Verfasst von: Reiner Dung | August 12, 2013

Deutschland pfuscht sich ab

SchuldenFalle öffentliche PrachtBauten

MasterPlan SchuldenFalle – DU bist Bürge und SchuldKnecht.

Wie Deutschland seine Zukunft verbaut.

Über den Sinn und Unsinn von Kulturförderung – am Beispiel der Elbphilharmonie
von Finn Job

Nach neuesten Berichten wird die Elbphilharmonie 789 Millionen Euro kosten. Das sind 603 Millionen mehr, als es die erste Machbarkeitsstudie im Jahr 2005 vorsah und es würde mich nicht wundern, wenn sich diese Zahl noch einige Male nach oben korrigiert. 789 Millionen Euro sind eine große Summe an Geld, in Zeiten globaler Unruhen an den Finanzmärkten; in Zeiten, in denen es ganz Europa droht, sich durch wieder aufkeimende nationalistische Tendenzen und ein marktkonformes Wertesystem selbst zu zerhacken.

TextAuszug 🙂

Ein Skandal!

Die Stadt hat den Sinn und Zweck des in der Bevölkerung mittlerweile eher unbeliebten Bauwerks in einem Werbespruch selbst am besten zusammengefasst: „Hamburg baut ein Wahrzeichen.“ Es geht also um ein Prestigeobjekt, einen Blickfang, der zur Wettbewerbsfähigkeit Hamburgs im internationalen Metropolenvergleich beitragen soll. Es geht darum, einen der zehn besten Konzertsäle weltweit zu errichten, um ein zahlungsfähiges Publikum anzulocken und das Image der Hafenstadt zu polieren. Dass Hamburgs Einrichtungen für klassische Musik auch ohne das neue Statussymbol an der Elbe ausgelastet sind, spielte bei der Planung des Bauwerks offensichtlich keine Rolle. Jeder, der sich den Traum vom eigenen Heim erfüllt hat, weiß um die merkwürdige Tendenz der Preisentwicklung nach oben, während der Errichtung des jeweiligen Bauwerks.
Dass aber öffentliche Mittel zur Produktion von – angesichts der nationalen, wie europäischen und erstrecht globalen Situation – unangebracht dekadenten Protzbauten in die Hand genommen werden, ist nichts anderes als ein Skandal. Und wenn schon einmal eine große Summe an Geld für einen kulturellen Zweck verwendet wird, sollte dieses Geld möglichst auch einen Großteil der Menschen erreichen, die in einem bildungs- und somit oft auch kulturfernen Milieu sozialisiert worden sind und nicht eine elitäres Projekt auf Kosten der Allgemeinheit werden.

Den ganzen Artikel lesen bei politropolis:
http://politropolis.wordpress.com/2013/05/30/uber-den-sinn-und-unsinn-von-kulturforderung-am-beispiel-der-elbphilharmonie/

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Peterssche Formel

Die Peterssche Formel wird zur Abschätzung der Höhe der notwendigen, jährlichen Instandhaltungsrücklage (auch Instandhaltungsrückstellung genannt) von Wohngebäuden genutzt. Sie wurde empirisch ermittelt und beruht auf der Auswertung von statistischen Daten über die Instandhaltungskosten von Gebäuden und ist damit ein Instrument, um die laufenden Kosten für den Werterhalt eines Wohngebäudes zu ermitteln.

Nach dieser Methode müssen die reinen Herstellungskosten (ohne Grundstücks- oder Erschließungskosten; siehe auch Baukosten) mit dem Faktor 1,5 multipliziert und dann durch 80 Jahre dividiert werden. Grundlage dieser Kalkulation ist die Annahme, dass innerhalb von 80 Jahren der 1,5-fache Wert der Herstellungskosten für die Instandhaltung eines Gebäudes anfällt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Peterssche_Formel

Nachfolgende Generationen zahlen nochmals 1,5 mal die HerstellungsKosten nur für die Instandhaltung.
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Elbphilharmonie: Eklat um Abschlussbericht

Nach eineinhalb Jahren Stillstand auf der Baustelle der Elbphilharmonie geht es mit den Bauarbeiten wieder voran. Vor allem am Dach wird gehämmert, gesägt und montiert.

Demnach übernimmt Hochtief nun sämtliche Risiken und baut das Konzerthaus bis Ende Oktober 2016 zum Festpreis von 575 Millionen Euro zu Ende. Die Eröffnung der Elbphilharmonie ist für 2017 geplant. Die Gesamtkosten für die Stadt belaufen sich nach Angaben des Senats auf 789 Millionen Euro.

http://www.ndr.de/regional/hamburg/elbphilharmonie869.html

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Baupfusch im Kanzleramt: Merkel zieht um

Das rund 250 Millionen Euro teure Gebäude ist erst 2001 fertig geworden, aber schon jetzt „voller Risse“, sagte ein ehemaliger Bauleiter dieser Zeitung. In der Tiefgarage tropfe es, die Betonwanne des gesamten Baus sei „allgemein in einem schlechten Zustand“.

