein Freund von K. „Als man Caonabo und seinen Bruder gefangen hatte und zu den Königen nach Spanien bringen wollte, starben auf der Fahrt beide vor Kummer“. Laut Martire kommentiert ein Tainosfürst: „Die Spanier sind gewalttätige böse Menschen, die sich fremdes Eigentum aneignen und Unschuldige töten“. Auch die Frau von Caonabo, die Taino-Fürstin Anacaona wurde eingekerkert, der Rebellion schuldig gesprochen und aufgehängt. Fernando Colon hält die Strafen für gerecht und Las Casas (Freund der Familie) widerspricht:„Wie können die rebellieren, die keine Untertanen sind? Fernando verkannte zutiefst die Menschenrechte und die göttlichen Rechte…“ Wie sich viele Tainos ihrer Entwürdigung entzogen, berichtet ebenfalls Martire: „Manche sind so verzweifelt, dass sie freiwillig aus dem Leben gehen … Man sagt auch, manche nähmen Mittel, um die Frucht des Leibes abzutreiben, weil sie wissen, dass sie nur Sklaven der Christen werden…“ Las Casas trat mit Wort und Tat dafür ein, die sogenannten „Indios“ als Menschen zu behandeln. Er benutzte die uns gebräuchlichen Begriffe „human“ und „Menschenrechte.“ Je nach Couleur galt der „Schutzherr der Indios“ den Spaniern als Nestbeschmutzer oder als Beleg für die Existenz auch eines anderen, humaneren Spaniens. Eine „Kurze Geschichte der Zerstörung der indianischen Länder“ von Las Casas wurde schon im 16. Jahrhundert publiziert und mit Stichen illustriert. Zitate: „Sie hingen zu Ehren des Erlösers und der zwölf Apostel je dreizehn Indios an einen breiten Galgen… und verbrannten sie lebendig… In diese Gruben warfen sie Schwangere, säugende Mütter, Kinder und Greise, bis sie angefüllt waren… Er nahm ein Knäbchen, welches er der Mutter entriss, hieb ein Stück nach dem anderen herunter und gab jedem der Hunde ein Teil davon“.

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VölkerMörder


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