Verfasst von: Reiner Dung | Dezember 2, 2014

Die Zerschlagung Deutschlands war nicht die Folge des Krieges, sondern der KriegsGrund

“Wir dürfen keine Debatte zulassen, die die schwere Schuld Deutschlands am Ausbruch des Zweiten Weltkrieg relativiert. Wer immer dies tut, schadet dem Ansehen unseres Landes im Ausland. … Deutsche Außenpolitik ist Friedenspolitik. Wir müssen die Kraft und Diplomatie unseres geeinten Landes in den Dienst von Frieden und Freiheit in der Welt stellen. Das ist für uns Deutsche die Lehre aus Krieg, Spaltung und wieder gewonnener Einheit.”
GUIDO WESTERWELLE, AUS ANLASS DES 20. JAHRESTAGS DER UNTERZEICHNUNG DES ZWEI-PLUS-VIER-VERTRAGS SCHRIEB DIES GUIDO WESTERWELLE IN BILD AM SONNTAG
https://heimatweb.wordpress.com/2014/11/28/so-ticken-die-deutschen-politiker/

Konzentrationslager, die man gerne verschweigt

Tschechische Verhaftungswelle 1938 betraf rund 20.000 Sudetendeutsche

Ein Zeitzeuge erinnert sich an die weltgeschichtlichen Ereignisse des Jahres 1938, der – weil Sudetendeutscher – von den Tschechen ins KZ, in ein tschechisches Konzentrationslager, gesperrt wurde. Die Tschechen haben ihr Vorhandensein lange bestritten und ihnen eine ganz andere Bedeutung zu geben versucht. Die sudetendeutschen Politiker haben aus dem Vorhandensein dieser tschechischen KZ kein propagandistisches Kapital geschlagen, wie man es heute aus dem früheren Vorhandensein deutscher Lager schlägt. Die sudetendeutsche Führung hat sogar nach dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht eine Zusammenkunft dieser so Befreiten mit dem Hinweis unterbunden, dass sich eine besondere Auszeichnung dieses betroffenen Personenkreises erübrige, da auch andere „ihre Pflicht erfüllt hätten“.

Als die Ereignisse für den tschechischen Staat immer mehr einer Katastrophe zuzutreiben schienen und es im Interesse der tschechischen militärischen und politischen Führung lag, das sudetendeutsche Gebiet mit eiserner Faust zu bezwingen, holte man die längst fertiggestellten schwarzen Listen hervor und begann unter den Sudetendeutschen mit einer Verhaftungswelle von Geiseln. Der Stoß ging stellenweise ins Leere, denn der Großteil der führenden sudetendeutschen Persönlichkeiten war längst über die Berge ins sichere Reich ausgewichen, wo man sie nach und nach in ein Freikorps eingliederte und ihnen so ein politisches Gewicht verlieh. Dass es den politischen Führern der Sudetendeutschen an den Kragen gehen sollte, das steht fest und war bei der gesamten politischen Atmosphäre und der Haßwelle, die über das Land ging, zu erwarten. Wie es den wenigen von ihnen, die noch im Lande waren, nach der Verhaftung erging, ist der Beweis dafür. Aber stellenweise war eine Massenflucht in der deutschen Bevölkerung über die grüne Grenze eingetreten, die von Leuten ergriffen wurde, die nichts zu verlieren hatten. Sie vergrößerten den Wirrwarr und riefen katastrophale Begleiterscheinungen hervor.

In wenigen Tagen hatten 30.000 Menschen aus dem Sudetenland die Grenzen passiert und bedrohten mit diesen Massenbewegungen trotz aller Abriegelungen der tschechischen Sicherheitsbehörden, den deutschen Aufmarsch und alle Planungen. Einige tausend Sudetendeutsche haben während der Besetzung des Sudetengebietes und kurz vorher Zuflucht in der Resttschechei gesucht, doch waren ihre dort gemachten Erfahrungen im allgemeinen sehr trübe. Denn begreiflicherweise dachten die Tschechen auch jetzt keinesweg international, sondern durchaus egoistisch und fanden an den deutschen Hitlergegnern schon deshalb keine Freude, weil sie eben Deutsche waren. Es gab in diesen Stunden viel menschliche Tragik, sowohl auf der einen Seite wie auch auf der anderen.

Während die Fluchtwelle der Sudetendeutschen ins Altreich eingesetzt hatte und die Gastfreundschaft ungezählter deutscher Familien in Anspruch genommen wurde und es erst nach und nach den deutschen militärischen und zivilen Stelle gelang, in dieses wirre Durcheinander von aufgeregten und überreizten Menschen in den deutschen Grenzgebieten Ordnung hineinzubekommen, zogen die tschechischen Geheimpolizisten mit den erwähnten schwarzen Listen durch die leeren Straßen und Plätze des Sudetenlandes und wurden immer unwilliger. Das Radio vermeldete immer sensationellere Neuigkeiten und es herrschte eine unerhörte allgemeine Nervosität, die jede Stunde zu einer Katastrophe führen konnte. In diese Stunden der allgemeinen Erregung, bei der die Sudetendeutschen zu allem noch von der tschechischen Polizei gezwungen wurden, ihre Rundfunkgeräte abzugeben, wurde eine Geheimaktion der tschechischen Abwehr in Gang gesetzt, doch ihre Durchführung wurde immer schwieriger. Den tschechischen Organen, die die Verhaftungswelle durchführten, gelangen die beabsichtigten Maßnahmen nur zum geringsten Teil. Bei der einen Familie wurde nicht geöffnet, dort stand das ganze Haus leer, ein anderer Gesuchter war „verreist“, ein anderer fortgezogen, der dritte im Krankenhaus, ein anderer war verzogen und so fort.

Was tat die Polizei in einem solchen Fall? Die Liste musste voll sein. Also holten sie sich andere. In Jägerndorf sollten 80 verhaftet werden. Man fand ganze vierzehn. In Troppau waren von 250 etwa 40 greifbar, in Freudenthal gelang es nur 22 statt 60 zu erwischen, in Mährisch Ostrau statt 100 nur 20. Für den Ortsleiter der Sudetendeutschen Partei, der sich versteckt hatte, holten sie im genannten Jägerndorf einen sechzehnjährigen Jungen von der Straße, den die Mutter um Milch geschickt hatte; der Friseur von der Olbersdorfer Straße, der gerade den Rollladen seines Geschäftes hochzog, wurde gebeten, für einen kurzen Moment mitzukommen, und als dies alles zu langsam ging, füllte man das Soll so auf, dass man einfach alles von der Straße holte, was Hosen trug und deutsch antwortete. Diese im ganzen Sudetengebiet durchgeführte Aktion betraf annähernd 20.000 Sudetendeutsche.

