Verfasst von: Reiner Dung | September 22, 2013

Unsere Vergangenheit ist unsere Zukunft – Ein VOLK braucht sein VaterLand

GeburtsHoroskop Deutsches Reich für den 18. Januar 1871- Versailles

Als vom Steinbock geprägt erlebt das Land seinen individuellen Selbstausdruck am stärksten und mit der größten Befriedigung, wenn es durch sachliche Kompetenz eine tragfähige Struktur errichten kann. Praktische, nachvollziehbare Ergebnisse sind wichtig, vage Versprechungen zählen überhaupt nicht.
Die Verpflichtung nach außen zählt ungeheuer viel, das kann sogar bis zur Selbstvernachlässigung führen.
Der Sonnenstand im 10. Haus spricht für das Bedürfnis, sich durch Leistung auszudrücken. Hindernisse auf dem Weg erwecken eher Zähigkeit und Ausdauer, wirken aber auch als Test, ob das entsprechende Anliegen tatsächlich stimmig ist.

Der Aszendent im Stier verstärkt das Verlangen nach Verlässlichkeit noch. Er verleiht eine gewisse Bedächtigkeit und verlangt Zeit, um sich an neue Situationen anzugleichen. Der Boden unter den Füßen muss tragen, er muss sich bewähren, ehe er betreten wird.
Allerdings bringt der Mond im Schützen eine optimistische Grundstimmung mit ins Leben sowie die Fähigkeit, Gefühle freimütig und unverblümt zu äußern, was vielleicht nicht immer auf Gegenliebe stößt. Ins selbe Horn stößt der Merkur im Steinbock, der Denkprozesse nüchtern und ohne Schnörkel ablaufen lässt. Nebensächlichkeiten oder Sentimentalitäten haben da keinen Raum. Deshalb können Aussagen manchmal härter erscheinen, als sie tatsächlich gemeint sind. Dies führt zu Autorität, aber auch zu Respekt vor den Gesetzen und Normen dieser Welt.
Der Mars im 6. Haus schafft das Anliegen, Ordnung zu schaffen. Er bringt Tatkraft in den Bereich der täglichen Arbeit ein, der Fleiß, Genauigkeit und Kontinuität verlangt. Allerdings führt er auch dazu, sich nicht gerne etwas sagen zu lassen, sondern mehr dem eigenen starken Durchsetzungswillen zu folgen. Sein Stand in der Waage erlaubt aber genügend diplomatisches Geschick, um die unbeugsame „Ich will“-Haltung in einer angenehmen Verpackung zu präsentieren.

TagesHoroskop Deutsches Reich 22.9.2013

Genau am 22. steht die Sonne im Quadrat zum „Geburts“Mond. Es ist zwar ein flüchtiger Aspekt, aber er deutet darauf hin, dass ein akuter Konflikt besteht zwischen Gefühlswelt und Lebenskraft. Er könnte auch einen Hinweis darauf geben, dass es Schwierigkeiten gibt, sich den anfallenden Herausforderungen gewachsen zu fühlen. Gleichzeitig steht auch Merkur im Quadrat zum Mond, was ebenfalls auf Selbstzweifel und Unsicherheit hindeutet. Plötzliche Stimmungswechsel und Meinungsumschwünge sind zu erwarten.

Vielen Dank an Sophie die für mich in die Sterne geguckt hat.

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Proklamation am 18. Januar
Für die Reichsgründung hatte man den 18. Januar ausersehen, weil auf diesen Tag im Jahr 1701 die Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg fiel, der sich in Königsberg zum ersten preußischen König Friedrich I. krönte, wodurch die Gründung des Königreichs Preußen vollzogen wurde. Die Erinnerung an dieses genau 170 Jahre zurückliegende Ereignis erlaubte es, sich des Aufstieges der Hohenzollern von Kurfürsten zu den mächtigsten Monarchen Europas zu erinnern.

Der Wille, die neue Stellung als europäische Großmacht kundzutun, führte zur Wahl eines bezeichnenden Rahmens, des prachtvollen Spiegelsaales im Schloss Versailles, in dem einst Ludwig XIV. als „Sonnenkönig“ den Glanz seiner prunkvollen Feste entfaltet hatte.

Am 18. Januar 1871 marschierten deutsche Truppen in Paradeuniform hinter Musikzügen formiert rings um das Schloss Versailles auf. Jetzt drängten sich in diesem großen Raum die Abordnungen der deutschen Feldregimenter. Sie richteten ihre in Schlachten zerfetzten Fahnen zu einem bunten Wald empor.[15] In der Mitte des Saales stand ein Altar, ihm gegenüber erhob sich eine um einige Stufen erhöhte Estrade.