TextAuszug 🙂

Besonders teuer wird die Sanierung des 1999 für mehr als 40 Millionen Euro errichteten Bauministeriums an der Invalidenstraße – unter anderem gibt es Probleme mit Statik und Klimaanlage. Die noch laufenden Nachbesserungen sollen rund 36 Millionen Euro kosten. Nach einem Vergleich sollen diese Kosten geteilt werden: Die Baufirmen müssen rund elf Millionen Euro bezahlen. Mehr als 25 Millionen Euro kommen aus dem Bundeshaushalt, sind also Steuergelder.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/staatsgebaeude-baupfusch-im-kanzleramt-merkel-zieht-um/1665718.html

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Baumängel in der Hütte der Kanzlerin – Umzug zwecks Sanierung
http://www.duckhome.de/tb/archives/7617-Baumaengel-in-der-Huette-der-Kanzlerin-Umzug-zwecks-Sanierung.html

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Nach Bauproblemen am Berliner Hauptbahnhof Ursachenforschung

Besonders komplizierte Konstruktion

Das Dach, das die drei Ost-West-Bahnsteige überspannt, gilt als eine besonders komplizierte Konstruktion. 2007 – ein Jahr nach der Eröffnung – fiel während eines Orkans ein Stahlriegel aus der Fassade. Im vergangenen Jahr stellte sich heraus, dass die oberirdischen Gleiskonstruktionen für 25 Millionen Euro saniert werden müssen.

Der Hauptbahnhof wurde von Architekt Meinhard von Gerkan entworfen und am 26. Mai 2006 nach langen Debatten eröffnet. Das Prestigeobjekt der Bahn kostete rund 1,2 Milliarden Euro – und war damit fast doppelt so teuer wie geplant.

http://www.t-online.de/regionales/id_64889890/bauprobleme-am-hauptbahnhof-berlin-nehmen-einfach-kein-ende.html

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Die BER Katastrophe

Pleiten, Pech und Korruption: Berlins Hauptstadt-Flughafen Architekt Gerkan rechnet mit seinen Bauherren ab. Sein neues Buch: „Black Box BER – Wie Deutschland seine Zukunft verbaut“. – „Es ist nicht klug, das Buch jetzt geschrieben zu haben“, sagte Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn.

http://www.mmnews.de/index.php/etc/14331-die-ber-katastrophe
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Entwicklung der Kostenschätzungen für den Flughafen Berlin-Brandenburg von 2004 bis 2012 (in Milliarden Euro)

Die Statistik zeigt die Entwicklung der Kostenschätzungen für den Flughafen Berlin-Brandenburg von 2004 bis 2012. Der Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (IATA: BER, ICAO: EDDB) ist ein im Bau befindlicher internationaler Verkehrsflughafen an der südlichen Stadtgrenze Berlins auf dem Gebiet der Gemeinde Schönefeld im Land Brandenburg. Er trägt den Beinamen Willy Brandt und soll durch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, an der die Länder Berlin und Brandenburg zu je 37 Prozent und der Bund zu 26 Prozent beteiligt sind, mit einer Kapazität von 27 Millionen Passagieren im Jahr betrieben werden. Geplant waren im Jahr 2004 Baukosten von 1,7 Milliarden Euro, tatsächlich erwartet werden jedoch Kosten in Höhe von von 4,3 Milliarden Euro.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/245914/umfrage/kosten-des-flughafens-berlin-brandenburg/
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Chronologie der Kosten-Explosion bei S21
Seit den ersten Plänen für eine Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs 1994 sind die prognostizierten Kosten für das umstrittene Bahnprojekt deutlich gestiegen. Wir dokumentieren die Kosten-Explosion.

November 1995: Bahn, Bund, Land und Stadt unterzeichnen eine Rahmenvereinbarung. Das Projekt soll rund fünf Milliarden Mark (knapp 2,6 Milliarden Euro) kosten.

12. Dezember 2012: Nach einer Neukalkulation räumt die Bahn offiziell ein, das ursprünglich auf 4,5 Milliarden Euro gedeckelte Vorhaben könne jetzt um bis zu 2,3 Milliarden Euro teurer werden. Ungeklärt ist, wie die prognostizierten Mehrkosten verteilt werden.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/-/id=1622/nid=1622/did=11787024/g2nci4/

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Vom schwarzen Landesfürsten zum Mietkoch

In der guten alten Zeit, von der konservative Politiker gerne schwärmen, galt es als eherens Gesetz, dass eine Witwe mindestens ein Jahr Schwarz trägt und in dieser Zeit nicht in der Öffentlichkeit mit Männern kokettiert. Der Autor des Buches “Konservativ” – Untertitel: Ohne Werte und Prinzipien ist kein Staat zu machen – hält von solchen Schamfristen überhaupt nichts. Wenige Wochen nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik kokettiert der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch offen mit dem Baukonzern Bilfinger Berger, der nicht erst seit gestern auf der Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Bodner ist. Für Koch wäre dieser Wechsel, der nach Presseinformationen morgen der Öffentlichkeit erläutert werden soll, ein lukrativer – Bodners Bezüge belaufen sich auf stolze 1,5 Millionen Euro pro Jahr, dagegen verhält sich das Gehalt eines Ministerpräsidenten wie das eines Starkochs und eines Tellerwäschers.