Aus Eger gingen mehrere Lastzüge mit „Internierten“ ab; entlang der „Schöberlinie“ wurde tagelang Menschenjagd betrieben und in Südmähren wurde Militär zur Assistenz herangeholt, weil die Aktion steckenzubleiben drohte. Unter diesen 20.000 Sudetendeutschen war, wie sich nachher herausstellte, nur der allergeringste Teil Funktionär der Sudetendeutschen Partei, sondern viele absolut politisch neutrale und desinteressierte Personen. Darunter aber waren auch Politiker anderer deutscher Parteien und der erste, den ich nach Ankunft im Lager im Stroh liegen sah, war der christlichsoziale Abgeordnete und spätere bayerische Sozialminister Dr. Hans Schütz. Es wurden unter anderen verhaftet der deutsche Bürgermeister von Troppau, Dr. Just, ebenso wie der ehemalige Abgeordnete Dr. Felix Luschka, der der gleichen christlichen Partei angehörte. Diejenigen, auf die es die Tschechen eigentlich abgesehen hatten, waren hier in der Minderheit, denn man hatte zum Großteil kleine und kleinste Leute gefangen, die mit Politik nie etwas zu tun gehabt hatten, und es bedeutete für die tschechischen Polizeiorgane ein schweres Stück Arbeit, später in jedem Fall die gewünschte Begründung für die Verhaftung zu finden.

Die Verhafteten, die sich weder von ihren Familien verabschieden konnten noch die Möglichkeit hatten, etwas mitzunehmen, wurden in den örtlichen Polizeistellen durchsucht, schon dabei geprügelt und dann lastwagenweise in große Lager ins Innere des Landes gebracht. Ich erlebte diese Dinge im östlichen Teil des Sudetenlandes und wurde in Jägerndorf eingefangen. Als ich mit anderen Leidensgenossen an der tschechischen Befestigungslinie Seifersdorf/Würbenthal vorbeifuhr, standen dort bereits Doppelposten: Ein tschechisch-republikanischer Gardist war der eine, der andere gehörte zur deutschen „Roten Wehr“. Voll Begeisterung sahen die beiden uns bewachenden tschechischen Polizisten hinunter, und der eine meinte: Sie haben gestern schon scharfe Munition gefaßt!“ Ich hatte einen ausgesprochen widerlichen Geschmack im Mund.

Ein alter Traum schien sich vorzubereiten, der uns Deutschen schon so oft verhängnisvoll wurde: Deutsche würden wieder einmal auf Deutsche schießen und so zu erbitterten Feinden werden. Wenn man die Sprache unserer Bewacher verstand, dann ahnte man, was einem bevorstand und dass wir als wehrlose Gefangene es mit einem erbarmungslosen Gegner zu tun hatten, der zu allem, auch zum Letzten entschlossen war.

Obwohl es in Böhmen auch eine Reihe solcher Lager gab, wie Karchaus, Leitmeritz, Neubistritz und Pardubitz, befanden sich aus strategischen Gründen die größeren in Mähren hinter dem Gebirgsstreifen des böhmisch-mährischen Höhenzuges, vor allem im Raume Olmütz, Prerau und Proßnitz. Das größte befand sich in Stefanau. Hier waren zeitweilig 5.000 Menschen in einer ehemaligen Zuckerfabrik und in den Anlagen einer aufgelassenen Maschinenfabrik zusammengepfercht. Zelatowitz und Zboritz waren die weiteren Städte menschlichen Elends, wohin die Insassen aus Stefanau abtransportiert wurden.

Bis zur Münchner Entscheidung ging es den „Internierten“, wie sie offiziell von den Tschechen bezeichnet wurden, grauenvoll. Es gab in den Lagern keine Ärzte, fast keine Verpflegung, keine Schlaf- und Waschgelegenheiten, es gab einfach nichts. Wozu auch? Ein tschechischer Wachsoldat drosch mir in der zweiten Nacht die Brille auf die Erde und zertrampelte sie ungerührt. Sie schien ihm das Abzeichen einer verruchten Gesinnung und Bildung zu sein. Sein Begleiter meinte zur Beruhigung meines zentralen Nervensystems, natürlich in tschechischer Sprache: „Laß´ sie liegen, die brauchst du eh nicht mehr!“ Als sie uns auf der Verladerampe der Sefanauer Fabrik zusammengetrieben hatten, Professor Rudolf Klimek aus Freiwaldau neben mir taumelte, weil ein kräftiger Wachsoldat seinen Spaß daran fand, ihn immer in den Bauch zu kicken, da hielt ein tschechischer Offizier an die rund 500 Neuankömmlinge eine Art Begrüßungsansprache, damit es auch jeder verstehen konnte, in gebrochener deutscher Sprache: „Ihr seid unsere Geiseln“, so betonte er genießerisch, „in dem Moment wenn der Adolf Hitler Krieg macht, werdet Ihr erschossen. Wie die ersten deutschen Soldaten über die Grenze kommen, legen wir Euch um.“

Es war ein ständiges Kommen und Gehen, Tag und Nacht, zwischen den Männern und Frauen, denen auch damals keine Demütigung erspart geblieben ist, in der großen Maschinenhalle lagen etwa tausend Menschen auf dem nackten Betonboden. Es musste absolute Stille herrschen und wenn aus irgendeinem Eck ein unterdrücktes Flüstern oder Stöhnen kam, dann bahnte sich eine Meute tschechischer Soldaten mit dem Kolben den Weg dorthin, und dann herrschte Grabesstille. Von drei Seiten her drohten durchgeladene Läufe von Maschinengewehren, hinter denen Tag und Nacht die Soldaten hockten. So gefährlich waren wir ihnen. Die Stimmung war unterschiedlich. Die meisten waren absolut verständnislos einer Welt ausgeliefert, von der sie keine Ahnung hatten.

