Verfasst von: Reiner Dung | März 10, 2014

Woran erkennt man einen kapitalistischen Staat ? Am GesundheitsSystem !

 

Die wahre Kunst der Politik besteht darin, ein Volk, welches im Kapitalismus oder einer anderen Form von Diktatur lebt, soweit zu manipulieren, dass die Staatsbürger denken, das sei Demokratie.
🙂

24. Februar 2014

08.30 Uhr Der Weg in die Deflation ist mit guten Vorsätzen gepflastert

3.500 Mitarbeiter will die Barmer GEK abbauen, um jährlich 250 bis 300 Millionen Euro einzusparen, weil der Wettbewerb in den nächsten Jahren härter wird.

Es ist lange her, dass ich zuletzt eine Stellenabbau-Meldung kommentiert habe. Diese eine ist jedoch geradezu ein Paradebeispiel dafür, welche destruktiven Wirkungen von falschen politischen Entscheidungen ausgehen.

Die gesetzliche Krankenversicherung ist seit Jahrzehnten Tummelplatz von Reformern, die Kostendämpfung predigen, aber nur Lasten umverteilen. Einerseits von den Arbeitgebern auf die Versicherten, durch Deckelung des Arbeitgeber-Anteils, andererseits von den Versicherungen auf die Versicherten und Patienten, durch immer weitere Ausdünnung des Leistungskatalogs und Ausweitung der Zuzahlungen.

Mit der Einführung des so genannten „Wettbewerbs“ unter den Krankenkassen, dessen erklärtes Ziel es ist, möglichst viele Kassen zu ruinieren, um am Ende eine einzige, vollständig von den Absichten der Regierung abhängige Kasse nach Belieben steuern zu können, werden die Versicherten mit der Peitsche der Zusatzbeiträge so lange von einer Kasse zur anderen getrieben, bis einst durchaus vorhandenen Unterschiede in Beiträgen, Leistungen und Service zwischen den Kassen vollständig abgeschliffen sind.

Von über 1.800 gesetzlichen Krankenversicherungsträgern im Jahr 1970 haben den Konzentrationsprozess bis Anfang 2014 nur 132 überlebt – und diese beschäftigen noch rund 120.000 Mitarbeiter.

Die Barmer unternimmt nun den Schritt, sich vor der Abwanderung von Versicherten durch drohende Zusatzbeiträge zu schützen, indem sie 3.500 Mitarbeiter freistellt.

Das ist ein unüberhörbares Signal an die übrigen Kassen, die damit in Zugzwang geraten: „Wo die Barmer in der Lage ist, 20 Prozent der Belegschaft auf die Straße zu setzen, muss es doch auch bei uns Reserven im System geben“.

Und so werden auch die übrigen Kassen gezwungen sein, die Hälfte ihrer Zweigstellen zu schließen, die Arbeitsabläufe zu straffen und damit den Service für die Versicherten zu verschlechtern, bis der große Rutsch von nun noch 120.000 auf unter 100.000 Beschäftige in der gesamten deutschen GKV-Landschaft vollzogen ist. Vermutlich bleiben in diesem Prozess dann auch eine Reiher weiterer Kassen auf der Strecke, so dass die Zahl der Kassen bis ungefähr 2020 unter die Hunderter-Marke fallen dürfte.

Wo sich aber alle von einer bestimmten Ausgangssituation kommend in gleicher Weise und vergleichbarem Tempo verändern, ändert sich an der „Wettbewerbs-Situation“ – wenn überhaupt – nur wenig.

Und weil an den Mitarbeitern gespart wird, bleiben Umsatz und Gewinne des medizinisch-pharmazeutischen Komplexes davon vollkommen unberührt.

Stattdessen wird die Zahl der Beitragszahler (falls meine Prognose zutrifft) um rund 20.000 freigestellte Versicherungsangestellte reduziert, die Zahl der ALG I und ALG II Empfänger entsprechend angehoben. Die Umleitung von jährlich gut 2 Milliarden Euro (davon 300 Millionen alleine aus den Sparmaßnahmen der Barmer GEK) aus den Taschen der ehemaligen Versicherungs-Angestellten in die Kassen der Klinik-Konzerne, Pharmazeutischen Unternehmen und niedergelassenen Ärzte mindert natürlich auch die Binnenkaufkraft in erheblichem Maße.

Natürlich erhalten die Entlassenen vom fürsorglich fordernden und fördernden Staat Transferleistungen, doch – auch dank Schuldenbremse – fehlen die in gleichem Umfang an anderer Stelle wieder. Im Ergebnis heißt das also: Arbeitseinkommen werden in Unternehmensgewinne umgewandelt

Die 3.500 Stellenstreichungen bei der Barmer sind für sich alleine betrachtet natürlich nur „peanuts“ – doch es handelt sich eben nicht um einen bedauerlichen und unvermeidlichen Einzelfall, die Entlassenen werden nicht von einem nach Fachkräften lechzenden Markt umgehend wieder aufgenommen werden.