Otto von Bismarck verlas die Proklamation:

Wir übernehmen die kaiserliche Würde in dem Bewußtsein der Pflicht, in deutscher Treue die Rechte des Reiches und seiner Glieder zu schützen, den Frieden zu wahren, die Unabhängigkeit Deutschlands, gestützt auf die geeinte Kraft seines Volkes, zu verteidigen. Wir nehmen sie an in der Hoffnung, daß dem deutschen Volk vergönnt sein wird, den Lohn seiner heißen und opfermutigen Kämpfe in dauerndem Frieden und innerhalb der Grenzen zu genießen, welche dem Vaterlande die seit Jahrhunderten entbehrte Sicherung gegen erneute Angriffe Frankreichs gewähren. Uns aber und unseren Nachfolgern an der Kaiserkrone wolle Gott verleihen, allezeit Mehrer des Deutschen Reiches zu sein, nicht an kriegerischen Eroberungen, sondern an Gütern und Gaben des Friedens auf dem Gebiete nationaler Wohlfahrt, Freiheit und Ordnung.“

– Bismarcks Proklamation
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Reichsgr%C3%BCndung

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DEUTSCHES REICH
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Karte das Deutsche Reich 1871-1918

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Wenn man die Karte studiert, dann wird klar welche Länder und Völker den Ersten WeltKrieg brauchten. Die Deutschen wollten Frieden.
Das Deutsche Reich war Herz, Hirn und Hand einer neuen Bewegung, welche der ganzen Menschheit genutzt hätte.
43 Jahre (1871-1914) sind eine kurze Spanne Zeit im Leben eines Volkes. Oft aber macht die Entwicklung eines Volkes in wenigen Jahrzehnten größere Fortschritte als zuvor in Hunderten von Jahren. Vor 1871 hatte deutscher Geist, deutscher Fleiß, deutsches Können fremden Völkern gedient, um deren Macht und deren Reichtum zu mehren.
Das wurde plötzlich anders, denn Deutschland trat einen Siegeszug in der Geschichte der Völker an, wie er wohl einzig dasteht. Deutschland schaffte es ohne Raub- und Plünderkriege in nur 4 Jahrzehnten zur Weltmacht – dieser Erfolg weckte Neid und Gier seiner Nachbarn. Diesen Aufstieg eines ganzen Volkes konnten die WeltHerrscher nicht zulassen. Volk und Vaterland wird seit 100 Jahren ausgeplündert und seit 1914 sind wir kein freies Volk mehr. Wir haben eine „Demokratie“ und wir haben „freie Wahlen“ in einem besetzen und geteilten VaterLand.

Die Befreiung Deutschlands wäre die Befreiung der ganzen Welt.

Befreiung Deutschlands
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Benjamin Disraeli (1804-1881) war Großbritanniens erster und einziger jüdischer
Premierminister. Nachdem er 1868 in einer Parlamentswahl durch William Gladstone
(1809-1898) geschlagen wurde, musste er sich mit sechs weiteren Jahren auf den
Oppositionsbänken abfinden. In dieser Rede vor dem Unterhaus macht Disraeli eine
Bestandsaufnahme der deutschen Angelegenheiten weniger als einen Monat nach der
Proklamation des Deutschen Reichs. Obwohl Großbritannien am Deutsch-Französischen Krieg
von 1870/71 unbeteiligt war, beschreibt Disraeli die Bedeutung dieser Ereignisse für die Stellung Großbritanniens und Deutschlands in Europa. Im Verlauf der Rede erwähnt er Lord Palmerston – Henry John Viscount Palmerston (1784-1865) –, der lange als britischer Außenminister und Premierminister gedient hatte. In beiden Ämtern hatte Palmerston Großbritanniens Festhalten am europäischen Machtgleichgewicht personifiziert, das Disraeli nunmehr als „völlig zerstört“ betrachtet.

Ich möchte die Aufmerksamkeit des Unterhauses auf den Charakter dieses Krieges zwischen Frankreich und Deutschland lenken. Es ist keiner der herkömmlichen Kriege, wie es der Krieg zwischen Preußen und Österreich [1866] oder der Italienische Krieg [1859] war, an dem Frankreich vor einigen Jahren beteiligt war; noch ist er dem Krimkrieg [1853–56] vergleichbar.
Dieser Krieg bedeutet die deutsche Revolution, ein größeres politisches Ereignis als die Französische Revolution des vergangenen Jahrhunderts. Ich sage nicht, daß er ein größeres oder ebenso großes soziales Ereignis ist. Seine sozialen Auswirkungen werden sich erst in der Zukunft zeigen. Nicht ein einziger Grundsatz unserer Außenpolitik, der noch vor sechs Monaten von allen Staatsmännern als Leitfaden anerkannt wurde, ist weiterhin gültig. Es gibt keine einzige diplomatische Tradition, die nicht hinweggefegt worden ist. Wir haben eine neue Welt, neue Einflüsse am Werk, neue und unbekannte Größen und Gefahren, mit denen wir fertig werden müssen und die zur Zeit, wie alles Neue, noch undurchschaubar sind. Wir haben früher
in diesem Haus über das Gleichgewicht der Macht debattiert. Lord Palmerston, ein in hohem Maße praktischer Mann, hat das Staatsschiff und seine Politik daraufhin ausgerichtet, daß das Gleichgewicht Europas erhalten bleibe [ . . . ] Aber was ist jetzt wirklich geschehen? Das Gleichgewicht der Macht ist völlig zerstört worden und das Land, das am meisten darunter leidet und das die Auswirkungen dieses großen Wandels am meisten spürt ist England.
Quelle
http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/pdf/deu/602_Disraeli%20zur%20Deut%20Revolu_182.pdf
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Zitate zur ReichsGründung wie immer ohne Gewehr.