Menschen, die man aus der Abgeschiedenheit eines kleinen Lebens herausgerissen hatte und die nun Qualen leiden mussten, Prügel bezogen, die Angst nächtelang nicht aus den Knochen los wurden, Menschen denen man die Zähne ausschlug, weil sie den barschen Anruf des Wächters nicht verstanden oder ihm ungeschickt auswichen, die in die Korrektionsbaracke kamen, weil sie in Unkenntnis der Situation das Falscheste taten, was man in so einem Fall tun darf. Hut ab zunächst vor jenen, die wie Dr. Luschka und andere weder mit Hitler noch mit Henlein das Geringste zu tun hatten und nun in einen Seelenkonflikt von seltener Tragik gekommen waren. Sie mussten nun, trotz aller politischer Gegensätze, mit den anderen in einem Boot sitzen und trugen ihr Schicksal mit Fassung und menschlicher Würde, ähnlich, wie viele andere einige Jahre später.

Die Tschechen waren damals zu allem entschlossen. Unser Tod war für sie eine feststehende Sache, sie hielten ihn für richtig und das Wort: „Bez pardonu!“ (Ohne Pardon!) half ihnen über die menschlichen Regungen hinweg. Sie kochten vor Haß und Wut und in ihren Augen glomm ein unheimliches und gefährliches Feuer. Ich habe dieses Feuer 1944 wieder in den Augen der Tschechen beobachtet und sah mich vor. Es war Unheil und Schicksal drinnen, und ich glaubte einfach den Beteuerungen nicht, die von deutscher Seite ausgegeben wurden, dass alles zum Schutze der deutschen Frauen und Kinder getan worden sei. Dieses Feuer in den meisten Augen der Tschechen war wieder da, als der Rotarmist an die Pforten der Beskiden pochte und sich am Kamm des Riesengebirges vorbeischob.

Man kann Menschen einsperren, wie man auch will und sie hermetisch abschließen. Irgendeine Verbindung mit der Außenwelt bleibt immer bestehen, und irgendwo hatte ein Tscheche etwas zum anderen gesagt, was die Runde machte, trotzdem sie noch martialisch mit aufgeknöpfelter Pistolentasche durch das kleine Lager in Zelatowitz stampften, wohin man uns nach einiger Zeit gebracht hatte. Dieses Wort machte in Sekundenschnelle förmlich die Runde: „Podepsaly, Republika je ztracena“. (Sie haben unterschrieben. Die Republik ist verloren“) Nun wurde es plötzlich besser für die Internierten. Die Verpflegung wurde regelmäßiger und reichhaltiger. Neue Posten zogen auf, die nichts mehr taten, als vorhanden zu sein. Ärzte und Priester fanden auf einmal den Weg in die Konzentrationslager. Das Blatt hatte sich gewendet. Wir waren uns bisher so unendlich hilflos erschienen als Geiseln in der Hand der Tschechen, die bereit waren, uns umzulegen, wenn die Deutsche Wehrmacht käme. An dieser Aussicht seelisch nicht zu scheitern war nicht ganz leicht. Denn wer von uns hatte die Deutsche Wehrmacht in jener Phase der Auseinandersetzungen nicht herbeigesehnt? Ihr Eintreffen aber mit dem eigenen Leben bezahlen zu müssen, war viel verlangt von einer politisch so gemischten Gesellschaft, der ich nachtäglich noch meine Hochachtung zollen möchte, nachdem dies von offizieller Stelle niemals geschehen ist.

In jenen Stunden hatte ich Gelegenheit, die tschechischen Soldaten genau zu beobachten. Viele hatten verquollene rote Augen, manche rochen nach Fusel. Einzelne musterten uns mit haßerfüllten Blicken, aber bei den meisten Tschechen siegte, wenn man in ihrer Sprache mit ihnen redete, nun doch die Freude darüber, dass der Krieg vermieden sei und man sich irgendwie in der Zukunft werde einrichten müssen. Erst später erfuhren die Internierten, dass Flugzeuge Flugblätter abgeworfen hatten, auf denen stand: „Für jeden ermordeten deutschen Lagerinsassen werden zehn Tschechen erschossen“ und dass die Gegenaktion ungezählte Tschechen im Reich, wo sie bisher völlig unbehindert gelebt hatten, inhaftiert würden. Die deutschen Behörden forderten die sofortige Entlassung der internierten Sudetendeutschen, und die Tschechen beeilten sich, dieser Forderung nachzukommen.

Die Entlassung aber wurde zu einer Groteske.

Es kamen die Vertreter des Prager Innenministeriums mit ihren schwarzen Listen, die die örtlichen Polizeistellen mit Durchschlag besaßen. Ein gewichtiger Namensaufruf begann. Klagvolle Namen, fast alle Namen der politischen Prominenz einer Volksgruppe, die aufgerufen und von einem tiefen Schweigen beantwortet wurden. Die Träger dieser Namen waren zur Stunde entweder von der NSV betreut, machten beim Freikorps hinter der Wehrmacht Marschübungen oder hielten sich zur Heimkehr oder Übernahme wichtiger Ämter bereit. Es war ihnen beim besten Willen jetzt nicht möglich „Zde“ („hier“) zu rufen. Das gab ein stundenlanges hektisches Hin und Her, bis man das Verfahren abbrach und die Sache am anderen Tag auf einfachere Weise zu lösen versuchte.

Jeder musste seine Personalien angeben und wurde nach dem politischen Her und Wohin gefragt. Das geschah durchaus nicht unfreundlich, denn die wirklichen politischen Fälle waren nunmehr kein Problem mehr. Die Masse jener, mit denen einfach nichts anzufangen war, hatte man schon beisammen und zum Abtransport zur Bahn gebracht. Für die anderen mussten jetzt nachträglich Gründe für ihre Verhaftung gefunden werden, was bei einigen sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Andere, die Bescheid wußten, verliehen sich selbst Titel und Würden wie im Märchenland. Nach und nach erreichte der Bürokratius doch das, was er brauchte: Mit einigen Stunden Verspätung stand eine endlose Liste mit allen möglichen und unmöglichen Namen und politischen Funktionen zur Verfügung, die der Benešregierung moralische Korsettstangen zur Begründung für die umfangreichen Geiselverhaftungen bot.

Bleibt noch eindeutig festzustellen, dass dieses groteske Ende nicht über die Tatsachen hinwegtäuschen kann, dass die tschechische Staatsführung allen Ernstes den Mord von 20.000 Sudetendeutschen vorbereitet und geplant hatte und ihn auch durchgeführt hätte, wenn … Dass bei den Prügelszenen jener ersten Nächte mehr Deutsche ums Leben kamen als Tschechen während der ganzen Zeit der Besetzung des Sudetenlandes, gibt der Angelegenheit die groteske Note.

Wieder führte uns ein Lastwagen und später ein Eisenbahnzug an der Bunkerlinie vorbei. Jetzt klafften die Türen der Bunker offen; da, wo das unheimliche Niemandsland, wie es jetzt schien, ein Ende hatte, mussten die Wagen halten. Es war die gleiche Brücke, die wir beim Hinfahren passiert hatten. Jetzt standen SA Männer da und besahen die menschliche Fracht: müde, unrasiert, von der Haft eingefallene Gesichter , keine sehr vertrauenerweckende Gesellschaft.

„Wo kommt Ihr her“, stellte der Posten seine Frage. „Aus dem Konzentrationslager Stefanau“, scholl es zurück. Von fern her rumpelte es, denn die Deutsche Wehrmacht näherte sich der späteren Grenze. „Wo sind Eure Kapos?“ Von weitem hörte man die südwärts hastenden Kolonnen der tschechischen Armee. Von dem jetzt einsetzenden Chaos, das sich einige Kilometer weiter vorbereitete, merkten wir nichts mehr. Wir hörten nur noch eine Frage: „Seid Ihr am Ende Kriminelle?“ war die erstaunte Frage, mit der uns der erste Befreier begrüßte. Ich hatte plötzlich den gleichen Geschmack im Mund, wie damals, als wir seinerzeit beinahe an der gleichen Stelle den gemischtsprachigen Doppelposten vorfanden.

Gefunden bei Tobias Sommer:
http://sommers-sonntag.de/?p=13710
Quelle:
http://www.vertrieben-aktuell.org/2014/06/18/konzentrationslager-die-man-gerne-verschweigt/
Die Sudetendeutschen
http://www.vertrieben-aktuell.org/die-deutschen-ostgebiete/die-sudetendeutschen/


“…Nach dieser Vorbesprechung in Moskau kamen Roosevelt, Churchill und Stalin, Harry Hopkins, Eden und Molotow im Dezember 1943 in Teheran, in Persien, zusammen.
TextAuszug

Und da man sich so gut verstanden hatte, brachte Stalin beim Abschluß dieser Konferenz jenen Trinkspruch aus, in dem er er­klärte, f ü n f z i g t a u s e n d deutsche Kriegsverbrecher hängen zu wollen, eine Zahl, die Churchill doch ein wenig zu hoch vor­kam.

Das amtliche Kommunique dieser Konferenz lautete:

„Wir erkennen voll die riesige Verantwortung, die auf uns und allen Nationen lastet, um einen Frieden zu schließen, der guten Willen von der überwältigenden Masse der Völker der Welt ver­langen und Schrecken und Terror des Krieges für viele Genera­tionen bannen soll. Wir haben die Probleme der Zukunft mit un­sern diplomatischen Beratern geprüft. Wir werden die Mitarbeit und aktive Teilnahme aller Nationen, ob groß, ob klein, suchen, deren Völker mit Herz und Sinn gewillt sind, Tyrannei, Versklavung und Intoleranz auszurotten. Wir heißen sie willkommen, so wie sie sich entschließen, zu uns in die Weltfamilie der demokratischen Nationen zu kommen. Keine Macht der Erde kann uns hindern, die deutsche Armee zu Lande, ihre U-Boote zur See und ihre Kriegsindustrie aus der Luft zu zerstören. Unsere Angriffe wer­den unablässig und von zunehmender Stärke sein. Mit Ausgang dieser freundschaftlichen Konferenz sehen wir mit Vertrauen dem Tage entgegen, an dem alle Völker der Erde werden frei leben können, nicht bedrückt von der Tyrannei und gemäß ihren ver­schiedenartigen Wünschen und ihrem eigenen Gewissen. Wir kamen her, erfüllt von Hoffnungen und Entschlossenheit. Wir gehen weg von hier als Freunde in der Tat, im Geist, im Ziel.”

Kaum waren Stalin und Molotow aus Persien zurückgekehrt, als auch schon Benesch in Moskau erschien und sich um eine Aussprache bemühte. Der Ministerpräsident der tschechischen Exil­regierung in London wollte wissen, was man in Teheran be­schlossen und ob man die kleinen Völker bei den Gesprächen der Großen nicht vergessen habe. Er- hatte gesehen, daß man, um Stalin bei guter Laune zu halten, Polens ganzen Osten opferte, weite Strecken eines Landes, für dessen Erhaltung doch England im Jahre 1939 in den Krieg gezogen war. Benesch hatte in San Franzisco in einem Vortrag ausgerufen: „Die wahre Demokratie quillt aus Moskau.” Benesch hatte, als er sich im Lobe Rußlands nicht überbieten konnte, auch das pleonastische Wort „Volks­demokratie” erfunden. Nun erfüllte ihn Besorgnis, daß die Russen, die immer stärker die beiden gefangenen deutschen Generale Paulus und Seydlitz herausstellten, mit den Deutschen Bindungen eingegangen sein könnten.

Benesch war bisher ebenso glücklich wie listig vorgegangen. Im Mai 1943 war er in Washington gewesen und hatte dort vor dem Senat für sein bedrücktes, geknechtetes Volk gesprochen. In der Unterredung mit amerikanischen Staatsmännern hatte er die­sen zu verstehen gegeben, daß Rußland dafür sei, die Zahl der Deutschen in der Tschechoslowakei zu vermindern. Ende Mai 1943 sagte auch der tschechische Minister Dr. Rischka zum Sowjet­gesandten in London, sowohl die englische wie auch die amerikanische Regierung habe die Bewilligung zum „Transfer” der Deutschen in der Tschechoslowakei gegeben. Am 26. Juni erst gab Rußland die Zustimmung, die sich Benesch durch solch tückische List erschlichen hatte. Nun sah er alle seine Bemühun­gen durch diese beiden deutschen Generale gefährdet. Er wußte, daß Seydlitz und Paulus ebensogerne unter kommunistischen Fahnen marschieren würden wie unter nationalsozialistischen, wenn man ihnen nur nicht das Reich und die Wehrmacht zer­störte. Vorsichtig trieb er daher das Gespräch dieser Frage zu.

Stalin beschwichtigte solche Besorgnis: „Seydlitz ist ein paar Divisionen wert. Seine Reden sind unschätzbar. Sie helfen uns ungeheuer, die Moral der deutschen Wehrmacht zu zerstören. Und auch Paulus wird eine Rolle spielen. Haben sie ihre Aufgabe erfüllt, werden sie abtreten.”