Wir befinden uns in einer von der Politik angeschobenen Abwärtsspirale, die längst auch ihre eigene Dynamik entwickelt hat.

Dank an Egon W. Kreutzer  für diesen Artikel:
http://www.egon-w-kreutzer.de/
🙂

Kapitalismus erkennt man am GesundheitsSystem

🙂
Krankenkassen sind kriminelle Vereinigungen

conrebbi

Es ist tatsächlich so weit gekommen, daß Konzerne/Krankenkassen eigene Beamte haben. Nicht nur, daß Lobbyisten von Konzernen Gesetze schreiben, die vom Parlament abgenickt werden, nein, Konzerne haben Beamte, die vollstrecken dürfen.

🙂
Vollstreckungsbeamte von der Krankenkasse

So weit ist es nun gekommen und dieser Fall zeigt einmal mehr, wie sehr degeneriert dieser sogenannte Staat Bundesrepublik Deutschland inzwischen geworden ist. Seit etwa 100 Jahren haben wir nun Sozialismus in seiner verschiedensten Ausprägung erleben dürfen. Auf den Begründer der SPD, Ferdinand Lassalle´, geht die Bezeichnung „Nachtwächterstaat“ zurück und gemeint war das deutsche Reich von 1871 bis 1914. Mit Nachtwächterstaat war ein Staat gemeint, der sich eigentlich nur um die innere und äußere Sicherheit kümmert und ansonsten die Leute in Ruhe ließ. Damals mußten arme Leute keine Steuern zahlen, die Mehrwertsteuer wie auch andere Steuern gab es gar nicht, und Normalverdiener hatten eine Steuerlast von gerade mal 4%. Heute dürfen wir die Früchte des Sozialismus in vollen Zügen genießen bei mindestens 50% Steuern und Abgaben; manche sollen sogar bis zu 80% belastet sein. Inzwischen haben wir einen Pseudostaat, der sich in alles einmischt und wo Täuschung, Lug und Betrug von höchster Stelle mit einer Chuzpe betrieben wird, wie es in der Geschichte keinen zweiten Fall gibt.
Es wird Zeit, daß wir diesen Nachtwächterstaat wiederbekommen. Natürlich denkt jetzt jemand ob hier einer den alten Kaiser Wilhelm wieder zurückhaben will. Denen sei gesagt, daß der Begriff Kaiser lediglich ein Amt des Präsidenten meint und nur ein Name/Namenszusatz ist, wie es im Artikel 11 der Verfassung von 1871 nachzulesen ist.

Den ganzen Artikel von conrebbi lesen:
http://conrebbi.wordpress.com/2014/02/19/vollstreckungsbeamte-von-der-krankenkasse/
🙂

Profit Krankheit im System

🙂
Streß mit ständig steigenden Beiträgen der Krankenkasse

Seit mehr als fünfzehn Jahren bin ich bei einer Krankenkasse und es kam in den ersten zehn Jahren lediglich zu einer Beitragserhöhung. Seit circa drei Jahren kommt es innerhalb eines Jahres zu Beitragserhöhungen und das letzte Angebot der Beitragserhöhung wies ich schriftlich zurück. Daraufhin wurde mir ein sechs Seiten langer Brief zugesandt, wo nur in einem Satz genannt wurde, warum diese Beitragserhöhungen zustande kommen. Man berief sich seitens der Krankenkasse auf Gesetze, welche dieses vorsehen.
Natürlich wurde das Gesetz nicht genannt. Nun will ich diese Versicherung kündigen und ahne schon, daß diese Krankenkasse sich auf eine Versicherungspflicht berufen wird. Deshalb sollte eine Kündigung dieser Argumentation gleich im Vorfeld begegnen.
Hier der Inhalt meines Briefes, der nur beispielhaften Charakter haben kann:

Den ganzen Artikel von conrebbi lesen:
http://conrebbi.wordpress.com/2014/01/21/323/
🙂
KrankenKassen bei BildDung
https://bilddung.wordpress.com/?s=krankenkasse&x=12&y=10
🙂

GoogleFund KrankenKasse

🙂

Korruption im Gesundheitswesen – KBV sahnt ab – kriminelle Vereinigung?

mipram

Jährlich versickern 20 Milliarden EURONEN aus dem Gesundheitswesen in Sumpf, Filz und Korruption und nix passiert Liegt doch sehr nahe, dass Politiker, unsere Volkstreter, sehr daran beteiligt sind.
🙂
Wohin fließen Gelder im Gesundheitswesen?

SWR
🙂

ZDF heute show vom 19 10 12 Geldvernichtungssystem Krankenkassen

Alan Coldiron
🙂

🙂

USA: Keine Ärzte für die Armen | WELTBILDER | NDR

ARD
🙂

DenkMalBilder:

Advertisements

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: