Verfasst von: Reiner Dung | April 18, 2014

KarFREITag: Der Hirte ist Tot es lebe der Hirte

 

Schafe ohne Hirten

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Unser Herr Jesus Christus spricht: Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Mt 7,15f.

Es ist nicht bemerkenswert, daß Jesus vor Lügenpropheten warnt.
Bemerkenswert ist ganz etwas anderes: Diese Lügenpropheten verkleiden sich offensichtlich nicht als Hirten, sondern als Schafe! Das sollte uns zu denken geben!

Dazu eine kleine Geschichte:

Die Ratsversammlung der Wölfe tagte. Der Große Oberwolf richtete das Wort an die Versammelten: „Liebe grausame Mitwölfinnen und Mitwölfe! Wir sind hier zusammengekommen, um Beschlüsse zu fassen. Denn so geht es nicht mehr weiter. Die Schafe werden immer fetter und wir werden immer magerer.“
Der Erste Stellvertreter des Großen Oberwolfes knurrte ihn an: „Was sollen wir denn machen. Daran sind die Hirten Schuld! Den lieben langen Tag und die ganze Nacht hindurch sind sie auf den Beinen. Sie versorgen die Schafe. Sie zeigen den Schafen, wo es lang geht. Sie geben ihnen, was sie brauchen. Darum sind die Schafe so gesund und wohlgenährt.
Aber die Hirten geben auch ebenso gut Acht auf die Schafe. Sie passen zu gut auf. Und darum sind wir so krank und mager. Solange die Schafe Hirten haben, haben wir keine Chance. Denn solange die Hirten die Schafe haben, haben wir sie nicht, ob es uns paßt oder nicht.“
Beifälliges Geknurre und Gejaule erhob sich: „Recht hat er“, bellte ein, von frischen Wunden übersäter, räudiger Rüde mittleren Alters. „Aber das war immer so und wird immer so bleiben! Schafe haben Hirten und solange das so ist, ist es schwierig für uns.“
Ein anderer Wolf erwiderte: „Dann muß man eben dafür sorgen, daß die Schafe keine Hirten haben.“
„Wie willst du das schaffen? Du kannst nicht alle Hirten fressen. Für einen Hirten, den wir umbringen, kommen drei neue. Das weißt du doch ganz genau. Schau dir meinen Pelz an. Ich bin letztens nur knapp mit dem Leben davongekommen.“

Schweigend saßen die Wölfe da. Sie wußten alle, daß er Recht hatte. Gegen die Hirten hatten sie nur wenig Chancen.
Da erhob ein alter Wolf seine Stimme und sprach. In Bosheit war er alt und grau geworden und Bosheit funkelte aus seinen blutunterlaufenen Augen. „Vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit. Ich habe lange darüber nachgedacht. Was wir mit Macht nicht erreichten, erreichen wir vielleicht mit List.“
„Rede weiter“, forderte ihn der Große Oberwolf auf. Alle wandten sich gespannt dem Alten zu. Und der sprach: „Laßt die Schafe für uns erledigen, was wir nicht können. Laßt sie selbst ihre Hirten abschaffen!“

Da lachten alle und der Erste Stellvertreter des Großen Oberwolfes sprach zu ihm: „Alt bist du geworden und nun wirst du kindisch auf deine alten Tage! Was redest du da für einen Unfug? Die Schafe werden dir diesen Gefallen nicht tun und uns zuliebe ihre Hirten abschaffen.“
„Alt mag ich sein“, erwiderte der Ausgelachte, „aber nicht kindisch. Ich sprach von einer List. Hört mich an, bevor ihr weiterlacht.“
„Rede! Aber verschwende nicht unsere Zeit mit Narrengeschwätz“, forderte ihn der Große Oberwolfe auf. Und alle wurden wieder still – bis auf ein paar ungebührliche Jungwölfe, die ihre Heiterkeit nicht zügeln konnten, aber nach einem scharfen Blick des Großen Oberwolfes sogleich ihren Schwanz einzogen und sich duckten.

Als der alte Wolf wußte, daß alle ihm zuhörten, begann er: „Hört mich an! Wir Wölfe können nicht die Herden von ihren Hirten trennen. Aber wenn Schafe zu Schafen kämen und ihnen einredeten, daß Schafe keine Hirten brauchen, dann mag es geschehen, daß die Schafe ihre Hirten abschaffen und sich selbst weiden wollen. Sie sind dann zwar nicht mehr so gut versorgt wie von Hirten versorgte Schafe, aber auch schwächer und vor allem – ungeschützt. Doch ich meine: Lieber ein dürres Schaf im Maul eines Wolfes als ein fettes im Pferch des Hirten.“ Und der alte Wolf schwieg.

„Wie willst Du irgendwelche Schafe dazu bringen, daß sie hingehen und anderen Schafen sagen: Wir brauchen keine Hirten. Wir sind unsere eigenen Hirten?“ fragte ihn der Große Oberwolf.

