Verfasst von: Reiner Dung | September 13, 2013

SELBSTTÖTUNGSGEFAHR

Ich bestimme meinen Weg

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Welt-Suizid-Präventionstag- Suizid wird als „Akt des freien Willens“ gefeiert

Welt-Suizid-Präventionstag und „Recht“ auf Sterbehilfe? – Das Paradox einer kranken Gesellschaft
Am 10. September fand der Welt-Suizid-Präventionstag statt, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals 2003 ausrief.

Während einerseits dem Selbstmord entgegengewirkt werden soll, wird der Suizid gleichzeitig als „Akt des freien Willens“ gefeiert und hält die Euthanasie in der Verkleidung passiver und aktiver „Sterbehilfe“ Einzug. Die Verzweiflung wird zur sozialen Krankheit.
Mehr Selbstmorde als Verkehrstote, Mordopfer und Drogentote zusammen
Hannah Arendt schrieb, daß man nicht geboren wird, weil man berufen ist, zu sterben, sondern um zu leben. Eine nackte Tatsache aus dem reichen Westen scheint dem zu widersprechen: das sich ausbreitende Phänomen des Selbstmords. Alle 15 Minuten begeht ein US-Amerikaner Selbstmord. Der Suizid fordert in den USA mehr Opfer als alle Morde und derzeit stattfindenden Kriege mit US-Beteiligung zusammen, wie die International Association for Suicide Prevention (IASP) der WHO schreibt. Nicht anders sieht es in der Bundesrepublik Deutschland aus. Laut IASP-Angaben sterben in Deutschland ungefähr 10.000 Menschen durch Selbstmord: „In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen“.

TextAuszug 😦
Selbstmord: von der Pathologie eines Einzelnen zur sozialen Pathologie einer Gesellschaft
Die Suizid-Exaltierer verschweigen natürlich, daß der Selbstmord eine Fluchtbewegung ist, bei der mit gutem Grund bezweifelt werden darf, ob es sich tatsächlich um einen freien Willensakt handelt. Der Selbstmord ist zu einer sozialen Pathologie geworden in einer Gesellschaft, die bis zu einem guten Grad auf einer Endzeitstimmung gründet und die Flucht vor den Problemen zum Maßstab zu erheben scheint, statt sich den Problemen zu stellen. Das ungeborene, aber unerwünschte Kind darf getötet werden. Manche „Philosophen“ wie Peter Singer fordern ein Tötungsrecht auch für geborene Kinder. Dazu gehört auch der Drang zu „ewiger Jugend“, indem die Generationen durch allerlei Tricks aufgelöst werden sollen (aber natürlich nicht können). Und schließlich die Angst vor dem Leiden und dem Tod. Da gibt es zwar keine Trickserei, aber zumindest vorgegaukelt soll sie werden. Dahinter verbirgt sich viel Verzweiflung: die Verzweiflung des Alleinseins und Alleingelassenwordenseins, die Verzweiflung der Krankheit und die Verzweiflung der Angst vor dem Tod, ausgelöst von einem bewußten oder unbewußten Atheismus, der „danach“ nur das Nichts erwartet und damit die absolute Trostlosigkeit.

Standardsätze wie „Wenn das eintritt, dann hat das Leben keinen Sinn mehr“, sind weitverbreitet. Der amerikanische Psychologe Albert Elliot (1913-2007) sah in ihnen Indiz und Ausgangspunkt für zahlreiche psychische Erkrankungen. Was Elliot als Pathologie des Einzelnen ausmachte, ist inzwischen zu einer sozialen Pathologie geworden, zum Indikator einer kranken Gesellschaft. Die Krankheit nennt sich Verzweiflung. Eine Entwicklung, die Fragen aufwirft und das Dasein in der modernen, technisierten Welt und ihren „Idealen“ in Frage stellt. Die Bewerbung des legalen Selbstmords oder der Tötung auf „Wunsch“ durch Euthanasie sind Ausflüchte, aber keine Antworten darauf. Wenn aber alles schwarz um einen erscheint, sind die Entscheidungen nicht mehr frei.

