Verfasst von: Reiner Dung | April 1, 2014

Beate Zschäpe – Das NSU-Musical

NSU: Hundert Tage April, April

Mehr als ein Jahr läuft er schon, der Prozess, der bis zum Hoeneß-Verfahren ein „Jahrhundert-Prozess“ gewesen ist. 100 Verhandlungstage ist er inzwischen alt und kaum noch der Rede wert: Im NSU-Verfahren in München, einst Ort des ersten neuzeitlichen Stuhltanzes unter Erwachsenen, sind die medialen Lichter längst ausgegangen: Gelegentliche Wasserstandsmeldungen, mehr kommt nicht mehr aus dem Saal, in dem Strafprozess ursprünglich Staatstrauerarbeit leisten sollte.

Der 1. April ist ein guter Anlass, „plausibel machen, an welchem Punkt die Verhandlung steht“, wie die Frankfurter Rundschau in einer Aufwallung zum 100. schreibt. Es sind Zeugen gehört und Akten verlesen worden, einer der Angeklagten hat gestanden, die anderen haben geschwiegen oder nichts gesagt. Gefüllt hat die Zeit und die Schlagzeilen meist die Vernehmung von Hinterbliebenen der Opfer der mutmaßlichen rechten Terrorzelle. Deren Beitrag zur Tataufklärung naturgemäß überwiegend in persönlicher Betroffenheit oder in der Forderung nach der Umbenennung von Straßen und Plätzen nach ihren Söhnen bestand. Die widersprüchlichen Ermittlungsergebnisse, die Untiefen der vorhandenen Informationen, das Abgründige, das hinter Zahlen, Daten und Fakten lauert, die an vielen Stellen im Internet penibel gesammelt werden, all das muss dagegen ausgeblendet bleiben. Wie ja auch die genauen Umstände und Abläufe im Hoeneß-Verfahren unerwähnt blieben.

Den ganzen Artikel lesen:
http://www.politplatschquatsch.com/2014/04/nsu-hundert-tage-april-april.html
🙂
Uwe Mundlos und Uwe Boehnhardt wurden erschossen

Beate Neumann

Ein Innenminister verplappert sich ohne es zu merken und redet von der „Erschießung der Täter“. Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt wurden kaltblütig erschossen, um ihnen das NSU-Märchen unterzuschieben.
🙂

🙂
„NSU“: Indizien sprechen gegen Selbstmordthese

ForumTheatro1234

Ausschnitt aus einem N24-Bericht vom 31.10.2013 über den angeblichen Selbstmord von den beiden sog. „NSU“-Mitgliedern Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Die Indizien am Tatort, also dem Wohnwagen in Eisenach am 4.11.2011, in dem die beiden Uwes erschossen aufgefunden wurden, sprechen gegen die Selbstmordthesse.
🙂

Anmerkung: Nach dem Löschen der Videos auf YouTube und Vimeo hier die Neuauflage der Ausschnitte aus den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, welche einen Auftrag vom Volk haben und auch von uns alle bezahlt werden.
Wer sind Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos wirklich? NSU Terroristen? Schauspieler ?

ZDF Serie “Küstenwache – Gegen die Zeit” mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos
Staffel 7, Folge 10 Deutsche Erstausstrahlung: Mi 10.03.2004 ZDF
und
ARD Serie ” Tartort – Bestien” mit Uwe Mundlos
Deutsche Erstausstrahlung: 25. November 2001 ARD
Würde es nicht soviel Leid hervorgerufen und Familen, Leben, Existenzen zerstört haben, wäre es nur zum laut Lachen. Noch offensichtlicher geht es nicht; doch garantiert, schlimmer geht immer! Schauen wir mal welche Lach- und Sachgeschichten uns 2014 erwarten.
ZDF Serie Küstenwache brachte diese Fahndungsfotos 2004, wie auch der ARD Tatort schon 2001 U. Mundlos in Folge 487 mit dem Titel “Bestien”. Mundlos war damals schon zur Fahndung ausgeschrieben, aber nicht verurteilt, von Persönlichkeitsrechtenwahrung also keine Spur, so denn es dann ein Versehen war. Hier waren wohl sie selben, nicht mehr verfügbaren Praktikantinen am Werk 😀
Die wahrheitsliebende Springer Presse brachten dazu folgende hanebüchene Erklärungen, die kaum noch zu toppen ist:

Text und Video KulturStudio:
http://kulturstudio.wordpress.com/2014/01/07/reupload-nsu-skandal-bohnhardt-mundlos-schon-20012004-in-zdf-ard-zu-sehen/
🙂
100. Verhandlungstag im Münchner NSU-Prozess
Opferanwalt rechnet mit lebenslanger Haft

100 Tage NSU-Prozess, 100 Tage schweigt Beate Zschäpe zu den Terroranschlägen. Was für ein Urteil erwartet die Angeklagte? Lebenslange Haft, glaubt ein Anwalt, der am Prozess teilnimmt. Er beklagt aber auch, dass vieles rund um den NSU unter dem Teppich bleiben soll.

Die Anklage der Bundesanwaltschaft gegen Zschäpe sei “gründlich, umfassend und gut begründet“ sowie “bislang voll umfänglich bestätigt“, sagt Stephan Kuhn, Frankfurter Rechtsanwalt, im Gespräch mit T-Online.de. Der Strafrechtler vertritt eine Opferfamilie vom Nagel-Bombenanschlag des NSU in Köln im Jahr 2004. 22 Menschen waren damals zum Teil schwer verletzt worden.

Indizien belasten Zschäpe

Unmittelbare Beweise für Zschäpes Beteiligung gebe es nicht. Das gibt neben Kuhn auch Dr. Philipp Thiée, Strafverteidiger und Strafwissenschaftler aus Frankfurt, zu bedenken. Die Strategie der Verteidigung, dass die Angeklagte schweigt, kann Kuhn daher auch nachvollziehen. Die einzige Alternative wäre gewesen, damit zu argumentieren, dass Zschäpe von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt abhängig oder oder unter Druck gesetzt worden sei – und somit von Anfang an eine Opferrolle einzunehmen.

TextAuszug:
Kann Zschäpe als Mittäterin überführt werden?

Die Schwierigkeit für die Anklage, das betont Kuhn, liege darin, Zschäpe als gleichberechtigtes Mitglied der Zwickauer Terror-Zelle und als Mittäterin an allen NSU-Verbrechen zu überführen.

Denn erstens liegen die Taten lange Zeit zurück. Zweitens gibt es keine Zeugen, die Zschäpe bei der Durchführung einer der Taten gesehen haben. Drittens gab es nie zeitnahe Bekennerschreiben der NSU. Dass Mundlos und Böhnhardt alle Verbrechen begangen haben, konnte trotzdem lückenlos bewiesen werden.

Die Indizien sowie die Praxis in der Rechtsprechung bei terroristischer Gewalt reichen laut Kuhn aber für eine Verurteilung Zschäpes als Mittäterin bei allen Verbrechen aus. Ihr drohten nach Einschätzung des Strafrechtsexperten gemäß Paragraph 211 StGb eine lebenslange Haft. Dies bedeutet eigentlich Haft auf unbestimmte Zeit. Nach 15 Jahren allerdings prüft in diesen Fällen eine Kommission die Aussetzung der Haft zur Bewährung.

Kuhn geht aber davon aus, dass Zschäpe wegen der festzustellenden besonderen Schwere der Schuld mindestens 18 Jahre in Haft sitzen wird. Dass sich das Gericht nur für Beihilfe zum Mord und allen anderen Taten entscheidet, glaubt der Anwalt nicht. Das würde nur eine zu mildernde Haftstrafe von maximal 15 Jahren nach sich ziehen.

Den ganzen Artikel bei t-online lesen:
http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_68738532/opferanwalt-im-nsu-prozess-zschaepes-schweigen-kommt-anklage-gelegen.html

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NSU-Morde und mein Fall
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/10/02/nsu-morde-und-mein-fall/
Kommentare beachten
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100 Verhandlungstage NSU-Prozess
http://stohl.de/wordpress/?p=148018
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„Beate Zschäpe – Das Musical“ – NEO MAGAZIN mit Jan Böhmermann in ZDFneo

zdfneo
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http://eunews.de/articles/100-tage-nsu-prozess/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=100-tage-nsu-prozess
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Unschuldsvermutung

Die Unschuldsvermutung ist eines der Grundprinzipien eines rechtsstaatlichen Strafverfahrens und wird heute von den meisten Ländern der Welt zumindest dem Anspruch nach anerkannt. Sie geht auf den französischen Kardinal Jean Lemoine (1250-1330) zurück.
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Unschuldsvermutung im Ermittlungsverfahren

Durch die Unschuldsvermutung werden aber Maßnahmen der Strafverfolgung auf Grund eines bestimmten Verdachts nicht ausgeschlossen. So ist insbesondere die vorläufige Festnahme und die Untersuchungshaft aufgrund dringenden Tatverdachts auch ohne den endgültigen Beweis der Schuld des Beschuldigten möglich.[2] Den Ermittlungsmethoden kommt wegen der Unschuldsvermutung nämlich keine strafende Wirkung zu, obwohl die Untersuchungshaft und die Verbreitung dieser Tatsache über Presse und Bekanntenkreis des Betroffenen eine rufschädigende Vorverurteilung mit sich bringen können, die sich mit rechtlichen Vorgaben nur schwer abwenden oder beseitigen lassen. Die Maßnahmen im Ermittlungsverfahren sind wegen der Unschuldsvermutung aber auch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Ohne Anfangsverdacht darf überhaupt kein Strafverfahren eingeleitet werden.

Bei der öffentlichen Fahndung muss eine Güterabwägung getroffen werden und bei behördlicher Unterstützung der Publikation einer strafrechtlichen Beschuldigung muss Zurückhaltung gewahrt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Unschuldsvermutung

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VorVerurteilung Beate Zschäpe
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http://www.wiedenroth-karikatur.de/
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NachSchlag

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Eine Mail betreffend den NSU

Die NSU-Untersuchungsausschußvorsitzende Dorothea Marx hat die offizielle Darstellung nach den neuen Erkenntnissen irrigerweise als “sehr zweifelhaft” bezeichnet, was natürlich eine klare Lüge ist.

Mit diesen Erkenntnissen ist die offizielle Darstellung völlig ausgeschlossen!

Ich habe ihr deshalb folgende email geschickt:

Den ganzen Artikel bei killerbee lesen:
http://killerbeesagt.wordpress.com/2014/04/02/eine-mail-betreffend-den-nsu/
🙂

NSU: BKA-Chef Ziercke als Lügner entlarvt?

BKA-Chef Jörg Ziercke wurde bezüglich des Obduktionsberichtes zum vermeintlichen Doppelselbstmord in Eisenach befragt. Im Sitzungsprotokoll, das eigentümlich frei in komplettem Umfang vorliegt, liest sich die Befragung folgendermaßen:
TextAuszug

Hingegen hat NSU-Zeuge Michael Menzel, Leitender Polizeidirektor aus Gotha, wie so viele seiner Kollegen, nur wenig mehr als ein Achselzucken für die mehr als fragwürdigen Umstände des Doppelselbstmordes übrig: „Ungewöhnlich ist das schon.“ Er will dennoch weiterhin keine Hinweise auf einen dritten Täter erkennen können.
Diese häufen sich mittlerweile zu einem ansehnlichen Puzzle-Berg. Genauso wie die nun zu stellenden Fragen nach dem wirklichen Tathergang der Brandstiftung sind zum Beispiel auch die Fragen rund um die zweite aus der Pumpgun geworfene Patronenhülse weiterhin ungeklärt. Es bleibt also zu hoffen, dass wenigstens im Thüringer Landtag alsbald das Puzzle-Fieber ausbrechen wird.

Den ganzen Artikel von Henning Lindhoff lesen:
http://ef-magazin.de/2014/04/02/5148-nsu-bka-chef-ziercke-als-luegner-entlarvt

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Responses

  1. Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.


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