Verfasst von: Reiner Dung | Februar 7, 2014

Zeit die Geschichte der Opfer zu erzählen

’’Wer seine Geschichte nicht erzählen kann, existiert nicht.“
Salman Rushdie

Die Sommerresidenz des Papstes im Bombenhagel des II. Weltkriegs

Im Sommersitz des Papstes fanden vor 70 Jahren zigtausende Menschen Zuflucht. Hunderte von ihnen kamen jedoch bei Bombenangriffen ums Leben.                         Von Ulrich Nersinger

An allen Gebäuden des päpstlichen Sommersitzes wehen die gelbweißen Fahnen des Vatikans. Sie signalisieren den Kriegsparteien den völkerrechtlichen Status des Territoriums. Der Heilige Stuhl ist in Washington und London vorstellig geworden, um den Schutz der Zivilbevölkerung zu erreichen. Doch vergebens. Die päpstlichen Bittgesuche werden beiseite geschoben – sie stören die strategischen Pläne der Militärs. Die Alliierten setzen ihre Angriffe unvermindert fort. Und so fliehen die verängstigten Bewohner der Castelli Romani zu Tausenden auf das sichere, vermeintlich sichere vatikanische Hoheitsgebiet.

Am 1. Februar 1944 ändert sich alles. Plötzlich zeigen sich am Himmel über dem Albaner See amerikanische und englische Geschwader. Sie werfen Bomben über die Castelli Romani und Castel Gandolfo ab – auch auf die päpstlichen Villen. Trotz der gutsichtbaren gelbweißen Flaggen des Vatikanstaates. In den Gesichtern der abertausend Flüchtlinge zeigt sich blankes Entsetzen. Gebäude und Zelte werden getroffen. Schreie sind zu hören – von Männern, Frauen und Kindern. Häuser brechen zusammen. Wolken aus Staub steigen auf. Hier und dort haben die Bomben Brände entfacht.

Schon bald ertönen militärische Kommandos. Offiziere der Palatingarde versuchen Ordnung in das Chaos zu bringen. Unteroffiziere und junge Gardisten leisten Hilfe. Sie transportieren die Verletzten in die Notquartiere und holen Verwundete und Tote aus den Trümmern hervor. „Avanti, avanti“, werden die Gardisten angespornt. In dem Kloster der Klarissinnen haben die Bomben Furchtbares angerichtet. 16 tote Ordensfrauen sind zu beklagen. Die verstümmelten Leichen können nur unter größten Schwierigkeiten geborgen werden.

Am 10. Februar 1944, gegen neun Uhr in der Früh, wiederholt sich das schreckliche Szenario – diesmal jedoch weitaus schlimmer. Beim Kolleg der Propaganda Fide wird die tägliche Milchration verteilt. Hunderte von Menschen haben sich vor dem Gebäude angestellt. Es sind vor allem Mütter mit ihren Kindern. Keiner in der Menge ahnt, was in wenigen Augenblicken geschehen wird. Dann naht ein Bombengeschwader der Alliierten und bringt der päpstlichen Sommerresidenz den Tod. In nur wenigen Sekunden. Das Missionskolleg wird dem Erdboden gleichgemacht. „Ein furchtbares Bild von apokalyptischem Ausmaß. Ein Bombenkrater neben dem anderen, Trümmer auf Trümmer, und Opfer, viele Opfer, überall. Beim Atmen spüre ich den Tod in meinen Lungen“, bericht ein Augenzeuge. Mehr als fünfhundert Tote sind zu beklagen.

Alljährlich gedenkt man in Castel Gandolfo des Bombardements. „Wir begehen den Tag in Trauer, aber auch in Dankbarkeit“, so die „Associazione Vittime Bombardamenti `Propaganda Fide`“ (Vereinigung der Opfer des Bombardements der Propaganda Fide), „in Trauer, weil wir so viele unserer Angehörigen und Mitbürger verloren haben, in Dankbarkeit, weil der Papst die Pforten seiner Sommerresidenz öffnete und Tausenden von Menschen Zuflucht gewährte; kein einziger Flüchtling, der dort aufgenommen wurde, ist den deutschen Besatzern oder den italienischen Faschisten in die Hände gefallen“.

Den ganzen Artikel von Ulrich Nersinger lesen:

http://www.kath.net/news/44803

Schlacht um Monte Cassino

Die Schlacht um Monte Cassino (17. Januar bis 18. Mai 1944) war mit vier Monaten Dauer eine der längsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges mit schweren Verlusten auf beiden Seiten relativ zur Zahl der kämpfenden Soldaten. Sie wird wegen der vielen unter den Alliierten kämpfenden Nationalitäten auch als die Vielvölkerschlacht des Zweiten Weltkrieges bezeichnet.
TextAuszüge ❗

Zerstörung des Klosters

83 anglo-amerikanische Bomber hatten am 15. Februar ihre Bombenlast über dem ehrwürdigen Kloster von Monte Cassino, der Geburtsstätte des Benediktinerordens abgeworfen. Das herrliche Bauwerk wurde vollständig zerstört und unersetzliche Kulturwerte vernichtet. Als Vorwand der Bombardierung diente die Behauptung, deutsche Truppen hätten das Kloster als Artilleriefestung ausgebaut, eine Behauptung, die inzwischen durch Erklärungen der Mönche von Monte Cassino restlos entkräftet wurde.

Dem 83jährigen Erzabt von Monte Cassino wird von General von Senger und Etterlin in den Wagen geholfen, der ihn vor den alliierten Bombardements in Sicherheit bringt.
Wegen der besonderen historischen Bedeutung des Klosters hatte der deutsche Oberbefehlshaber in Italien, Generalfeldmarschall Albert Kesselring, verboten, dieses in die deutschen Stellungen einzubeziehen und diese Entscheidung den Alliierten auch mitteilen lassen. Auf Initiative des Oberstleutnants Julius Schlegel wurden die Bibliothek mit etwa 1.200 historischen Dokumenten und Büchern und weitere Kunstschätze des Klosters vor dem Angriff in die Engelsburg nach Rom gebracht (siehe auch: Panzerdivision „Hermann Göring“).
Die deutschen Fallschirmjäger der 1. Fallschirm-Jäger-Division hatten ihre Verteidigungsstellungen 300 Meter von den Gebäuden entfernt in den Berghängen aufgebaut und hatten Befehl, sich dem Kloster nicht weiter zu nähern.
Das Kloster wurde am 15. Februar 1944 völlig zerstört. Der neuseeländische General Bernard Freyberg hatte sich umfassend anhand historischer Literatur über den Bau informiert und festgestellt, daß es sich beim Kloster um eine umfangreiche und große Festungsanlage handelt. Er vermutete, daß diese Baulichkeiten trotz der gegenteiligen Beteuerungen durch die gegnerische Seite genutzt wurden. Daraufhin befahl er die Bombardierung am 15. Februar: 229 US-Bomber der 12. und 15. Luftflotte warfen in zwei Angriffswellen 435 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf die Anlage ab. Zusammen mit zusätzlichem Artilleriebeschuß wurde Monte Cassino binnen drei Stunden völlig zerstört. Zu Beginn des Angriffs befanden sich nur die Mönche und etwa 800 Zivilisten im Kloster, die Zuflucht in den Kellergewölben gesucht hatten. 250 von ihnen wurden Opfer des Angriffs.
Nach der Zerstörung besetzten am 17. Februar 1944 die deutschen Truppen die Klosterruinen und bezogen sie in ihre Verteidigungsstellungen ein. Auch in den nächsten Monaten konnten sie den Berg trotz weiterer schwerer Angriffe halten, mit hohen Verlusten auf beiden Seiten.
Die Zerstörung des Klosters führte zu einer erheblichen diplomatischen Verstimmung zwischen dem Heiligen Stuhl und den westlichen Alliierten.

Bedeutung

Der lange, sehr verlustreiche Kampf hatte den Vormarsch der Alliierten aufgehalten. Die Schlacht um Monte Cassino, bei der 105.000 alliierte (unter anderem VS-amerikanische, britische, französische, polnische, Gurkhas, anglo-indische, neuseeländische, algerische, marokkanische) und 80.000 deutsche Soldaten kämpften, kostete rund 20.000 deutschen und 54.000 alliierten Soldaten das Leben.
Durch diese Schlacht wurde die Kampfmoral der deutschen Fallschirmjäger legendär; sie erhielten vom Feinde die Bezeichnung „Green Devils““ = „Grüne Teufel“.
In Polen ist die Eroberung der Ruinen von Monte Cassino ein nationales Symbol für den Tod tausender polnischer Soldaten, welche Exil von Seiten der West-Alliierten verheizt wurden, während ihr Land schon an den roten Diktator Stalin verschachert worden war. Das Lied „Czerwone Maki na Monte Cassino“ (dt. „Roter Mohn am Monte Cassino“) besingt den verlustreichen Kampf des 2. Polnischen Korps in dieser Schlacht.

