Verfasst von: Reiner Dung | Juli 20, 2014

WiderstandsKämpfer: Weizsäcker hat auf Hitler geschossen

 

Die Widerständler

 Georg Wiesholler

Ich kenne viele Widerständler (?), die Adolf Hitler „Halleluja“ zuriefen und nach seinem Tode nicht laut genug „Kreuzige-ihn“ schreien konnten. Deswe­gen waren die Widerständler nach dem Kriege auch nicht groß angesehen.

Lorenz Jäger zitierte Johannes Gross, den Herausgeber der Zeitschrift „Das Capital“, dem auch Bedenken über den immer mehr zunehmenden Wider­standskult kamen und der ihm auch zu viel wurde:
„Der Widerstand gegen Hitler nimmt täglich zu.“ (Lorenz Jäger, Ungeehrt, FAZ vom 25.6.2004)
Mit diesen „Widerständlern“ will ich nichts gemein haben. Und ich möchte mich auch nicht als Widerständler bezeichnen. Vom richtigen Widerstand, das Leben dafür zu opfern, habe ich mich aus Vorsicht oder aus Feigheit, man mag es nennen, wie man will, gedrückt. Darin hätte ich auch keinen Sinn gesehen.
Eigentlich kam ich zu diesem sogenannten Widerstand wie die Jungfrau zum Kind, ich rutschte sozusagen hinein. Ich hatte auch nicht die Möglichkeit zum Widerstand wie Major „Ritschi“ von Weizsäcker, der Potsdamer Gardeoffi­zier und spätere Präsident der BRD, der mit seinen Kameraden in einer abge­legenen Scheune heimlich auf ein Hitlerbild geschossen hat (BILD München vom 28.8.1997), denn bei uns wurde die Munition genau nachgezählt. Wir konnten also nicht so einfach auf ein Hitlerbild „ballern“; wenn ich nachdenke: wir hatten gar keins auf unserer Stube. Wir konnten auch nicht auf einen Hasen oder Rehbock schießen, um unsere Dörrgemüsesuppe mit etwas Fleisch auszustrecken. In unsere Suppe schauten mehr Augen hinein als heraus.
Dieser Widerständler, dessen Vater Staatssekretär im Auswärtigen Amt war, maßte sich dann an, uns Deutschen nach dem Krieg die Leviten zu lesen. In seiner Ansprache zum 40. Jahrestag des 8. Mai sagte er 1985 im Deutschen Bundestag folgende erinnernswerte Worte:
„Es wurde von Tag zu Tag klarer, was es heute für uns alle gemeinsam zu sagen gilt: Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung (über drei Millionen Deut­sche wurden auf der Flucht ermordet – d.V.). Hitler hat das ganze deutsche Volk zum Werkzeug seines Hasses gemacht. Wir alle sind von ihren Folgen betroffen und für sie in Haftung genommen.“
Weiß denn der Herr Bundespräsident nicht, daß die Kriegsverbrecher Chur­chill und Roosevelt durch die „Bedingungslose Kapitulation“ uns zum Hasser gemacht und in „Haftung“ genommen haben?
So sagte Wolfgang Stresemann, der Sohn des ehemaligen Außenministers der Weimarer Republik, welcher die Emigration in den USA verbrachte und der Roosevelt zuerst sehr verehrte, daß Roosevelt ein furchtbarer Deutschenhas­ser war und ein glühender Anhänger des Morgenthauplans. (ZDF, 2.5.2004, Zeugen des Jahrhunderts)
Und auf dem Historikertag in Bamberg im Oktober 1988 meinte dieser ge­scheite, edle christliche Widerständler:
„Das deutsche Volk hat sich von Verbrechern führen lassen (auch von seinem Vater – d.V.). An der Verantwortung aller Deutschen ändert sich auch ,durch Zeitablaufnichts’.“ Die Deutschen sollen also ewig büßen und bezahlen.
Übrigens: Dieser Edle von Weizsäcker, Präsident des Deutschen Evangeli­schen Kirchentages, machte sich nach dem Kriege um die deutsche Wirtschaft verdient, als er als Leiter einer Giftfabrik (Dioxin) zur Freude an die Mitakti­onäre berichten konnte:

„Solange der Vietnamkrieg dauert, werden wir mit unserer Dioxinproduktion keine Absatzschwierigkeiten haben.“                                (DER SPIEGEL, Nr. 31 / 1991)

Daß dabei Hunderttausende von Vietnamesen aus der Luft vergiftet und erb­geschädigt wurden, machte diesen sensiblen, christlichen Widerständler keine Sorgen. Ein fünfundsiebzigjähriger deutscher Firmenchef erhielt fünf Jahre Gefängnis, weil er Saddam Hussein mit Waffen versah (was auch die Ameri­kaner, Briten und Franzosen damals machten, weil Saddam Hussein zu den Gutmenschen gehörte), aber der Edle von Weizsäcker wurde Bundespräsi­dent. Er versah ja auch die Richtigen, die Anständigen, die Gutmenschen mit diesem Massentötungsmittel.
Ein anderer, edler Widerständler, Ex-Oberst Rudolph-Christoph von Gersdorff, zeichnete sich auch als Schütze auf ein Hitlerbild aus. Er erzählt uns in seinen Erinnerungen:

„Das ging so weit, daß mehrere Leutnants kurz vor Ausbruch des Krieges im Casino ein Pistolenschießen auf das dort befehlsgemäß aufgehängte ,Führer’-Bild veranstalteten und anschließend das völlig durchlöcherte Gemälde im Kasinogarten begruben.“

A propos Adel: Anthony Eden, auch Mitglied der westlichen Wertegemein­schaft, wurde geadelt, weil er in seiner Eigenschaft als britischer Premiermi­nister Port Said ohne Kriegserklärung bombardieren ließ. Über 1600 Men­schen wurden dabei ermordet. Deutsche Politiker und Generäle wurden für eine solche angebliche Handlung in Nürnberg hingerichtet!

Anmerkung: Über den 20. Juli 1944 und den Rotarier Richard von Weizsäcker findet der interessierte Leser weiteres Material auf dieser Weltnetzseite (Bitte Suchfunktion betätigen).

Den ganzen Artikel bei LübeckKunterbunt lesen:
http://www.luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Feine_Widerstaendler.htm
😦

Gedenken an 20. Juli 1944

Gauck lobt Widerstandskämpfer als Vorbilder

BundespräsidentJoachim Gauck hat den Widerstand gegen Adolf Hitler als Vorbild für den Kampf für Menschenwürde, Freiheit und Demokratie gewürdigt. „Der 20. Juli erinnert uns an das, was wir wollen, was wir können möchten und was wir leben sollten: mutig zu unseren Werten zu stehen“, sagte er in einer Feierstunde der Bundesregierung zum 70. Jahrestag des Anschlags auf den nationalsozialistischen Diktator vom 20. Juli 1944.

„Dazu gehört, dass wir uns nicht mitschuldig machen, wenn anderen Unrecht geschieht.“

„Verantwortung für die Freiheit“

Damals hatte eine Gruppe um den Wehrmachtsoffizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg den Aufstand versucht. Aber Hitler überlebte die Explosion einer im „Führerhauptquartier“ deponierten Bombe. Noch in der Nacht wurden Stauffenberg und weitere Beteiligte hingerichtet. Insgesamt fielen rund 200 Mitverschwörer der Nazi-Justiz zum Opfer.

„Wir tragen Verantwortung für die Freiheit, die wir haben und unbedingt behalten wollen„, sagte Gauck. Zwar müssten im demokratischen Deutschland nicht die Fragen beantwortet werden, die jene zu wägen hatten, die unter Lebensgefahr im Widerstand gegen die Diktatur standen. Durch diese „Lichtgestalten der Geschichte“ dürfe man sich aber weder überfordern noch paralysieren lassen. „Auch in der Demokratie gibt es Werte, für die wir eintreten, und für die wir leben können. Für die wir Verantwortung übernehmen können„, mahnte Gauck.

Die Erinnerung an damals lehre:

„Wir haben eine Wahl zwischen Handeln und Untätigkeit, auch zwischen Reden und Schweigen.“

Widerstandskämpfer setzten ein Zeichen

Gauck bescheinigte den Widerstandskämpfern, „ein in die Welt hinaus und in die Zukunft hineinwirkendes Zeichen“ gesetzt zu haben. Der 20. Juli habe wie die anderen Widerstandsversuche gegen das NS-Regime auch moralische und politische Bedeutung.

Die Bundesrepublik habe daraus Legitimation geschöpft, als sie die Bedeutung des militärischen Widerstands begriffen hatte. Wegen dieses moralischen Erbes, von dem Deutschland bis heute zehre, könne er sagen: „Ich bin stolz auf eine Bundeswehr, die sich nicht auf obrigkeitsstaatliche Traditionen beruft, sondern auf Widerstand gegen das Unrecht.“

Weizäcker: „Sie haben Maßstäbe gesetzt“

Auch Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker bescheinigte den Widerstandskämpfern vom 20. Juli 1944, sie hätten Maßstäbe gesetzt. „Sie bleiben Vorbild. Auch nach 70 Jahren. Und weit darüber hinaus“, schrieb er in einem Gastbeitrag für die „Bild am Sonntag“.

Verteidigungsministerin von der Leyen sagte bei einem feierlichen Gelöbnis von etwa 430 Bundeswehrsoldaten, Oberst von Stauffenberg und seine Mitstreiter seien „eingestanden gegen die Auswüchse einer menschenverachtenden Diktatur – gegen Willkür und Tyrannei, für das Recht und die Freiheit“.

Sie hätten erkannt: „Nicht der blinde Gehorsam, nicht das Nichtstun, nicht das Abwarten war das Gebot der Stunde, sondern das Widerstehen, das Handeln, die Tat.“

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_70322936/gedenken-an-20-juli-1944-gauck-wuerdigt-widerstandskaempfer-als-vorbilder.html

😦

Daß die Briten das Deutsche Reich für immer zerstören wollten, haben diese Landesverräter erst nach dem Krieg erkannt, wie Eugen Gerstenmaier bekennen mußte.

Kommentar Skeptiker

Eugen Gerstenmaier, Bundestagspräsident ab 1954, während des Krieges Mitglied der “Bekennenden Kirche”
im “Widerstand” schrieb am 21. März 1975 in der “Frankfurter Allgemeinen”:

“Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: dass der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde”.                                                          (Anm.: Augen & Ohren öffnen hätte u.U. gereicht.)
(Anm.: Die alliierte Presse hatte das Attentat vom 20. Juli 44 einstimmig verurteilt – wie auch das Gemetzel nicht mit Hitlers Tod beendet worden wäre. Ebenso verrieten die Alliierten anschließend die meisten Mitglieder der Verschwörer, da jene einzig Mittel zum Zweck waren, Deutschland zu vernichten.)
Manch einer musste wohl erst selbst durch z.B. einen Bombenangriff betroffen werden, bis er bemerkte, dass jener evtl. nicht Hitler gegolten hatte!)

Den ganzen Artikel beim HonigMann lesen:
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/07/20/die-schande-des-deutschen-landesverrats-zum-20-juli/

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Responses

  1. Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

  2. Danke für Dein Scheiben. BildDung für das Volk ist immer lesenswert und mit das Beste, um sich zu informieren und auch zu lernen!


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