Verfasst von: Reiner Dung | Dezember 6, 2013

Matt Damon : SchauSpieler mit Botschaft

Ziviler Gehorsam ist unser Problem!
Posted on December 6, 2013 by admin
Schauspieler Matt Damon zu einer denkwürdigen Rede: über die Notwendigkeit von zivilem Ungehorsam. Ein Vortrag, den sein verblichener Freund Howard Zinn bereits 1970 anlässlich einer Debatte über zivilen Ungehorsam gehalten hatte.

Matt Damon – Ziviler Gehorsam ist unser Problem! – nach Howard Zinn

antikriegTV

Vielen Dank an Maria Lourdes:
http://marialourdesblog.com/ziviler-gehorsam-ist-unser-problem/
🙂

Ziviler Ungehorsam

🙂

 

Rugby World Cup 1995: New Zealand perform haka in final

rugbyworldcup
🙂
Invictus — Unbezwungen (Gedicht)

TheAMGYY

Gedicht aus dem Film Invictus Unbezwungen

Original:
William Ernest Henley:

Invictus (Unbezwungen)
Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bild
die unbezwung’ne Seel mir gab.

Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schrein mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart –
mein blut’ger Kopf blieb aufrecht stehn!

Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich furchtlos finden, jetzt und dann.

Was kümmert’s, daß der Himmel fern
und daß von Straf‘ mein Buch erzähl‘,
ICH bin der Meister meines Los´,
ICH bin der Captain meiner Seel‘!

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Invictus wurde 2009 vom National Board of Review mit den Preisen in den Kategorien beste Regie und bester Hauptdarsteller (Morgan Freeman) ausgezeichnet. Clint Eastwood, Morgan Freeman und Matt Damon erhielten je eine Nominierung für den Golden Globe Award 2010. Freeman und Damon wurden weiterhin für den Oscar nominiert.

🙂

Invictus – Unbezwungen Trailer

MissDaniO

Nelson Mandela wird 1990 nach jahrzehntelanger Haft auf Robben Island freigelassen und gewinnt vier Jahre später nach dem Ende der Apartheid als erster Schwarzer die Präsidentschaftswahlen. Eines seiner wichtigsten Anliegen ist es, die tiefe Kluft zwischen der weißen Minderheit und der schwarzen Mehrheit zu überwinden. Er besucht ein Spiel der Springboks, der südafrikanischen Rugby-Union-Nationalmannschaft, die als Symbol der überwundenen weißen Herrschaft gilt, da Rugby vor allem der Volkssport der Buren ist, und von den meisten Schwarzen keinerlei Unterstützung erhält.
Aufgrund der Apartheid wurde die Mannschaft von Anfang der 1980er Jahre bis 1992 von den meisten anderen Nationalmannschaften boykottiert. Im Hinblick auf die bevorstehende Rugby-Union-Weltmeisterschaft 1995 im eigenen Land überzeugt Mandela die schwarzen Mitglieder des 1992 neugegründeten südafrikanischen Rugbyverbandes, die alten Symbole und Farben der Mannschaft beizubehalten. Mandela trifft Mannschaftskapitän Francois Pienaar und gibt diesem indirekt zu verstehen, dass ein erfolgreiches Abschneiden bei der Weltmeisterschaft die beste Möglichkeit sei, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen einander näher zu bringen.
Viele zweifeln daran, dass der Sport 50 Jahre Rassentrennung überwinden kann, zumal mit einer Ausnahme nur weiße Spieler den Springboks angehören und der einzige Schwarze in der Mannschaft wegen einer Muskelzerrung auszufallen droht. Die Stimmung ändert sich, als die Spieler vor der Weltmeisterschaft durch das Land reisen und in Kontakt mit der Bevölkerung treten, so dass auch die Schwarzen die Springboks zu unterstützen beginnen. Als Mandela die WM-Spiele besucht und sich im Finale in einem Springbok-Trikot zeigt, zieht er damit die Öffentlichkeit endgültig auf seine Seite.
Die Springboks, die trotz des Heimvorteils und ihrer Reputation nicht zu den Favoriten gehören, da sie nach der jahrelangen Isolierung stark von der fehlenden internationalen Spielpraxis gezeichnet waren, stoßen eher überraschend bis in das Weltmeisterschaftsfinale vor, wo sie auf die All Blacks aus Neuseeland treffen — die beste Mannschaft der Welt und seit Jahrzehnten die größten Rivalen der Südafrikaner. Vor einer begeisterten Menge treibt Pienaar die Mannschaft an, ihre Zweifel zu überwinden und an ihre Grenzen zu gehen. Die reguläre Spielzeit endet unentschieden und es kommt zur Verlängerung, in der sich die Springboks durchsetzen können und Weltmeister werden. Auf dem Spielfeld überreicht Mandela Pienaar den WM-Pokal.
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EigentümerMensch ist die OberRasse

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Südafrika /Mandela: … wenn der Platinpreis steigt – Die Apartheidsgesetze des Eigentums

Nelson Mandela, der schwarze Freiheitskämpfer und afrikanischer Märtyrer brachte die moderne Apartheid als Freiheit nach Südafrika. Die „schwarze“ Bevölkerung des Landes erhielt durch ihn seine Selbstbestimmung und Wahlrecht in der Demokratie des Landes. Dafür wurde er nach langen Jahren als Held aus dem Gefängnis entlassen. Die „Schwarzen“ in Südafrika bekamen ihren Geronimo. Demokratie ist immer nur von unten betrachtet eine große Sache. Sieht man sie von oben, hat sie ihren Glanz und Schein verloren – denn auch sie denkt nur wie ein Sklave, der seinen Herren nicht einmal kennt. Fühlt der Sklave sich ungerecht behandelt, wünscht er sich einen besseren Herren, aber niemals keinen und wenn dieser Herrn nur er selber, übers ich ist, der sich an die künstlichen Regeln des Kapitalismus hält, wie ein Pfaffe an den Katechismus – denn die Regeln machen den gewöhnlichen Menschen zum Herren. Doch diese Regeln gelten als natürlich, obwohl Herrschaft unnatürlich ist und so hält der Mensch sich selber dumm.

TextAuszug 🙂
… würden sich alle Menschen gleich behandeln … gäbe es nichts mehr, auf das der Mensch sich etwas einbilden könnte. Es gäbe keine Herrschaft mehr. Man könnte nur noch das von anderen fordern, was man selber für andere ohne nutzen tun würde. Die Menschheit wäre plötzlich genügsam und bekäme eine ganz neue Moral. Eine Moral, die sie bis jetzt nicht kennt.

SCHWARZARBEIT (black labor)
Dieser Begriff entstand aus der Vorstellung, dass ein Sklave unentgeltlich arbeitet und daher nicht besteuert werden kann.
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Mandela denkt nicht weiß, sondern kapitalistisch, aber längst nicht Gleichheitlich

Im Kapitalismus wird Gleichheit darin verstanden, wenn alle die gleichen Startbedingungen erhalten. Doch im Ziel wartet die Ungerechtigkeit, denn es kann nur einen Gewinner geben. Dem Kapitalismus ist es egal, ob dieser weiß oder schwarz ist. Hauptsache, er bringt seine Verlierer mit an den Start, die den Gewinner erst zum Sieger machen.

Das ist der Grundsatz der Gleichheit der wir heute durch unser antike Vorstellung von Natur folgen. Nelson Mandela brachte seinen Anhängern nur das würdevolle Verlieren bei und die Hoffnung auf einen eventuellen Sieg, je öfter man sich dem Wettbewerb stellt.

Das Wesen der Demokratie ist die Logik der freiwillige Diskriminierung
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Erträgliche Armut bleibt immer Ungerecht, weil dafür der Reichtum notwendig ist. Der Kapitalismus ist in seinem Wesen nicht verstanden. Man sieht nur seine Funktionalität, aber niemals seine Ursache.
Geldbeutelrassismus – als logische Konsequenz des Kapitalismus
Den ganzen Artikel von PolitProfiler lesen:
http://politikprofiler.blogspot.de/2012/08/sudafrika-mandela-die-apartheidsgesetze.html

SozialRassismus

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Niemand hat das Recht zu gehorchen
https://bilddung.wordpress.com/2013/01/27/niemand-hat-das-recht-zu-gehorchen/
https://bilddung.wordpress.com/2013/01/27/niemand-hat-das-recht-zu-gehorchen/#jp-carousel-3633

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DenkMalBilder:


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