Ein paar Tage später sagte Molotow zu Benesch: „Deutsch­land muß aufgeteilt werden, aber im gegenwärtigen Augenblick dürfen wir unsere Absichten nicht enthüllen, da wir dadurch nur Hitler helfen würden. Wir müssen alles, was in unserer Macht steht, tun, um die schwere Belastung der Raten Armee zu er­leichtern. Wir werden auch die deutschen Kommunisten auf die gleiche Weise verwenden, um die Deutschen aufzuspalten und der Roten Armee Luft zu machen.”

Diese Versicherung der Russen, daß sie nur mit den Deutschen spielten, beruhigte Benesch. (Er sollte bald am eigenen Leibe ver­spüren, daß die Russen nicht nur das Spiel mit den Deutschen verstanden!) Er mußte also die Tauroggen-Legende des Jahres 1812 nicht mehr fürchten. Die Möglichkeit lag doch so nahe! Hatten vor Hitlers Machtergreifung deutsche Generale nicht mit den Russen zusammengearbeitet? Benesch ging es nicht allein um Hitlers Sturz, wie es ihm im Jahre 1918 nicht allein um den Sturz der Habsburger gegangen war. Es ging ihm darum, das tschechische Volk für immer von dein deutschen zu trennen und eine tausendjährige Geschichte ungeschehen zu machen. Was er damals schon wollte, er hat es am 3. Juni 1945 auf einer Rede in der tschechischen Stadt Tabor ausgesprochen:

„Alle Deutschen müssen verschwinden! Was wir im Jahre 1915 schon durchführen wollten, erledigen wir jetzt. Damals schon wollten wir alle Deutschen abschieben. Deutschland war aber noch nicht vernichtet und England hielt uns die Hände. Jetzt aber muß alles erledigt werden. Kein deutscher Bauer darf auch nur einen Quadratmeter Boden unter den Füßen haben, kein deutscher Gewerbetreibender oder Geschäftsmann darf sein Unternehmen weiterführen. Wir wollten das auf eine etwas feinere Weise zur Durchführung bringen, da kam uns das Jahr 1938 dazwischen.. .””

Auszug aus: Am Rande des Abgrunds Von Lenin bis Truman; Bruno Brehm, Leopold Stocker Verlag
Dieses und andere Bücher von Bruno Brehm sind leider nur noch im Antiquariat erhältlich.

Den ganzen Artikel bei Gerhard Bauer lesen:
http://deutscheseck.wordpress.com/2014/12/01/zum-kalenderblatt-1-dezemberjulmond-konferenz-von-teheran/

04.07.2011 | Folter, Vergewaltigungen und Erschießungen: Schicksale der Sudentendeutschen nach 1945

KOPP Verlag

Drei Millionen Sudetendeutsche werden am Ende des Zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimat vertrieben. Hass und Rachegefühle der Tschechen gegenüber den Deutschen entladen sich — egal, ob sie mit den Nazis kooperiert hatten oder nicht. 20.000 bis 30.000 Menschen werden bestialisch ermordet. Manche Historiker sprechen sogar von über 200.000.
Diese DVD mit Filmmaterial von damals zeigt die Massaker im Nachkriegs-Tschechien. Die Aufnahmen belegen erstmals, was Augenzeugen und Historiker seit Jahrzehnten behaupten und nie mit Bewegtbildern beweisen konnten: Tschechen erschossen damals, in den Tagen nach der Kapitulation, gezielt deutsche Zivilisten auf offener Straße, nachdem sie sie wie Vieh zusammengetrieben hatten.
Jiri Chmelicek hat die Gräueltaten im Mai 1945 vor seiner Prager Haustür mit der Filmkamera festgehalten. Als die deutschen Zivilisten von tschechischen Revolutionsgardisten und Soldaten der Roten Armee mit Peitschen und Gewehrkolben durch den sechsten Prager Gemeindebezirk getrieben wurden, herrschte dort eine Stimmung wie auf einem Volksfest. Frauen und Kinder sahen zu, es wurde getrunken und gelacht.
Unter der kommunistischen Herrschaft versteckte Chmeliček die Aufnahmen. Helena Dvoakova, die Tochter des Hobbyfilmers, hatte das Zeitdokument schon vor zehn Jahren, lange nach dem Tod ihres Vaters, dem bekannten tschechischen Fernsehhistoriker Cáslavsky gegeben. Entgegen ihrer Bitte hielt dieser den sensationellen Fund jedoch unter Verschluss. Nun übergab sie ihn dem Regisseur David Vondraček, der das brisante Material erstmals in dieser Dokumentation veröffentlicht.
Eine gerichtliche Aufarbeitung der Massaker hat es bis heute nicht gegeben. Das verhindern die umstrittenen Dekrete des 1945 bis 1948 amtierenden tschechischen Präsidenten Edvard Beneš. Das Grauen der »wilden Vertreibungen« soll demnach straffrei bleiben.

Google: töten auf tschechisch – die andere seite der vertreibung

SUDETENDEUTSCHE TRAGÖDIE

Von Prof. Dr. Hellmut Diwald

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren aufgrund der veränderten Machtverhältnisse auch die Absprachen erledigt, die man 1938 in München getroffen hatte. Die geographische Rückgliederung des Sudetenlandes, die Vertreibung von fast drei Millionen Menschen und die Entnationalisierung des Restes löschte die Existenz der Sudetendeutschen in der Tschechoslowakei aus. Doch Prag verlangte nicht nur, daß Bonn den Münchner Vertrag rückwirkend für nichtig erklärte; es sollte offiziell bestätigt werden, daß er niemals gültig gewesen war.

Wurde hier nur um Worte gestritten? Oder nur deshalb, weil die Sudetendeutschen, falls das Münchner Abkommen von Anfang an ungültig war, nach dem Anschluß der Sudetengebiete juristisch tschechische Staatsbürger geblieben wären, was unabsehbare Konsequenzen gehabt hätte? Für die Tschechen ging es um weit mehr. Aber auch Bonn ahnte zumindest verschwommen, was hier für alle Deutschen auf dem Spiel stand.

