Verfasst von: Reiner Dung | März 11, 2014

Woran erkennt man einen sozialistischen Staat ? Am GesundheitsSystem !

Die wahre Kunst der Politik besteht darin, ein Volk, welches im Sozialismus oder einer anderen Form von Diktatur lebt, soweit zu manipulieren, dass die Staatsbürger denken, das sei Demokratie.
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Deutschland: Das System der Krankenkassen steht vor einem Kollaps

Egal ob staatliche oder private Krankenkassen: Das aktuelle deutsche System der Krankenkassen steht vor einem Kollaps. Angesichts eines Billionenlochs bei den gesetzlichen, und den fehlenden Rücklagen der privaten Kassen, könnte es in einigen Jahren zu Finanzierungsproblemen bei den Leistungen kommen.

Ständig steigende Beiträge und immer schlechtere Leistungen. So könnte man die aktuelle und zukünftige Entwicklung bei den Krankenkassen beschreiben. Denn nicht nur den Rentenkassen wird die zunehmende Überalterung der Gesellschaft zum Verhängnis, sondern eben auch den Krankenversicherungen. Immerhin steigt mit zunehmendem Alter auch der Bedarf an oftmals teuren Behandlungen, für die auch die Krankenkassen aufkommen müssen.

Teures doppeltes Spiel

Besonders Selbstständige, hohe Beamte, Freiberufler und gut verdienende Angestellte sind bei den privaten Krankenkassen beliebte Kunden. Sie zahlen gerne für Zusatzleistungen wie die Chefarztbehandlung oder ein Einzelzimmer, sind aber seltener krank als die Masse der Arbeitnehmer. Die günstigen Einstiegsprämien am Anfang werden durch spätere saftige Preiserhöhungen kompensiert. Ganz zu schweigen davon, dass die Provisionen für die Versicherungsmakler und die Dividenden für die Aktionäre auch irgendwie bezahlt werden müssen. Benötigte Rücklagen sind deshalb kaum welche vorhanden.

Für die öffentlichen Krankenkassen ist die private Konkurrenz eine üble Sache. Ihnen bleiben die marginalen Beiträge von Minijobbern, Ein-Euro-Jobbern, und dem Millionenheer an Menschen, die derart schlecht verdienen, dass am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig bleibt. Und dafür sind diese Menschen statistisch gesehen öfters krank, und kosten den Krankenkassen eben auch entsprechende Summen. Dies führt dazu, dass die Gesetzlichen Krankenkassen nach Angaben einer Studie des “Instituts für Mikrodatenanalyse” bis zum Jahr 2060 auf einer Finanzierungslücke von 1,1 Billionen Euro sitzen, wie die DWN berichteten.

Einführung einer einheitlichen Krankenversicherung?
TextAuszug 🙂

Im Jahr 2009 hatten die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) bei Ausgaben in Höhe von 160,9 Milliarden Euro Verwaltungskosten in Höhe von 8,9 Milliarden Euro angegeben. Das sind 5,5%. Im Vergleich dazu gaben die privaten Krankenversicherungen (PKV) im Jahr 2009 immerhin 26,0 Milliarden Euro aus, und veranschlagten hierfür satte 3,7 Milliarden Euro an Verwaltungsausgaben. Das sind ganze 14,3%! Beim selben Leistungsumfang wären die Gesetzlichen Krankenkassen in Sachen Verwaltung demnach sogar um 2,27 Milliarden Euro sparsamer gewesen.

Insofern wäre eine einzige staatliche Krankenkasse vielleicht langfristig die günstigste und effizienteste Lösung.

Den ganzen Artikel von Marco Maier bei neopresse.com:
http://www.neopresse.com/wirtschaft/deutschland-das-system-der-krankenkassen-steht-vor-einem-kollaps/

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Sozialismus erkennt man am GesundheitsSystem
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Bürokratiekosten der gesetzlichen Krankenversicherung

Immer wenn ich mit meinem Hund zum Doktor gehe, wundere ich mich über die niedrigen Behandlungskosten. Die schlimmste Krankheit des Vierbeiners war eine Lungenentzündung. Drei Arztbesuche (davon einer am zweiten Weihnachtsfeiertag) und die Medizin kosteten ein lächerliches Honorar unter 100 €. Und welches Herrchen darf den Doktor am 26. Dezember bemühen?

Auch mein Besuch beim privat arbeitenden Orthopäden (er arbeitet wegen der Bürokratie nicht im System) überraschte mich sehr. Nach fast einer Stunde Untersuchung hatte ich erfahrungsgemäß mit 2-300 € gerechnet, erhielt aber noch in der Praxis eine Rechnung von deutlich unter 100 €. Da sage einer die Gesundheit sei teuer.

Teuer wird die Gesundheit allerdings immer, wenn man krankenversichert ist.
TextAuszug 🙂

Rechnet man den Abrechnungsaufwand der Krankenhäuser, Apotheken, Ärzte und Zahnärzte mal konservativ auf etwa 20 % der jeweiligen Kosten (meine Ärzte schätzen eher 30 %), so kommt man in diesem Bereich auf Bürokratiekosten von etwa 26 Mrd. €.

Rechnet man alles mal zusammen, 9 Milliarden bei den gesetzlichen Krankenkassen, 1 Milliarde bei Kammern und Gesundheitsverwaltung sowie 26 Milliarden bei den Praktikern, so macht das 36 Milliarden von insgesamt 154 Mrd. € Budget der GKV (Stand 2007). Das sind etwa 23 % des Budgets. Zugegeben eine grobe Schätzung, deren Basisjahr etwas zurückliegt. Wer es besser weiß, soll es einfach vorrechnen.

Wenn man bei einem Durchschnittseinkommen etwa 2.500 € im Jahr an die Krankenkasse abdrückt, und der Arbeitgeber noch einmal 2.500 €, so sind davon etwa 1.150 € Bürokratiekosten, die man selbst für seinen Haushalt verbrauchen könnte, ohne an der Gesundheit etwas zu sparen, wenn es keine Krankenversicherung gäbe.

Den ganzen Artikel Von Wolfgang Prabel bei neopresse.com lesen:
http://www.neopresse.com/politik/dach/buerokratiekosten-der-gesetzlichen-krankenversicherung/
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klassenlose KlassenGesellschaft

Das Gesundheitswesen vor und nach 1945

Gesundheit im Kapitalismus:
Zahle oder stirb!

Beispielgebend sei hier einmal die Situation wiedergegeben, wie sie vor und nach 1945 im deutschen Gesundheitswesen herrschte. Heute befinden wir uns (freilich auf erheblich höherem medizinisch-technischen Niveau als vor dem 2.Weltkrieg) wieder in einem Zustand, wo das Geschäft mit der Gesundheit Vorrang einnimmt vor der Sorge um den werktätigen Menschen. Heute ist der Patient wieder einmal der zahlende Kunde, dessen Gesundheitszustand und Heilungschancen wesentlich von seinem Geldbeutel abhängen. Selbst unheilbare Kranke werden aus Profitgründen so lange geschröpft, wie es die Apparatemedizin zuläßt. Die Pharmaindustrie ist einer der profitträchtigsten Wirtschaftszweige. Sehr deutlich wird hier der Unterschied zwischen dem sozialistischen Gesundheitswesen in der DDR und dem damaligen Zustand im Westen herausgearbeitet. Das System der Gesundheitsvorsorge und medizinischen Betreuung der Werktätigen, welches in der DDR für alle Bürger vollständig kostenlos zur Verfügung stand, war trotz aller materieller Mängel jener Zeit, trotz westlicher Boykottmaßnahmen und trotz der massiven Abwerbung unseres medizinischen Personals, vor allem in sozialer Hinsicht eines der am weitesten entwickelten Gesundheitssysteme der Welt.

TextAuszug 🙂
Das Gesundheitswesen in der DDR
Im Krankenhaus

Das Gesundheitswesen in der DDR zählte zu den fortgeschrittensten in der Welt. Hervorzuheben ist hierbei insbesondere die kostenlose medizinische Versorgung und Betreuung der DDR-Bürger, die generelle Arzneimittelfreiheit und die Vorsorge am Arbeitsplatz. Die DDR war ein sozialistischer Staat, in dem mit der Krankheit eines Menschen kein Geld zu verdienen war. (An dieser grundsätzlich positiven Einschätzung ändern auch die lügenhaften und fachlich inkompetenten Beschuldigungen an die Adresse des DDR-Gesundheitswesens nichts, die DDR-Ärzten unterstellen, verantwortungslos irgendwelche riskanten Medikamententests für westdeutsche Pharmakonzerne durchgeführt zu haben. Das ist wieder mal so eine typische Luftnummer der Gauck-Birthler-Jahn-Behörde!) Heute, in der kapitalistischen BRD, sind die Ärzte in erster Linie Geschäftsleute, die mit ihrem Beruf, ihren technischen Ausrüstungen und den verkauften Medikamenten Gewinne machen müssen. Freilich – Ausnahmen bestätigen die Regel – auch hier gibt es ehrbare und besorgte Mediziner, denen in erster Linie das Wohl ihrer Patienten am Herzen liegt. Doch immer wieder tauchen in den Medien Skandalgeschichten auf, die vom Organhandel, von der Bestechlichkeit der Ärzte durch Pharmakonzerne, von Medikamentenmißbrauch und unnötigen Operationen berichten. Das alles gab es in der DDR nicht, denn die Gesundheitsvorsorge lag in den den Händen des Staates…

Den ganzen Artikel bei antilobby lesen :
http://antilobby.wordpress.com/ostdeutschland/gleichnisse/ddr-gesundheitswesen/
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Zahle oder stirb

China: Lebensgefährlich – Klassenmedizin im Kommunismus

„Wir Bauern können uns Krankheiten nicht leisten“
Davon können die vielen Hundert Millionen Bauern Chinas nur träumen. Krankenschwester Li versorgt den alten Liu. Er hatte vor vier Jahren einen Schlaganfall, ist seitdem pflegebedürftig. Auch hier hat die Familie bereits ihre gesamten Ersparnisse in die medizinische Versorgung gesteckt, bis sie die Krankenhauskosten nicht mehr bezahlen konnten. Da haben sie den 72-Jährigen wieder nach Hause geholt. „Ich hoffe, dass auch wir eines Tages weniger zahlen müssen für ärztliche Behandlungen. Wir Bauern können uns Krankheiten doch einfach nicht leisten“, sagt Lio Wenbin.

Die Zweiklassengesellschaft Chinas – selten tritt die Ungerechtigkeit so deutlich hervor wie beim Gesundheitssystem. Eine Reform wäre zu teuer. Und so bleibt den Bauern nur das Prinzip Hoffnung, dass sie von Krankheiten verschont bleiben.

Autorin: Ariane Reimers, ARD-Studio Peking
http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/ndr/2013/china-224.html
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Milliardäre an der Macht
Chinas Volkskongress ist ein Club der Superreichen

In Chinas Parlament sitzen kaum typische Vertreter des Volkes, dafür umso mehr Milliardäre, Millionäre und mächtige Funktionäre. Bei so viel Vermögen können selbst die reichsten US-Senatoren nicht mithalten.

Das Parlament der kommunistischen Volksrepublik China ist ein Club der Superreichen: 31 US-Dollar-Milliardäre sitzen als Delegierte im Volkskongress. Von den 1000 reichsten Chinesen auf der Liste des Shanghaier „Hurun“-Magazins gehören 84 dem Parlament an, das am 13. März seine neuntägige Jahrestagung in der Großen Halle des Volkes in Peking beendet. Sieben schwerreiche Delegierte sitzen sogar im Ständigen Ausschuss, der sich zwischen den jährlichen Zusammenkünften trifft, um Gesetzesvorlagen abzusegnen.

Aber das ist noch nicht alles. Zusätzlich gibt es noch viele Präsidenten großer Staatskonzerne und mächtige Funktionäre, bei denen niemand weiß, wie reich sie in Wirklichkeit sind. Die Zusammensetzung des nicht frei gewählten Volkskongresses sei alles andere als repräsentativ, findet der kritische Kommentator Zhang Lifan. „Das sind starke Interessengruppen – und sie alle stehen für die Partei“, sagt der Historiker der Nachrichtenagentur dpa. „Das Parlament vertritt nicht die Interessen des Volkes aller Schichten.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_68428932/chinas-volkskongress-ist-ein-club-der-superreichen.html
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Wir werden ALLE ein paar Jahre früher sterben – Das System ist krank – 23.02.2013 – Bananenrepublik

Bananenrepublik1
Christoph Sieber
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Gesundheitssystem: Wie entwicklen sich die Kosten

ARD Mittagsmagazin
Wie viel gibt Deutschland eigentlich aus für seine Kranken? Und wie stellt es sich damit im internationalen Vergleich?

Pro Kopf flossen 2011 — aktuellere Zahlen gibt es noch nicht — 3.590 Euro in die Gesundheit. Insgesamt waren das 294 Milliarden Euro. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt: 11,4 Prozent.
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Volker Pispers – gesetzliche Krankenversicherung

DienstagsKabarett
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Verseuchte Nadeln: Chinesische Klinik verbreitet Hepatitis C

NTDde

In der Provinz Henan verbreitet sich das Hepatitis C Virus sehr schnell. Schuld sind manche chinesische Kliniken, welche medizinische Nadeln mehrfach verwenden – ohne sie effektiv zu reinigen und zu sterilisieren. Viele der Infizierten sind Kinder.
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GesundheitsSystem bei BildDung:
https://bilddung.wordpress.com/?s=Gesundheitssystem&x=0&y=0
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GoogleFund GesundheitsSystem

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