„Ich sprach von einer List: Nicht Schafe werden zu Schafen hingehen, sondern Wölfe! Aber Wölfe, die als Schafe daherkommen! Wölfe in einem Schafspelz! Einige von uns werden sich als Schafe verkleiden. Sie werden aussehen wie Schafe, die zur Herde gehören, darum werden ihnen die anderen Schafe glauben. Als Schafe werden sie zu Schafen reden und werden sagen: Wir brauchen keine Hirten. Weg mit ihnen! “
Erregtes Stimmengewirr, Gejaule und Gekläffe erhob sich, als die Wolfsversammlung diesen genialen Pan begriffen hatte. Diese Idee schien allen gut zu sein und es wurden entsprechende Beschlüsse gefaßt.

Und so geschah es, daß plötzlich Schafe (mit einem auffällig großen Maul) in der Mitte der Schafherden auftauchten und neue, bisher ungehörte Reden führten: „Wozu brauchen wir Hirten? Die haben es nur auf unsere Wolle und Milch abgesehen. Glaubt uns, denn wir sind Schafe wie ihr. Wir sind euresgleichen und wir sagen euch: Weg mit den Hirten! Es ist mit der Würde eines Schafes und dem allgemeinen Hirtentum aller Schafe nicht vereinbar, daß es Hirten gibt und es war im Anfang auch nicht so gewesen. Ganz am Anfang hatten wir Schafe keine Hirten und wir waren alle frei und gleich. Daß Schafe Hirten haben ist eine Fehlentwicklung! Darum: Weg mit den Hirten! Wir können uns selber weiden.“

Mitreißende Reden waren es, die vielen Schafen gefielen. Bedenken wurden bedenkenlos weggewischt. Warner wurden ausgelacht.

Und nicht lange danach, da gab es Schafherden, die ohne Hirten waren. Aber frei und gleich waren sie Schafe auch jetzt wieder nicht. Anstatt der Hirten weideten jetzt einige Schafe die anderen Schafe. Sie wurden nicht müde, allen ständig zu erzählen, wie schön es jetzt ohne Hirten sei und daß alles nun richtig sei und viel besser als vorher. Und wehe, ein Schaf wagte es, daran Zweifel anzumelden!
Aber die Herden waren schlecht versorgt und brachen auseinander. Die Schafe zerstreuten sich. Es wieder nur über eine kurze Zeit, da waren die Schafe „erschöpft und verschmachtet“, wie es eben Schafe sind, die keine Hirten haben.“ (Mt 9,36) Schlecht versorgt und allein – und vor allem schutzlos. Darauf hatten die Wölfe gewartet. Damit hatten sie gerechnet. Solche Schafe waren eine leichte Beute für sie. Sie fuhren unter die zerstreuten Herden und packten die törichten Schafe. Und das letzte Blöken vieler Schafe, bevor sie in den gierigen Wolfsrachen verschwanden war: „Wir brauchen keine Hirten!“

Quelle: http://www.stmichael-online.de/schafe.htm
🙂
Johannes 10, 1-16 – Jesus, der gute Hirte

An dieser Stelle soll es um Johannes 10,1-16 gehen. Jesus spricht in hier von sich und beansprucht, der von den Propheten verheißene gute Hirte zu sein:

1 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe hineingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.
2 Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe.
3 Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft die eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus.
4 Wenn er die eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.
5 Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.
6 Diese Bildrede sprach Jesus zu ihnen; sie aber verstanden nicht, was es war, das er zu ihnen redete.
7 Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe.
8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluß haben.
11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.
12 Wer Mietling und nicht Hirte ist, wer die Schafe nicht zu eigen hat, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht – und der Wolf raubt und zerstreut sie
13 weil er ein Mietling ist und sich um die Schafe nicht kümmert.
14 Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,
15 wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe.
16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.

🙂
Johannes 10,12-13: Wer Mietling und nicht Hirte ist, wer die Schafe nicht zu eigen hat, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht – und der Wolf raubt und zerstreut sie, weil er ein Mietling ist und sich um die Schafe nicht kümmert.
Ein Mietling ist jemand, der die Schafe nur zum eigenen Nutzen für Geld hütet. Dem Mietling sind die Schafe nicht wirklich wichtig. Wenn der Wolf kommt, flieht er und überläßt ihm die Schafe. Das Bild des Wolfes, der in die Herde einbricht, ist dabei eines, welches auch an anderer Stelle auftaucht, vgl.
Matthäus 7,15; Apg 20,29 – dort sind Irrlehrer und falsche Propheten damit gemeint.
In der heutigen Amtskirche gibt es viele Mietlinge – Menschen, die ihren Beruf nicht als Berufung für die Schafe empfinden, sondern als eine bequeme Möglichkeit zum Geldverdienen oder als eine Möglichkeit, sich sozial und politisch zu engagieren. Beide sind nicht von echter Liebe für die Schafe getrieben, sondern es geht ihnen um eigene Zwecke – und wenn die Irrlehren auftauchen und die reißenden Wölfe in die Herde einbrechen, dann fliehen sie.
🙂
Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Ingmar
Quelle: http://www.evangelikal.de/bahirte.html
🙂
Christenverfolgung In Europa: Es Ist 1 Vor 12!