James Bryce, englischer Historiker, in: „Das Heilige Römische Reich“, Vorwort zur 1873 erschienen Auflage: „dass trotz aller voreiligen und einfältigen Äußerungen eines gewissen Teiles der englischen Presse, die Erfolge, welche Deutschland in jüngster Zeit durch die Erlangung seiner staatlichen Einheit, die Wiedererwerbung lange verlorener Provinzen, die Züchtigung einer Nation und Herscherfamilie, welche die ewigen Ruhestörer des europäischen Friedens waren, errungen hat, von dem größten Teil der Engländer, deren Kenntnis der kontinentalen Geschichte der letzten vier Jahrhunderte ihrem Urteil einen besonderen Wert verleiht, mit richtiger Teilnahme und Freude verfolgt worden sind.“

Londoner Times, 07.09.1876, im Hinblick auf das Deutsche Reich: „Wir stehen unter dem Eindruck, dass eine ungeheure Macht, die sich zum Guten oder zum Bösen entwickeln kann, einigermaßen plötzlich in unserer Mitte aufgetaucht ist, und daher bemühen wir uns mit interessierter Aufmerksamkeit darum, ihren Charakter und ihre Absichten auszumachen.“

Benjamin Disraeli, führender Repräsentant der englischen Konservativen, äusserte sich allerdings sehr kritisch zur Reichsgründung. Dieser lehnte bereits im April 1848 vor dem Unterhaus die Reichsgründung mit den Worten ab, man müsse den Anfängen der Befreiungspolitik der Deutschen – „that dreamy and dangerous nonsense called >German nationality<“ im Interesse des europäischen Friedens widerstehen. Am 09.02.1871 äusserte er sich vor dem Unterhaus zur Reichsgründung wie folgt: Der Ausgang des deutsch-französischen Krieges und die Entstehung des neuen Nationalstaates, „die deutsche Revolution, (ist) ein größeres politisches Ereignis als die französische Revolution des vergangenen Jahrhunderts“. „Das Gleichgewicht der Macht (ist) völlig zerstört und das Land, welches am meisten darunter leidet und die Wirkungen dieser großen Veränderungen am meisten spürt, (ist) England.“

http://www.geschichtsforum.de/f58/zitate-zur-reichsgr-ndung-1871-wer-kennt-weitere-wie-sind-diese-zu-beurteilen-6402/
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Das bedeutendste Volk Europas

Psychisch geschädigt

Auf Steinbachs Ansprache folgte beim Festakt am Samstag die Festrede des namhaften Historikers und Publizisten Arnulf Baring. Der 81-Jährige diagnostizierte darin eine kollektive “psychische(…) Schädigung” der deutschen Gesellschaft, die darauf beruhe, dass die Abtretung der ehemaligen deutschen Ostgebiete nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute nicht als gravierender Verlust für die “deutsche Seele”, als “Verarmung” und als “Schrumpfungsprozess” begriffen werde. “Die Deutschen” seien – wenn auch mit Ausnahme von “den zwölf Jahren Hitler” – stets ein “besonders freundliches, kooperatives Volk” gewesen; es sei “eine Lüge”, dass sie von den Plänen der Nazis zur Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden Kenntnis gehabt hätten. Diese “Lüge” trage allerdings zur “Geschichtsvergessenheit” der Deutschen bei.[9]

Deutschland, Deutschland über alles

Baring zufolge sind “die Deutschen” hingegen “das vielleicht bedeutendste Volk Europas”. Ihre Weigerung, dies anzuerkennen, führe aber unter anderem dazu, dass man nur noch die dritte Strophe des “Deutschlandliedes” singe. Das sei nicht normal. Baring sagt voraus, dass in Zukunft mit einer Rückkehr auch zur ersten Strophe (“Deutschland, Deutschland über alles”) zu rechnen sei. Damit sei er auf große Zustimmung beim Berliner Publikum gestoßen, heißt es in einem Bericht:

“Wie vielen Zuhörern der Historiker mit diesem Appell für einen von der Belastung durch die NS-Zeit befreiten deutschen Nationalstolz aus dem Herzen sprach, zeigte der starke Beifall.”

gefunden bei Tobias Sommer :
http://sommers-sonntag.de/?p=8325

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Deutsches Reich bei BildDung.
https://bilddung.wordpress.com/?s=Deutsches+Reich&x=-752&y=-406
🙂

„Du siehst also, lieber Coningsby, dass die Welt von ganz anderen Personen regiert wird als diejenigen es sich vorstellen, die nicht hinter den Kulissen stehen.“
(Coningsby, Buch 4, Kapitel 15, 1844)
(Original engl.: „So you see, my dear Coningsby, that the world is governed by very different personages from what is imagined by those who are not behind the scenes.“) Benjamin Disraeli

DenkMalBilder

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