Verfasst von: Reiner Dung | Dezember 10, 2013

Castro reicht Barack Obama die Hand

100 Staatsführer zur Beerdigung von Mandela
Obama und Ban Ki-mon werden bei der Beerdigung sprechen. Diese Verbrecher als Redner einzuladen ist ein post mortem-Schlag ins Gesicht von Mandela. Welch ein Missgriff von Südafrikas Regierung und der Familie Mandelas. Wenn schon diese 100 Staatsmänner sein mussten, von denen die meisten oder zumindest die Länder, die sie vertreten, aktiv mit der Apartheid zusammengearbeitet haben, wäre da nicht eine schlichte Feier mit einem südafrikanischen Chor, der Freiheitslieder singt, viel angemessener gewesen? Und außerdem hätten die wahren Freunde sich diesem Zirkus nicht anschließen sollen. Das Ganze ist nur widerlich.

Den ganzen Artikel von Einar Schlereth lesen:
http://einarschlereth.blogspot.de/2013/12/100-staatsfuhrer-zur-beerdigung-von.html

Wer SüdAfrika kennenlernen möchte, sollte sich hier bei Einar Schlereth informieren.
http://einarschlereth.blogspot.de/search?q=Mandela

🙂

Mandela führt Feinde zusammen
Barack Obama reicht Raúl Castro die Hand

Es war zwar nur eine kurze, dafür aber eine historische Geste: Am Rande der Trauerfeier für den verstorbenen Friedens- nobelpreisträger und Anti-Apartheids-Kämpfer Nelson Mandela schüttelte US-Präsident Barack Obama dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro die Hand.

Begleitet von der Weltöffentlichkeit – etwa eine Milliarde Menschen verfolgten die Zeremonie vor dem Fernseher – kam es zur historischen Begegnung auf Obamas Weg zum Rednerpult. Der amerikanische Präsident wolle dies als Zeichen seines guten Willens verstanden wissen, sich Feinden der USA anzunähern, sagte ein US-Regierungsvertreter.

Die Beziehungen zwischen den USA und dem sozialistischen Kuba sind seit Jahrzehnten angespannt. Seit mehr als 50 Jahren hält Washington eine Wirtschaftsblockade gegen den Inselstaat aufrecht.

Obama kritisiert autoritäre Herrscher

Obama, bei seinem Auftritt frenetisch bejubelt, stellte Mandela in eine Reihe mit Mahatma Gandhi, Martin Luther King Jr. und Abraham Lincoln. Mandela habe seinen Platz in der Geschichte verdient wegen seines Kampfes, seines Scharfsinns, seiner Ausdauer und seines Glaubens. Obama drängte die Weltgemeinschaft, nach dem Vermächtnis Mandelas zu handeln und Ungerechtigkeit, Armut sowie Rassismus zu bekämpfen. Der Fortschritt in Südafrika und den USA dürfe nicht von der Tatsache ablenken, dass noch viel Arbeit zu tun sei. Das Beispiel Südafrika zeige, dass man sich ändern könne. Mandela sei ein Grund gewesen, warum er selbst ein besserer Mensch habe werden wollen.

In seiner Rede im Fußballstadion Soccer City von Soweto bei Johannesburg kritisierte Obama jedoch kurz darauf, es gebe in der Welt weiterhin „zu viele Staatsmänner, die sich mit dem Freiheitskampf von Nelson Mandela solidarisch zeigen, aber sich mit aller Kraft sogar gegen kleine Reformen gegen Armut und wachsende Ungleichheit stemmen“. Neben Castro waren unter den dutzenden Staats- und Regierungschefs aus aller Welt mehrere autoritäre Herrscher bei der Zeremonie im Stadion.

Auch Castro spricht auf Trauerfeier

Den ganzen Artikel bei T-online lesen:
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_66946408/nelson-mandela-fuehrt-feinde-zusammen-barack-obama-reicht-ra-l-castro-die-hand.html
🙂
Trauerfeier für Nelson Mandela: Ein fröhlicher Abschied von Südafrikas Nationalheld

spiegeltv

Mit einer Trauerfeier haben am Dienstag im südafrikanischen Johannesburg trotz strömenden Regens tausende Menschen Südafrikas

🙂

 

DER SCHWARZFAHRER
Obamas Rede zum Tod von Nelson Mandela
Autor: U. Gellermann

Schon die erste virtuelle Begegnung Obamas mit Nelson Mandela war eine Inszenierung: Bei einem studentischen Protest 1981 hielt der junge Obama eine Rede gegen das Apartheidregime in Südafrika. Und um die Sache wirklich spannend zu machen, ließ er sich, kurz nach Beginn der Rede, von schauspielernden Paramilitärs „abräumen“. In seiner Autobiographie „Dreams from my Father“ kommentiert er das Schauspiel: „Ich wollte wirklich da oben stehen bleiben“.