Die Verfolgung, Folterung und Ermordung von Christen wird in der “veröffentlichten Meinung” kaum thematisiert.

Jedes Jahr werden, nach Angaben des OSZE-Antidiskriminierungsbeauftragten Massimo Introvigne, weltweit mehr als 100.000 Christen wegen ihres religiösen Bekenntnisses ermordet. “Mehr als 90 Prozent der aus religiösen Gründen Verfolgten und Getöteten sind Christen“, berichtete FPÖ-Parteiobmann HC Strache bei der Veranstaltung.

Europa muss umdenken

Aus seiner Sicht müssten die Europäer endlich lernen umzudenken. Das christlich-freiheitliche Europa müsse über die heutigen Grenzen der Europäischen Union hinaus den Erhalt und die Förderung seiner Grundwerte, die in der christlich-abendländischen Kultur und Identität verwurzelt seien, sicherstellen. Im Zuge der Veranstaltung erinnerten die Diskutanten nach einer berührenden Grußbotschaft von Metropolit Chrysostomos von Kyrenia auch an die Folgen der militärischen Besetzung Nord-Zyperns durch die Türkei im Jahr 1974. Christliche Klöster seien als Ställe, Kirchen als Toiletten und Friedhöfe als Mülldeponien verwendet worden.

Christen leben gefährlich
TextAuszüge von :
http://koptisch.wordpress.com/2014/04/08/christenverfolgung-in-europa-es-ist-1-vor-12/

http://koptisch.wordpress.com/category/kirche/christenverfolgung/
DenkMal
🙂

Papst Franziskus bezeichnet Vernichtung der Armenier als “Völkermord” – Türkei protestiert

Die Türkei hat gegen eine Äußerung des Papstes zum Massenmord an den christlichen Armeniern während des 1. Weltkriegs offiziell Protest eingelegt. Die türkische Botschaft beim Vatikanstaat bestätigte heute, daß der päpstliche Nuntius vom türkischen Außenministerium einbestellt worden sei. Papst Franziskus hatte die vom türkischen Staat damals angeordneten Greueltaten am armenischen Volk während einer Zusammenkunft mit dem armenisch-kath. Patriarchen Nerses Bedros XIX. Tarmouni im Vatikan als „ersten Genozid des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet und damit als Völkermord verurteilt.

Den ganzen Artikel und meinen KommentarHinweis beim HonigMann lesen:
https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/06/13/papst-franziskus-bezeichnet-vernichtung-der-armenier-als-volkermord/

🙂

StorchenNest KirchZarten

http://www.regiowebcam.de/Webcam_Storchennest_Kirchzarte.1928.0.html
🙂
Kirchzarten und FREIburg – da bewegt sich was.
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Was ihr einem dieser meiner Geringsten getan habt,
das habt ihr Mir getan.“ (Mt 25,40)

Aufruf zum Gebets-/ und Demonstrationszug

WIDER DEN MORD AN DEN UNGEBORENEN

durch die Freiburger Innenstadt

am Freitag 25. April 2014

zum Schutz des Lebens von der Empfängnis an bis zum natürlichen Tod

Ablauf:
http://pius.info/archiv-news/717-aktuell/8707-aufruf-zum-gebets-und-demonstrationszug
🙂
Die Wahrheit über Ostern

Das Oster-Fest steht im Widerspruch zur Bibel. Die traditionelle Darstellung der Kirche der Kreuzigung Jesu am Karfreitag und seiner Auferstehung am Oster-Sonntag paßt nicht zu Jesu eigenen Worten, nach denen er drei Tage und drei Nächte im Grab liegen würde – so, wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauche des Fisches war. Zudem ist Ostern kein christliches, sondern ein heidnisches Fest.

Von Norbert Knobloch
http://www.mmnews.de/index.php/etc/17953-die-wahrheit-ueber-ostern
🙂

 

Karfreitag Kreuzigung: Vater, vergib ihnen …
https://bilddung.wordpress.com/2013/03/29/karfreitag-kreuzigung-vater-vergib-ihnen/
😦
Jeder Tag ist Karfreitag. Kein Herz für Kinder. Tagebuch eines ungeborenen Babys
https://bilddung.wordpress.com/2012/04/06/jeder-tag-ist-karfreitag-kein-herz-fur-kinder/
😦

🙂 🙂 🙂

Jesus bei BildDung
https://bilddung.wordpress.com/?s=Jesus&x=0&y=0

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