Das Münchner Abkommen trennte nicht nur rein deutsche Gebiete von der 1919 gegründeten Tschechoslowakei und erfüllte damit das Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen, das sie bereits 1918 und 1919 leidenschaftlich reklamiert hatten. Es bestätigte in Form eines international gültigen und rechtens geschlossenen Vertrages, daß die tschechische Politik seit 1919 gegenüber den Sudetendeutschen eine Politik des Unrechts, der Unterdrückung, der Diskriminierung gewesen war. Vor allem deshalb sollte die Bonner Regierung das Münchner Abkommen als von Anfang an für nichtig erklären – und damit das faktische Unrecht einer zwanzigjährigen Regierung der Tschechen offiziell ungeschehen machen: einfach wegzaubern.

Den ganzen Artikel lesen:
http://eibicht.blog.de/2014/04/29/prof-dr-hellmut-diwald-sudetendeutsche-tragoedie-18334762/

„Die Deutschen kennen keine Mittellinie, sie sind maßlos. In guten Zeiten verherrlichen sie ihre Ideale bis zur Selbstaufopferung, nach der Niederlage beschmutzen sie ihr eigenes Nest, nur um uns zu gefallen.“
Georges Clemenceau

„Die Deutschen sind arme Schweine,
denn man hat ihnen das Rückgrat gebrochen.“
Charles de Gaulle

Den Deutschen ist ein Schuldgefühl
aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt!“
US-Präsident Ronald Reagan
[am 5. Mai 1985 in Bitburg (Eifel)
an den Gräbern gefallener deutscher Soldaten ]

„Die Demütigung Deutschlands durch den unglücklichen Versailler Friedensvertrag von 1919 war ein großer Fehler!“Rußlands Ministerpräsident Vladimir Putin
[am 1. 9. 2009 in seiner Rede in Danzig
auf der Westernplatte]

Merkel hat „im Umgange mit den Gefühlen der Menschen in ihrem Lande (also den Deutschen) erhebliche Defizite in Menschlichkeit und Moral aufzuweisen.“
Polskaweb News, 1. 9. 2009
[ein polnisches Massenmedium,
welches sich schockierend über Merkels
unfassbaren Nationalmasochismus und Schuldkult
im Umgang mit dem eigenen Volk äußerte; siehe unterhalb.]

TextAuszug:
A) Primär in medias res:

In einem unüberbietbaren rasenden Nationalmasochismus klagte Merkel Deutschland der „Universaltäterschaft“
(Zitat Mekels, vermeldet durch Polskaweb News vom 1. 9. 2009) an, sprach in ihrer Rede in Danzig auf der Westerplatte von der „immerwährenden geschichtlichen Verantwortung Deutschlands“, sprach von „60 Millionen Menschen, die durch diesen von Deutschland entfesselten Krieg ihr Leben verloren haben.“ Merkels vollkommene Inobjektivität und Geschichtslosigkeit äußerte sich durch die totale Anklage Deutschlands. Merkel kniete auf der Westerplatte nieder um der Opfer der Polen zu gedenken. Für die deutschen Heimatberaubten hatte sie am Ende ihrer Rede folgende Wendung übrig: „Wenn wir in meinem Land bis heute auch an das Schicksal der Deutschen denken, die in Folge des Krieges ihre Heimat verloren haben, dann tun wir das … in dem Bewusstsein der Verantwortung Deutschlands, die am Anfang von allem stand. Dann tun wir das, ohne irgendetwas an der immer währenden geschichtlichen Verantwortung Deutschlands umschreiben zu wollen. Das wird niemals geschehen.“

So holzschnittartig und letztlich inhuman und unmoralisch sieht das Merkelsche Weltbild in der rasenden Selbstanklage aus. Für den Vertreibungsholocaust [ein unabdingbar notwendiger Terminus der „Historien-Wahrheitsergänzung“; Zitat Prof. Dr. Klaus Weinschenk] an den Deutschen lieferte sie auch noch hier eine Entlastung für die polnische Vertreibernation und ihre anhaltende Raubsicherungspolitik. RASENDER und fehlorientierter kann keine Anklage sein. Von Merkel kam da in ihrer Rede nichts zum Vertreibungsholocaust, den weit über 12 Millionen Ostdeutschen, die aus ihrer jahrhundertelang angestammten Heimatgebieten (Ostpreußen, Pommern, Schlesien, Danzig) massenausgetrieben, davongejagt wurden, nichts zu den weit über 1,5 Millionen Heimatvertriebenen, die dabei getötet wurden. Und dies großenteils als Morde im Frieden und nach den Kriegshandlungen. Die größte Massenaustreibung der Weltgeschichte!

Von Merkel kam nichts zur eminenten Opferzahl unschuldiger deutscher Frauen und Kinder, die nach dem zweiten Weltkrieg durch Verhungern, Krankheiten oder Gewalttaten in über eintausend polnischen Lagern grausam ihr Leben verloren. Selbst ein polnisches Medium, nämlich „Polskaweb News“ vom 1. 9. 2009, war hierüber nahezu sprachlos und schockiert. Selbst ein polnisches Medium! Denn „Polskaweb News“ schrieb zu diesem für mich völlig unerträglichen Verhalten des Nationalmasochismus und Schuldkult Merkels:

„Angela Merkel hat diese Genozide (an den Deutschen; RJE) `ohne hierbei die Ursachen und deren Folgen aus den Augen zu verlieren´ nun einmal mehr legalisiert. Sie hat diese Verbrechen an deutschen Zivilisten, die meist nach Kriegsende stattfanden und auch nicht durch die Potsdamer Verträge abgesichert waren, einfach vom Tisch gefegt, indem sie diese ebenso als legale Kriegsfolgen bezeichnete. Damit hat Merkel einer Versöhnung über die Wahrheit …. erst einmal die Tür vor der Nase zugeschlagen.

Dagegen hat sich aber ein Russe, Namens Vladimir Putin, auf der Westerplatte deutscher gezeigt als die Kanzlerin: `Die Demütigung Deutschlands durch den unglücklichen Versailler Friedensvertrag von 1919 war ein großer Fehler´. Hiermit wollte er zu verstehen geben, dass die Deutschen keinen Hitler wählten um Juden, Russen und Polen zu töten, sondern aus dem Schmerz der Teilung ihres Landes heraus. Niemand hatte an diesem Tage hiergegen Einspruch eingelegt. Angela Merkel ist unbestritten eine gute Politikern und Diplomatin, aber im Umgange mit den Gefühlen der Menschen in ihrem Lande hat sie erhebliche Defizite in Menschlichkeit und Moral aufzuweisen. Das dieser Massenmord in polnisch verwalteten Gebieten, in den Jahren 1945 bis 1950 nicht im Zeichen einer Versöhunung unter den Tisch gefegt werden kann, muss ihr einleuchten. Es geht nicht um Gebietsansprüche oder Immobilien, sondern um grausame ungeklärte Schicksale von bis zu 2 Millionen Menschen liebe Frau Merkel …“ (Der Schluß des Beitrages ist genau so wie hier angegeben.) Dem ist absolut nichts hinzuzufügen. Und dies von polnischer Seite. Einer meiner sehr engen Freunde, ein Pole mit deutscher Mutter, hätte es nicht besser zum Ausdruck bringen können. Merkels Kurs, ihr rasender Nationalmasochismus und Schuldkult, hat auf ganzer Linie versagt. Eine nationale WÜRDELOSIGKEIT, ein rasdender Schuldkult par excellence.

Den ganzen Artikel bei Rolf Josef Eibicht lesen:
http://eibicht.blog.de/2014/09/25/bundeskanzlerin-angela-merkel-nationale-frage-teil-i-19465049/

50 Jahre Vertreibung von Rolf Josef Eibicht
Kurztext:

Das noch immer ungesühnte Nachkriegsverbrechen der Vertreibung der Millionen Deutschen aus dem Osten und Südosten wird hier von der Planung, dem Ablauf und den Folgen her behandelt. Bekannte Publizisten und Wissenschaftler nehmen Stellung, treten für das Selbstbestimmungsrecht ein und fordern Wiedergutmachung. Europa kann nur auf der Grundlage von Recht und Wahrheit eine friedliche Zukunft haben. Das Standardwerk zur Vertreibung!

http://www.buchdienst-hohenrain.de/Grabert-Hohenrain-Titel/Zeitgeschichte/Eibicht-Rolf-Josef-Hg-50-Jahre-Vertreibung.html


Das Jahrhundertverbrechen

Von Juli 1969 bis Juli 1974 (5 Jahre) haben Experten des Bundesarchivs in Koblenz im Auftrag der Bundesregierung mehr als 40 000 Einzeldokumente gesammelt, geprüft und in 3500 Auswertungsbögen tabellarisch zusammengefaßt. Offizieller Titel dieser gigantischen Arbeit: „Dokumentation der Vertreibungsverbrechen“ -eine Dokumentation des Grauens, zu professoraler Gründlichkeit geronnenes Entsetzen.
Seit Juli 1974 haben die Bundesarchivare das Dokumentationswerk abgeschlossen -und seit Juli 1974 weigert sich die damalige Bundesregierung und alle darauffolgenden, das Ergebnis der Öffentlichkeit vorzulegen oder auch nur zur wissenschaftlichen Verwertung freizugeben.
Die Experten im Koblenzer Bundesarchiv haben ihrer Dokumentation eine Synopse von 60 Seiten vorangestellt, in der sie in knapper, aber konkreter Form Inhalt und Methodik ihrer Arbeit zusammenfassen und erläutern.
Nicht einmal diese Zusammenfassung, wollten die Bundesregierungen den „mündigen Bürgern“ und auch noch nicht einmal Wissenschaftlern zur Verfügung stellen.
Das politische Hauptargument gegen die Veröffentlichung dieser Fakten, die mindestens ebenso vielen Menschen, nicht zuletzt den Opfern der Vertreibungsverbrechen, bekannt sind, lautet: Es bestehe die Gefahr, daß bei einer solchen Veröffentlichung eine Art gegenseitiger Aufrechnung von Kriegsverbrechen betrieben würde.

In einer Fragestunde im Dt. Bundestag am 25. September 1974, antwortete der parlament. Staatssekretär Gerhard Baum auf eine Anfrage des Abgeordneten Windelen nach der Veröffentlichung der Dokumentation:
„… Auch wenn man einmal unterstellt, eine solche Darstellung lasse sich herstellen, so ist die Bundesregierung der Meinung, daß dies nicht zweckmäßig wäre. Es würde sich um eine Verbrechensbilanz handeln, die, ob man es nun will oder nicht, zu der Aufrechnungsdiskussion führen würde, die im Grunde von niemandem, besonders von keinem Deutschen, gewollt sein kann.“

So blieb es damals auch schon privaten Initiativen überlassen, Auszüge aus der Dokumentation der Vertreibungsverbrechen an den Deutschen zu veröffentlichen, wie der von Wilfried Ahrens herausgegebenen Broschüre „Verbrechen an Deutschen- Die Opfer im Osten“.

Weitere Infos;
http://www.politikforen.net/showthread.php?125863-Augenzeugenberichte-Greuel-an-deutschen-Kriegsgefangenen/page6

Die “besiegte Feindnation”
Von Gerd Schultze-Rhonhof
http://morbusignorantia.wordpress.com/2012/09/06/die-besiegte-feindnation/

Vertreibung bei BildDung
https://bilddung.wordpress.com/?s=Vertreibung&x=0&y=0
😦
SudentenLand bei Tobias Sommer
http://sommers-sonntag.de/?tag=sudetenland
😦
Entlarvende historische Zitate:
http://freddyweb4.wordpress.com/entlarvende-historische-zitate/

Ruthard, Herta (1931- ), Heimatvertriebene aus dem Sudetenland:
“Lieber Gott, ach bitte mach, dass hier in unserm deutschen Land
die schöne, deutsche Sprache wird gesprochen;
Mach, dass in diesem unserm Land wie sich’s gehört,
gegangen wird und nicht gekrochen;
Mach, dass die Lügen wieder kurze Beine kriegen,
mach, dass die vielen fremden Menschen wieder heimwärts fliegen,
schenk uns ein Stückchen Selbstvertrau’n und wär’s auch noch so klein
und lass uns wieder Herr in unserm eig’nen Hause sein!
Oh nimm das eingepflanzte Irresein hinweg von uns geschwind,
auf dass wir wieder so normal wie alle andern sind!
Amen.

“Hinter der Annexion der deutschen Ostgebiete und des Sudetenlandes
steht nicht das Recht, sondern das Faustrecht.”
(Prof. Hellmut Diwald)

* “England und Frankreich haben den Krieg erklärt.
Nicht Deutschland, sondern England und Frankreich haben die Friedensvorschläge zurückgewiesen …
Die englischen und französischen Imperialisten wollen diesen Krieg in einen Weltkrieg verwandeln”
(vgl. Prawda, 26.1.1940,
bei Härtle, H., “Die Kriegsschuld der Sieger”, Göttingen 1966, S. 322)
Der Anschluss Österreichs – Wille des Volkes
US-Präsident W. Wilson hatte in seiner Kongreßrede vom 12. Februar 1918
das Selbstbestimmungsrecht (der Völker) zur Grundlage des kommenden Friedens erklärt.
Als die Österreicher und Sudetendeutschen dieses Recht wahrnahmen, indem sie
sich 1919 an das Reich anschließen wollten, wurde ihnen dieser Wunsch verwehrt.

* “Die Eingliederung Österreichs in das Reich (13. März 1939) war nur eine Frage der Zeit.”
“Die bisherigen Machthaber in Österreich wurden gezwungen, sich den Wünschen
der großen Mehrheit des österreichischen Volkes zu unterwerfen,
die eine engere Bindung mit dem Deutschen Reiche leidenschaftlich wünscht.”
(Lord Londonderry, 1938)
(vgl. Heiß, F., “Deutschland und der Korridor”, 1939, S. 19)

* “Das Volk Österreichs erlebte … den Einmarsch der deutschen Truppen … mit tiefster Ergriffenheit”
(“Neue Zürcher Zeitung” am 14.3.1938)
(vgl. Zimmermann, H., “Die Schweiz und Österreichs Anschluss an die Weimarer Republik”, Bern 1967)
Der Anschluss des Sudetenlandes – Wille des Volkes
* “Wir sind alle der Meinung, dass die Sudetendeutschen ein Anliegen hatten,
doch dass ihre Beschwerden erst berücksichtigt wurden,
als Deutschland stark genug wurde, um für sie einzutreten.”
(Sir A. Southby, Englisches Unterhaus, Ende September – Anfang Oktober, 1939)
(vgl. Jaksch, W. “Europas Weg nach Potsdam”, Stuttgart 1958, S. 332)
* Den Konflikt mit dem Reich wegen der Sudetenfrage beantwortete die Tschechoslowakei
mit der Mobilmachung der tschechischen Armee am 21. Mai 1938.
Der Mobilmachung ging keinerlei deutsche Truppenbewegung voraus,
mit der die tschechische Kriegsprovokation hätte begründet werden können.
(vgl. Zentner, K., “Illustrierte Geschichte des Dritten Reiches”, München 1965)
* Dazu Bullitt, US-Botschafter in Paris, in einer Mitteilung an Roosevelt:
“… die tschechische Mobilmachung müsse als Anstiftung zum Krieg in Europa aufgefasst werden.”
(vgl. Walendy, “Wahrheit”, a.a.O., S. 240)
* Der Anschluss des Sudetenlandes erfolgte nach dem Münchener Abkommen
(29. September 1938) ab 1. September 1938
Die Errichtung des Protektorates Böhmen und Mähren
Nach “München” besetzten Polen und Ungarn Teile der Tschechei.
Die Slowakei erklärte sich für selbständig.
Der tschechische Staatspräsident Hacha unterstellt mit Vollmacht
seiner Regierung am 15.3.1939 in Berlin sein Land deutscher Oberhoheit.
Deutsche Truppen marschieren ein, das Protektorat wird errichtet.
* “Unserer Ansicht nach hat sich die Lage von Grund aus geändert,
seit der Slowakische Landtag die Unabhängigkeit der Slowakei erklärt hat.
Diese Erklärung hatte die Wirkung, dass der (tschechoslowakische)
Staat von innen her zerbrach und so sein Ende fand …”
(Chamberlain, englischer Premier, 24.9.1938)
(vgl. “Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges 1939″,
Deutsches Weißbuch, Nr. 2, Berlin 1939, 2 Doc., S. 259)
* Um auszudrücken, dass die Tschechoslowakei durch ihre geographische Lage an der Mitte Deutschlands bei feindlicher Orientierung eine große militär-strategische Bedrohung darstellte,
nannte der französische Minister Pierre Cot die Tschechoslowakei “das Flugzeugmutterschiff des Westens”.
Hitler nannte die Tschechoslowakei einen “russischen Flugzeugträger mitten in Deutschland”.
(vgl. Härtle, H., “Kriegsschuld”, a.a.O., S. 182)
* M. Freund bezeichnete die Tschechei “als einen auf das Herz Deutschlands
gerichteten Dolch, eine feindliche Festung mitten im deutschen Raum”
(vgl. Freund, M., “Weltgeschichte”, a.a.O., S. 24)

* “Hitlers Bemerkung, dass das Protektorat im gegenwärtigen Moment
eine Notwendigkeit sei, mag durchaus wert sein, dass man sich ihrer erinnert.
Böhmen mag letzten Endes eine Frage der Formulierung sein …
Es mag sein, was es wolle, solange es nicht als Bastion gegen Deutschland
und als Brückenkopf für einen Angriff auf Deutschland ausgebaut werde.”
(Henderson, englischer Gesandter in Berlin)
(vgl. Walendy, “Wahrheit” a.a.O., S. 112)

* “Die Sowjets hatten bis März 1939 bereits 300 Kriegsflugzeuge
an die Tschechei (den “russischen Flugzeugträger”) geliefert.
Außerdem standen mehrere Geschwader sowjetischer Flugzeuge auf tschechischen Flugplätzen bereit”
(F. Sanborn, amerikanischer Historiker)
(vgl. Sanborn, zit. bei Lenz, F. “Nie wieder München”, Heidelberg 1965, I, S. 82)

Weiterführende Pläne für Polen und die Tschechei

“Polen hätte als unabhängiger Staat ohne Schmälerung seiner
echten Lebensinteressen (z.B. Zugang zum Meer) wiedererstehen können.
Auch ein unabhängiger tschechischer Staat wurde zugesagt.”
(vgl. Härtle, H., “Amerikas Krieg gegen Deutschland”, a.a.O., S. 209)
* Reichsmarschall Hermann Göring versichert, dass Deutschland einer Regelung zustimmen will, einen
neuen polnischen Staat und eine unabhängige tschechoslowakische Regierung ins Leben treten zu lassen …”
(H. Göring am 3. Oktober 1939 in einer Unterredung mit US-Sonderbotschafter Davis)
(vgl. Tansill, Charles, “Die Hintertür zum Krieg”, Düsseldorf 1957, S. 602)
😦

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Responses

  1. Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

  2. Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

  3. Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

  4. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.


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