Das ist das Obama-Problem: Er steht nicht. Statt dessen fährt er schwarz. Mit dem biologistischen Ticket der Hautfarbe. Seht her, ruft er in seiner Rede zum Tode Mandelas: „Ich kann mir mein eigenes Leben ohne sein Beispiel nicht vorstellen.“ Beinahe hätte er noch ein Marketing-Foto mit Mandela an seinem Krankenlager hingekriegt. Obama sitzt im Mandela-Sympathie-Zug, aber er zahlt nicht: Im Gefängnis-System der USA sind mehr als 40 Prozent der Insassen Schwarze. Obwohl deren Bevölkerungsanteil nur bei etwa 13 Prozent liegt. Das darf man getrost Apartheid nennen. Dazu kein Wort von Obama.

Den ganzen Artikel mit Kommentaren bei RationalGalerie lesen
http://www.rationalgalerie.de/home/der-schwarzfahrer.html

😦
Zivile Opfer möglichst vermeiden

Die neuen Richtlinien, erlassen vom Friedensnobelpreisträger Obama, für die Ermordung politischer oder militärischer Gegner, wurden gelockert.
Hieß es bisher in den Richtlinien, dass es sicherzustellen sei, dass keine zivilen Toten gibt, so wurde dies dahingehend abgeändert, dass es möglichst zu vermeiden sei, dass es zivile Opfer gebe.
Bisher wird von vorsichtig geschätzt, davon ausgegangen, dass jeder vierte Tote ein Zivilist gewesen sei, insgesamt wurden bisher mehrere tausend Menschen mittels Drohnen hingerichtet.
Also 25 % ist die Rate, die erzielt wird, wenn sichergestellt werden muss, dass es keine zivilen Toten gibt. Wie hoch die Rate sein wird, wenn zivile Opfer nur noch möglichst vermieden werden sollen, kann sich jeder selbst denken.
Feuer Frei, auf alles was sich bewegt und wer überprüft schon, ob es ein „Terrorist“ ist, der getötet wurde oder ein unbedarfter Zivilist. Frauen, Kinder, alte Menschen sind gleichermaßen betroffen.
Falscher Ort, falscher Zeitpunkt. Einfach nur Pech gehabt oder gezielter Terror vom Raubstaat Nr. 1.

Raubstaat Nr. 1 deshalb, da seiner Gründung Landraub und Völkermord zu Grunde liegt.
Das ist der Gründungsmythos der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Rest ist Trara, von wegen Verfassung, Anspruch auf Glück und der ganze Käse. Nehmt das beschriebene Papier weg und ihr seht den wahren Charakter dieses Staates.

Den ganzen Artikel von Gerhard Bauer lesen:
http://deutscheseck.wordpress.com/2013/12/09/zivile-opfer-moglichst-vermeiden/
😦
Die Kriege der USA

Dies ist die Statistik der offiziell erklärten Kriege der USA seit der Staatsgründung 1789, wobei ich den bürgerkriegsähnlichen Dauerzustand des Kriegs gegen die Indianer unbeachtet lasse:

http://www.7stern.info/Die_Kriege_der_USA.htm

😦
Warum Kuba bestraft werden muss

William Blum ist der Autor von Killing Hope (Die Zerstörung der Hoffnung), das als das beste Buch über die Interventionen des US-Militärs und der CIA seit dem 2. Weltkrieg gilt. Siehe dazu diese Grafik. Auf Blums Website kann man einige Kapitel des Buches auf English lesen. Die US-Regierung gibt zig Millionen Dollar für Anti-Kuba-Propaganda aus, kein Wunder also, dass die Wahrnehmung im Hinblick auf Kuba so verzerrt ist. Im Hinblick auf die USA ist in den Mainstreammedien immer noch die Ansicht vorherrschend, dass sie die Guten sind und stets gute Absichten verfolgen, dabei hin und wieder halt mal über die Stränge schlagen, kann ja mal vorkommen. Das ist ein riesiger Propagandaerfolg. Doch die Wirklichkeit ist erschreckend. Man muss nur mal die USA mit Kuba vergleichen: Die US-Regierung hat etwa 1000 Militärstützpunkte auf der ganzen Welt, das US-Militär ist eine der größten Dreckschleudern und Unterdrücker der Welt, der US-Präsident lässt jede Woche Dutzende Menschen durch Drohnen töten und nimmt den Tod vieler weiterer Menschen kaltblütig in Kauf. Hingegen hat die kubanische Regierung ständig etwa 50 000 Ärzte und Krankenpflegekräfte weltweit im Einsatz und kann bei Katastrophen jederzeit 10 000 Notfallkräfte entsenden – auch in die USA. Sie bietet jedes Jahr 500 armen US-Amerikanern ein kostenloses Studium an. Man kann es auch so sagen: Die USA exportieren Tod und Zerstörung, Kuba exportiert Leben und Hoffnung.

Den ganzen Artikel lesen:
http://missubuntu.wordpress.com/2013/12/09/warum-kuba-bestraft-werden-muss/
Autor: William Blum, Übersetzung: Susanne Schuster
🙂

Nelson Mandela bei BildDung:
https://bilddung.wordpress.com/?s=Nelson+Mandela&x=9&y=14

🙂

Advertisements

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: