Verfasst von: Reiner Dung | September 26, 2013

Das Erste – wieder mal das Letzte

Anne will, aber ich nicht mehr. 

Anne Will, kann es aber nicht.

Diese Sendung sollte Jeder ansehen !

VolksVerdummung durch die öffentlich-rechtliche BedürfnisAnstalt.
🙂

Seitdem Sabine Christiansen 2007 aufgehört hat, nun Anne Will.
Georg Schramms bissiger Kommentar dazu:
„Es ändert sich ja nichts, nur die Klofrauen werden
gelegentlich ausgetauscht.“
🙂
«Politik machen Interessenverbände, die die Fäden ziehen, an denen politische Hampelmänner hängen, die uns dann auf der Berliner Puppenkiste Demokratie vorspielen dürfen. Diese Politfiguren dürfen in den öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten bei den Klofrauen Christiansen[1] und Illner ihre Sprechblasen entleeren. Und wenn sie da ihre intellektuelle Notdurft verrichtet haben und es tröpfelt nach, dann können sie sich bei Beckmann und Kerner an der emotionalen Pissrinne auch noch unter’s Volk mischen.»

http://wikimannia.org/Georg_Schramm
🙂

Ich muss ein Interview führen, wie ich es führen will.” (Anne Will)

„Sie ist direkt, naiv und lernfähig.” (2001, Ulrich Wickert)

Niemand zweifelt daran, dass Anne zu den besten politischen Moderatoren gehört.” (2007, Ulrich Wickert)

„Anne Will stört durch dauerndes Quatschen.” (Randnotiz in Anne Wills Schulheft)

Alle Zitate wie immer ohne Gewehr

🙂

ScheinDemokratie Demokratur

🙂

Bernd Lucke (AfD) brilliert bei Anne Will

Um 23.45 Uhr begann gestern die Sendung Anne Will im Ersten mit dem Thema: „Euro-Kritiker auf dem Vormarsch – kann Merkel sie kleinhalten?“ Geladen wurden Gesine Schwan, Edmund Stoiber, Bernd Lucke, Ulf Poschardt und Serdar Somuncu. Es hätte eine interessante Sendung werden können, wenn da nicht die anscheinend schon salonfähigen Anfeindungen gegenüber Herrn Lucke und seiner AfD wären. Hier wurde im Format „Anne Will“ der Bogen deutlich überspannt und aus diesem Grund habe ich mich jetzt noch spät abends daran gesetzt diesen Artikel zu verfassen.

TextAuszug 🙂

Ich habe Herrn Lucke immer als gefassten Menschen erlebt, aber in der Runde kam er an seine Grenzen. Neben der „Entartung“ wurde dann auch auf ein Plakat rumgeritten, welches darauf hinweist, dass Menschen aus anderen Ländern nicht länger nur wegen des Kindergeldes und anderen Sozialleistungen nach Deutschland kommen sollen. Nach Meinung aller Protagonisten ist man deshalb sofort rechts. In seinen Reden erklärte Herr Lucke aber, dass wir den bildungsfernen Einwanderern klar machen müssen, dass diese in einem so leistungsorientierten Land wie Deutschland nur eine schlechte Zukunft haben. Die Verantwortung des Staates liegt eben auch darin, genau das zu kommunizieren. Zudem wurde der AfD vorgeworfen, dass sie die Ängste der Menschen schürt und deshalb nur so einen großen Zuspruch hat. Herr Lucke ist wenigstens einmal ein Politiker, der von Volkswirtschaft Ahnung hat und jeder der zumindest einmal ein paar Semester Makroökonomie oder Ökonometrie studierte weiß, dass Volkswirtschaft viel komplexer ist, als viele Politiker immer annehmen. Da hat Herr Lucke allen in der Runde viel voraus. In der Runde wurden abgesehen von Herrn Lucke folgende Studienfächer studiert: Romanistik, Geschichte, Philosophie, Politik und Jura. Ich möchte mal behaupten, dass die Anwesenden der Aufgabe einer sinnvollen Diskussion um Europa einfach nicht gewachsen waren. Bernd Lucke ist auf diesem Gebiet eben kompetent.

Herr Stoiber konnte in der Runde nicht glänzen. Der Export bricht bestimmt nicht in Deutschland zusammen, weil man den Euroraum verlässt. Der Export war auch zu DM-Zeiten sehr hoch. Und von „Bierzeltpolitik“ kann ja wohl beim Herrn Lucke nicht die Rede sein. Herr Poschardt war wohl der unsympathischste in der Runde. Er meint einem Professor für Volkswirtschaft zu unterstellen, dass er nur einfache Rezepte an der Hand hätte und nicht die größeren Zusammenhänge sieht… Ohne Kommentar. Poschardt ist Herausgeber der Musikmagazine des Axel-Springer-Verlags. Also an Selbstüberschätzung scheint es ihm nicht zu mangeln.

Über Inhalte wurde fast nicht gesprochen. Lieber wollten die Anwesenden Herrn Lucke in die rechte Ecke abdrängen. Ich empfehle jedem die Sendung in der Mediathek anzuschauen. Ich habe noch nie eine solch Groteske, verlogene und inhaltslose Diskussion gesehen.

Den ganzen Artikel von Martin Brosy lesen:
http://www.boersenpoint.de/boersenblog/blog/bernd-lucke-afd-prelliert-bei-anne-will-701125/

🙂

EntArtung der Demokratie

🙂
Anne Will – Sendung vom 25.09.13

Euro-Kritiker auf dem Vormarsch – kann Merkel sie kleinhalten?
http://www.ardmediathek.de/das-erste/anne-will/euro-kritiker-auf-dem-vormarsch-kann-merkel-sie?documentId=17296956

Über die Euro-Kritiker diskutieren Gesine Schwan, Edmund Stoiber, Bernd Lucke, Ulf Poschardt und Serdar Somuncu.

Die Gäste im Studio
http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/gaesteliste743.html

🙂

KatzenTischPolitiker Bernd Lucke

🙂

Diskutieren Sie mit !
http://annewill.blog.ndr.de/2013/09/24/euro-kritiker/

818 Kommentare zB.

HeD:
26. September 2013 um 12:46 Uhr
Ausgrenzung der AfD

Die Ausgrenzung der AfD in der Sendung war völlig richtig !!!
Wo kämen wir denn hin, wenn sich rechtes Gedankengut in DE ausbreiten kann.
Wenn WestentaschenDemagogen hier die Meinungshoheit hätten.
ne, neh, so geht das nicht. Von daher Hut ab zur guten Sendung.
🙂
803
Alex:
26. September 2013 um 12:51 Uhr
Sehr geehrtes ARD-Team,

ich bin entsetzt, über die Sendung von gestern Abend!
Wenn Sie einer anderen Meinung sind, als Professor Lucke, dann ist das völlig in Ordnung. Aber ihn dann ins Abseits zu stellen und ihm alle seine Worte im Munde umzudrehen, zudem zu versuchen ihn in die rechte Ecke zu stellen ist das Allerletzte!

Nennen Sie mir bitte den Grund dafür, warum Bernd Lucke abseits der Gruppe sitzen musste!
Sie werfen Herrn Lucke und seiner Partei vor rechtsradikal zu sein. Sie werfen ihm vor das Volk manipulieren zu wollen über Emotionen und Hetzkampagnen.
Dabei sind Sie es doch, die hier ganz offensichtlich eine Hetze starten! Sie setzen einen hochkarätigen, intelligenten und top informierten Mann an einen separaten Tisch? Wie ein Mensch zweiter Klasse?
Sie haben Angst vor Herrn Lucke und der AfD. Nicht, weil die AfD rechts ist und entsprechende Gedankengüter in den Bundestag einbringen würde, sondern weil Sie eine Alternative zur aktuellen Politik bieten. Und Sie befürchten, dass der Bevölkerung diese Alternative besser gefallen würde! TextAuszug 🙂

Den ganzen Kommentar lesen
http://annewill.blog.ndr.de/2013/09/24/euro-kritiker/

Feige ist sowas! Sie sollten sich schämen!

Was Sie da gemacht haben, war reines Mobbing! Das war ihr einziges Ziel! Sie haben Herrn Lucke nicht eingeladen, um der Bevölkerung seine Meinung zu präsentieren, sondern um ihn vorzuführen!
Und genau deshalb hat er abseits gesessen! Uninformierte und sowieso schon leicht von der AfD abgeneigte Bürger sollten so manipuliert werden!
Am Ende sollte eines rauskommen:
1.) Die AfD ist ein Außenseiter. Eine Minderheit, die es nicht verdient, an einem Tisch mit den großen Parteien zu sitzen.
2.) Die AfD ist rechtsradikal!

So interpretiere ich Ihre Sendung! Falsch und hinterlistig! Manipulativ und populistisch!
Wenn Sie einen vernünftigen Grund dafür haben, warum ausgerechnet Herr Lucke im Abseits saß, dann teilen Sie ihn mir bitte mit.
Entweder hier, oder persönlich als Mail an mich!
🙂

KatzenTischPartei AfD

🙂
Im Netz der Schwarzen Witwe

Bei Anne Will sollte es um Europas Zukunft gehen – aber dann wurde es doch eine aufgeregte Debatte über das rechte Spektrum in der deutschen Politik.
TextAuszug 🙂

Wer bis dahin noch geglaubt hatte, die AfD sei, wegen der Wählerwanderung von der FDP (430000 Stimmen) so etwas wie eine liberale Partei, sah sich eines Besseren belehrt. Es half auch nichts, dass Lucke auf das CDU-Wahlprogramm verwies, obwohl Edmund Stoiber, nun voller Leidenschaft, gleichfalls ins nationalistische Horn stieß und behauptete, Staaten wie Rumänien und Bulgarien wollten ihre sozialen Probleme „auf Deutschland abwälzen“ und die Südeuropäer litten nun eben unter ihrer „fehlerhaften Politik“.

So kam das Thema Europa dann doch noch auf den Tisch. Und Gesine Schwan erinnerte daran, dass die Beschwörung nationaler Interessen noch immer dazu geeignet sei, Stimmen von allen Strömungen zu gewinnen, aber: „Wir waren schon mal weiter!“ Denn man habe schon seit Adenauer gewusst, es gebe eben keinen sinnvollen Gegensatz zwischen nationalem und europäischen Interesse.
Ulf Poschardt rechtfertigte seine Einladung dann doch noch mit dem Verdikt, dass die AfD eine typische Protestpartei sei: „Sie spielen mit den Ängsten der Bürger“. Und deshalb sei Bernd Lucke, so warf ihm Serdar Somuncu noch nach Anne Wills Schlusswort hinterher, ein „Westentaschendemagoge“. Das ist immerhin nicht so schlimm wie „Schwarze Witwe“.

Den ganzen Artikel bei der Frankfurter Rundschau lesen:
http://www.fr-online.de/tv-kritik/tv-kritk–anne-will-neu-im-netz-der-schwarzen-witwe,1473344,24443138.html

Kommentare
Bernd M. sagt: 26.9.13 12:53
Und ich dachte, mein Puls würde nach der Wahl wieder in den Regelbereich sinken. Doch dieser Bullshit lässt einen nicht zur Ruhe kommen. Bei der Geburt unseres Sohnes hatten wir mehrere Nationalitäten zur Auswahl. Wir entschieden uns für Deutschland. Aus Nationalstolz. Sind wir Nazis?

Chris M. sagt: 13:36
So langsam geht mir auch der Hut hoch liebe FR. Deshalb hier mal ein Zitat aus 1992 von Herrn Helmut Schmidt (SPD) „Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen … Weder aus Frankreich noch aus England, noch aus Deutschland dürfen Sie Einwanderungsländer machen. Das ertragen die Gesellschaften nicht. Dann entartet die Gesellschaft! … Es kann dazu kommen, dass wir überschwemmt werden.“ (Helmut Schmidt, 1992)
🙂

UrnenPöbel StimmVieh

🙂
Wir sind der Urnenpöbel-Das Stimmvieh-Was bleibt ist die Armut

DresdnerSozialwacht

🙂
Lisa Fitz bei BildDung

https://bilddung.wordpress.com/?s=Lisa+Fitz&x=8&y=5

🙂
AfD bei BildDung

https://bilddung.wordpress.com/?s=AfD&x=-752&y=-406

🙂

DenkMalBilder

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Responses

  1. Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.


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