Text: Giuseppe Nardi
Quelle:
http://katholisches.info/2013/09/11/welt-suizid-praeventionstag-und-recht-auf-sterbehilfe-das-paradox-einer-kranken-gesellschaft/

Den ganzen Artikel beim HonigMann lesen:
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/09/13/welt-suizid-praventionstag-suizid-wird-als-akt-des-freien-willens-gefeiert/

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Depression

Du hast dein Leben in der Hand

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Trauriger Selbstmord-Rekord

Euro Krise: Suizidwelle in Südeuropa!
Es macht nicht nur traurig, sondern auch wütend. Täglich nimmt sich in Italien mindestens eine Person aus finanzieller Not das Leben. Mit der Krise der Eurozone sind die Selbstmordraten in Südeuropa explodiert, alleine in Italien um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch in Griechenland ist die Verzweiflung vieler so gross, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen ausser den Tod.

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/08/07/trauriger-selbstmord-rekord/
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Angst essen Seele auf

FREITOD IN DEUTSCHLAND

So genannter Freitod, eigentlich Selbstmord als historische Phänomen ist schon vor 2000 Jahren in Antiker Welt wurde nicht selten, gerade durch griechisch-römische Kultur der Gesellschaft, die persönliche Verantwortung wurde als eine „natürliche Handlung“ gesellschaftlich anerkannt. In weiteren Verlauf der Geschichte Europas, insbesondere Germanen meist nicht aus Verzweiflung, sondern aus Hilflosigkeit und damit verbundenen prekäre Lage, das Leben durch eine unverzeihliche Schuld für sinnlos fanden.

RANDNOTIZ:
Dabei habe ich nicht zur Liste zugefügt den Uwe Barschel, Jürgen Möllemann oder Kerstin Heisig – aus dem Grund: der Selbstmord der Personen noch nicht bewiesen ist. Zwar habe ich den Adolf Hitler zur Liste zugefügt, obwohl die Behörden in Russland haben inzwischen die Beweise des Freitodes aufgrund des Schädels vom 1945 als eine Fälschung des KGB 2011 erklärt haben.

Zum Schluß muss ich doch auf eine Tatsache aufmerksam machen: trotz alledem zum Glück nicht die Deutschen – die Meister des Freitods [Quote: 15,07 je 100.000 – 17. Platz in der Welt] sind, sondern die Russen [Quote: 38,19 je 100.000], die seit 1991 an die Spitze in der Welt [also 2. Platz nach Litauen mit 47,23] stehen. Die niedrigste Quote der Welt hat Aserbaidschan nur mit 1,1 je 100.000 Bewohner dieses Landes.

Quellen: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden und WHO, New York

Den ganzen Artikel von Jurij Below lesen:
http://www.news4press.com/FREITOD-IN-DEUTSCHLAND_665037.html
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Wenn die Seele Trauer trägt

Statistiken zum Thema Selbstmord/suizid
http://de.statista.com/themen/40/selbstmord/
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Wenn Menschen nicht mehr leben wollen
In Deutschland nehmen sich jährlich mehr als 10.000 Menschen das Leben. Die Ursachen sind vielfältig und komplex. Vielen könnte geholfen werden, wenn erste Anzeichen ernst genommen würden.

Komplexe Ursachen
Die Ursachen, warum Menschen den Freitod wählen, sind vielfältig und komplex. Gefühle der Hilflosigkeit, Ausweglosigkeit und Perspektivlosigkeit, Traumatisierungen, Konflikte in Beziehungen, psychische oder physische Erkrankungen, Depressionen, gesellschaftlicher Druck oder Kurzschlussreaktionen – das sind Gründe, die zu einem Selbstmord führen können. In einer verzweifelten Situation, bringe schon das Aussprechen der Gedanken oft eine Lockerung mit sich, sagen Experten. Aus einem „Ich will nicht mehr leben“ kann dann ein „Ich kann nicht so weiterleben wie bisher“ werden.

http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/gesundheit/selbstmord-suizid-depressionen106.html
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Angst - fear

Erster Auftritt nach dem Zurich-Drama: Ackermann bricht sein Schweigen

Zwei Wochen lang hat Josef Ackermann geschwiegen. Jetzt äußert sich der ehemalige Deutsche-Bank-Chef doch noch zu den Vorwürfen, die zu seinem Rücktritt beim Schweizer Versicherungskonzern Zurich geführt haben. Er kündigt dabei gleich den nächsten Abschied an.

in den vergangenen beiden Wochen abgetaucht. Geblieben aber waren die Vorwürfe von Pierre Wauthier und dessen Familie. Wauthier, bis vor kurzem Finanzchef der Zurich, hatte sich Ende August umgebracht. In einem Abschiedsbrief hatte er den Verwaltungsratschef Ackermann als einzigen Manager namentlich erwähnt und ihn für ein aggressives Gesprächsklima verantwortlich gemacht. Auch die Witwe Wauthiers sieht in Ackermanns Führungsstil offenbar einen Grund für den Selbstmord ihres Mannes.