Kurzbeschreibung: Monte Cassino ist einmal als das Verdun des Zweiten Weltkrieges bezeichnet worden. Für die Kriegsgegner Deutschlands war es die strategisch und politisch sinnloseste Schlacht, die im Zweiten Weltkrieg geschlagen wurde. Die Alliierten konnten ihre materielle Überlegenheit nicht in taktische Vorteile ummünzen. Die verzweifelten Angriffe alliierter Verbände aus achtzehn Nationen und die verbissenen heldenhaften Abwehrkämpfe der deutschen Truppen gipfelten in einer Vernichtungsschlacht, die alle in ihren Strudel zog. Sechs Monate dauert das zähe Ringen. Am Ende haben Zehntausende ihr Leben gelassen, das Mutterkloster des abendländischen Mönchtums wurde durch alliierte Terrorbomber dem Erdboden gleichgemacht: der absurdeste und sinnloseste Feldzug des ganzen Krieges.

Quelle: http://de.metapedia.org/wiki/Schlacht_um_Monte_Cassino

Französisch-Marokkanische Truppen der French Expeditionary Corps, auch als Gourmiers bekannt, begingen massenhaft Verbrechen in Italien während der Schlacht um Monte Cassino[5] und in Deutschland. Durch die Gourmiers wurden mehr als 12.000 Zivilisten, vor allem Frauen und Kinder, entführt, vergewaltigt oder getötet.[6] Dieses Thema wurde auch im italienischen Film Und dennoch leben sie, mit Sophia Loren, behandelt.

http://de.metapedia.org/wiki/Kriegsverbrechen_der_Alliierten_im_Zweiten_Weltkrieg

General Alphonse P. Juin BefehlsHaber – Schlacht um Monte Cassino
http://de.metapedia.org/wiki/Alphonse_Juin

Die Massenvergewaltigungen in der Ciociaria

Dr. Paolo Giachini kritisiert in einem Interview, dass Ereignisse, die nicht ins Bild passen, vergessen oder minimalisiert werden.
Er erwähnt in diesem Zusammenhang die Massenvergewaltigungen in der Ciociaria im Mai 1944.

In dieser mittelitalienischen Landschaft wüteten Soldaten des französischen Expeditionskorps unter General Alphonse Juin nach dem Durchbrechen der deutschen Gustav-Linie gegen die italienische Bevölkerung.
Es wurde gemordet, geplündert und Tausende, wenn nicht Zehntausende Frauen, Kinder und auch Männer wurden vergewaltigt. Viele, darunter Don Alberto Terrilli, Pfarrer von Esperia, starben an den Folgen der sexuellen Verbrechen. Weil die Täter überwiegend Soldaten algerischer und marokkanischer Herkunft waren, werden die weiblichen Opfer noch heute als „le marocchinate“ bezeichnet.
Französische und US-Offiziere ließen die Gräuel zu, ja General Juin selbst soll sie angeblich durch eine Ansprache am Morgen des 14. Mai 1944 ausgelöst haben, in der er seinen Soldaten versprochen habe:
„Hinter dem Feind befinden sich Frauen, Häuser, einer der besten Weine der Welt… Für fünfzig Stunden werdet ihr die absoluten Herren dessen sein, was ihr jenseits des Feindes findet. Niemand wird euch für das bestrafen, was ihr tut, niemand wird Rechenschaft verlangen, was ihr nehmt.“

General Juin (1888-1967) wurde 1952 die Würde eines „Marschalls von Frankreich“ verliehen. General Mark Wayne Clark (1896-1984), dessen 5. US-Armee das kriegsverbrecherische französische Expeditionskorps unterstellt war, verschied hochgeehrt in South Carolina

Text NetzFund.
siehe Heinz Roth Seite 7
http://de.scribd.com/doc/113242198/Heinz-Roth-Franzosische-Kriegs-und-Nachkriegverbrechen

Die ersten Begegnungen mit den Angehörigen der Besatzungsmacht werden in negativem Licht gezeichnet. Die meisten Zeitzeuginnen nennen in diesem Zusammenhang Plünderungen, Verwüstungen und Vergewaltigungen. Hierbei kommen vor allem die Franzosen schlecht weg, die in Karlsruhe und Umgebung als erste Besatzungsmacht erschienen. „Amerikaner: freundlich, ,liebevoll‘. Franzosen: brutal – Rache“. Eine 1945 20-jährige Frau aus Pforzheim: „Verbrachte die meiste Zeit im Keller, da keine Frau vor den Marokkanern sicher war.“ Eine 1945 33-jährige Frau aus Karlsruhe gibt an: „mit der Nachbarin Vergewaltigung“. Von der Wehrlosigkeit gegenüber den Marokkanern, die in die Häuser eindrangen und Frauen vergewaltigten, berichtet eine damals 21-jährige Karlsruherin.

http://www.grochowiak.de/lang/kriegsende1945/karlsruhe_kriegsende_1945_zeitzeugen_3_2_1_weibliche_zeitzeugen.html

StadtArchiv Karlsruhe Plakate

http://www.hbg.ka.bw.schule.de/publikat/ka45/docs/plakate.html

FREUDENSTÄDTER LEIDENSTAGE17., 18. und 19. April 1945 Mord. Plünderung. Brandschatzung. Und massenhafte Schändung von Frauen und Mädchen.

Den Rest besorgten tags darauf die einziehenden Truppen. Weiße Franzosen, Fremdenlegionäre, Marokkaner und Algerier besetzten die Stadt und errichteten ein Schreckensregiment, welches einmalig in der Kriegsgeschichte ist.“

„Es wurde 3 Tage lang gemordet, geplündert, vergewaltigt und Häuser angezündet.Frauen von 16 bis 80 Jahren waren Freiwild.“
„Väter und Mütter, die sich schützend vor ihre Angehörigen stellten, wurdenniedergeschossen; die Schreie der gequälten Menschen hallten durch die Nächte.“
„Zirka 800 geschändete Frauen meldeten sich zur ärztlichen Untersuchung im Krankenhaus.“

http://de.scribd.com/doc/113242198/Heinz-Roth-Franzosische-Kriegs-und-Nachkriegverbrechen

„Am 16. April 1945 stieft im Verbande des VI. Korps der 7. US-Armee die Armee des
Generals Jean de Lattre de Tassigny durch den Schwarzwald. Die Spitze bildete das
3. marokkanische Spahi-Regiment unter dem damaligen Major Maria Ferdinande de Castries.
Obgleich sich in Freudenstadt keine einzige kampfende deutsche Einheit befand und
die Stadt uber 1500 Verwundete versorgte, die Oberfeldarzt Dr. Bauer betreute,
stellte sich das Regiment zum Angriff bereit und begann die wehrlose Stadt mit 15  cm-Geschutzen zu beschießen. Oberfeldarzt Dr. Bauer raste ins Waldhotel
Stockinger, wo in jener Zeit ein General v. Alberti sich mit ein paar Stabsleuten
befand. General Alberti funkte an die angreifenden Franzosen dreimal im Klartext,
daß die Stadt bis zu 10 km im Umkreis vollig frei von deutschen Truppen sei.
Die Funkspruche wurden aufgefangen, aber die Franzosen reagierten uberhaupt
nicht darauf und schossen weiter, bis Freudenstadt in Flammen stand.
Erst am nachsten Tag urn 10 Uhr wagten sich die ersten franzosischen Panzer auf
den zerstorten Marktplatz der brennenden Stadt Freudenstadt. Der erste Befehl, der
gegeben wurde, lautete: Feuerloscher einstellen!
Doch nicht genug, die Marokkaner hatten tagelang Plunderungsrecht und jede Freiheit. Der gesamte Stadtkern, mindestens 650 Hauser, ging in Flammen auf, unzahlige Verwundete kamen mit Dutzenden Zivilisten in den Flammen urn. Uber 500 Frauen und Madchen meldeten sich nach den grauenhaften Tagen bei den
Arzten, weil sie vergewaltigt worden waren.

Heinz Roth – Was geschah nach 1945

Gier kriegt die Welt » Schwarze Schmach und Kulturschande
https://bilddung.wordpress.com/2013/07/19/gier-kriegt-die-welt/schwarze-schmach-und-kulturschande/
Wer nichts weiß, muss alles glauben. –  https://archive.org
https://bilddung.wordpress.com/2013/07/19/gier-kriegt-die-welt/

Deutsch-französische ErbFreundschaft
https://bilddung.wordpress.com/2013/01/24/deutsch-franzosische-erbfreundschaft/

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