Den ganzen Artikel beim Spiegel lesen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/josef-ackermann-zum-ruecktritt-bei-zurich-und-siemens-a-921922.html
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Diesseits Jenseits

Hilfe bei Selbstmord-Gedanken

ARD Mittagsmagazin

Jede Stunde stirbt in Deutschland ein Mensch an Selbstmord. Drei Viertel sind Männer. Bei Jugendlichen ist Suizid die zweithäufigste Todesursache. Und immer mehr alte Menschen bringen sich um. Ein drängendes Problem weltweit. Deshalb hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den 10. September zum „Tag der Suizidprävention“ erklärt.

Hilfe_Kontakte unter: http://www.mittagsmagazin.de/hilfe

Armut und psychische Erkrankungen sind die häufigsten Ursachen für Suizid. Und viele Betroffene haben mehrere Versuche hinter sich.

Was kann man dagegen tun? Kann man die Absicht vorab erkennen? Fragen, die sich Angehörige stellen.

Der von beiden Kirchen getragene Krisendienst in Würzburg versucht mit einer Telefonhotline in den Abendstunden, Menschen vor dem Suizid zu bewahren. Auch persönliche Beratungsgespräche bietet die mit staatlichen Geldern unterstützte Stelle an. Denn Prävention heißt vor allem, über Suizid zu sprechen.

Prävention, das heißt auch die Sicherung von hohen Bauten. Mehr als 200 Menschen haben sich an der Reichenberger Brücke bei Würzburg das Leben genommen. Seit 2008 ist kein Fall mehr bekannt, denn es gibt ein spezielles Gitter – durchgesetzt hatten es Angehörige.

Seelengericht Steve Jobs
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Komm Grosser Schwarzer Vogel (Original) – Ludwig Hirsch †

ufleku’s channel

In Memoriam Ludwig Hirsch – 24.11.2011 – R.I.P. – Great Animation Movie!
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Mein R.I.P.Bild vom 24.11.2011 für Ludwig Hirsch.

Komm grosser schwarzer Vogel RIP

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Jeder der sich mit dem „Sinn des Lebens“ beschäftigt, rate ich dieses Buch zu lesen.
Die spirituelle Welt“ von Michael Winkler.
http://www2.q-x.ch/~michaelw/Inhalt5.html

spirituelle Welt
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“Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.” Jiddu Krishnamurti
https://bilddung.wordpress.com/2012/12/17/kennzeichen-eines-kranken-systems/

Krishnamurti Revolution des Bewusstseins

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Nutze deine Freiheit

Nimm dir dein Leben

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Gunter Gabriel – 70 Jahre jung ein “Steh auf, Mann!”
https://bilddung.wordpress.com/2012/06/12/gunter-gabriel-70-jahre-jung-ein-steh-auf-mann/

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Auferstehung

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DenkMalnachBilder:

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Responses

  1. Im antiken Rom galt der Selbstmord als freie Willensentscheidung (stoische Weltanschauung) und war wenigstens ehrlich zu seinen Mitmenschen. Denn in einer rücksichtslosen Gesellschaftsstruktur ist Selbstmord wirklich nur der einzige Ausweg. Alles andere ist verdeckte Quälerei. Wer das anders haben möchte, der muß an den Säulen unserer „Leistungsgesellschaft“ rütteln.

    • Ich kenne viele, die diesen verzweifelten Schritt gegangen sind.
      Zu wenig Beachtung findet, dass viele Versuche scheitern und
      schwere körperliche und geistige Verletzungen zur Folge haben,
      die einen dann zum PflegeFall machen können.

      • Das ist das dunkelste der Kapitel heute in D, denn diese Unmenschlichkeit gipfelt in diesen Schicksalen.


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