Seitenwechsel mit fadem Beigeschmack
Ein solcher Seitenwechsel von der Politik in die Wirtschaft ist leider alles andere als ungewöhnlich. Transparency International plädiert daher auch für ein dreijähriges Berufsverbot für Politiker, wenn deren neues Betätigungsfeld in der freien Wirtschaft Schnittmengen mit ihrer politischen Tätigkeit aufweist. Solch konkrete Schnittmengen gibt es auch im Fall Koch. Als Ministerpräsident des Landes Hessen und Aufsichtsratsvorsitzender der Fraport AG gehörte er zu den entschiedensten Befürwortern beim Ausbau des Frankfurter Flughafens, bei dem Bilfinger Binger ein Auftragsvolumen von 80 Millionen Euro ergattern konnte. Diese Querverbindung wird natürlich auch in vielen Kommentaren der Politik und der Medien in den öffentlichen Fokus gerückt. Wer sich allerdings auf die Argumentation einlässt, Bilfinger Berger würde sich nun durch diese Personalentscheidung bei Koch erkenntlich zeigen, begibt sich ohne Not in eine unhaltbare Position.
TextAuszug 🙂

Korruption kennt viele Facetten
Was kann man gegen derlei unappetitliche Verquickungen zwischen Politik und Wirtschaft tun? Gar nichts, da unsere repräsentativen Demokraten in Berlin und den Ländern nicht das geringste Interesse an einer Entflechtung fragwürdiger Verbindungen haben. Solange öffentliche Aufträge intransparent und Entscheidungsprozesse Geheimsache sind, ist dies ein Kampf gegen Windmühlen. Ein Beispiel? Bilfinger Berger baut ein Teilstück der A1 zwischen Hamburg und Bremen auf eigene Kosten aus, wird es dreißig Jahre lang betreiben und bekommt dafür einen Teil der Mautgebühren. Was kostet das den Steuerzahler? Das ist Verschlusssache, die Öffentlichkeit hat kein Anrecht auf Einblick in das Vertragswerk. Wer bei solchen Konstrukten eher an zentralasiatische Despotien oder Bananenrepubliken denkt, ist sicher nicht auf dem falschen Pfad. Aber was soll man auch von einem Land erwarten, das als einer der wenigen Industriestaaten immer noch nicht die UN-Konvention gegen Korruption ratifiziert hat. Damit befindet sich Deutschland in bester Gesellschaft mit Staaten wie Italien, Venezuela, Ukraine, Sudan, Myanmar und Afghanistan. Die Bundesregierung sträubt sich vor allem gegen den geforderten Straftatbestand der Abgeordnetenbestechung. In Berlin weiß man, was man will, und man weiß, was man nicht will. Roland Koch ist da nur eine oberflächliche Eiterstippe auf einer Nekrose des politischen Gewebes. – Jens Berger

Den ganzen Artikel von SpiegelFechter lesen:
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4396/vom-schwarzen-landesfursten-zum-mietkoch
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Bei allen Mauscheleien, Schiebungen, Betrügereien, BauPfüschen und GeldVersickerungsAnlagen hat das VOLK ein Recht auf
„brutalstmögliche AufKlärung“
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Unterlagen einfach weg! Aktenklau bei der Stadt

Unterlagen über den Bau-Pfusch beim neuen Abfallamt sind spurlos verschwunden. So kann nicht mehr belegt werden, wer die Schuld am Bau-Desaster trägt. Die Kosten zahlt jetzt die Stadt.

MÜNCHEN Und wer zahlt diese Schlamperei? Logo: der Steuerzahler!

Zwölf Jahre nach dem Bau des Abfallamtes (AWM) am Georg-Brauchle-Ring bleibt die Stadt auf rund 25 Millionen Euro Sanierungskosten sitzen. Der Pfusch am Bau wurde angeblich zu spät bemerkt.

Was alles noch schlimmer macht: Die wichtigsten Unterlagen, mit denen die Stadt belegen kann, wie sie mit den Gewährleistungsmängeln umgegangen ist, sind spurlos verschwunden. „Das muss strafrechtlich bewertet werden“, grollt CSU-Stadtrat Hans Podiuk: Das sei „wohl Urkundenunterdrückung zum Schaden der Stadt“.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.25-millionen-schaden-unterlagen-einfach-weg-aktenklau-bei-der-stadt.8736a76d-dfd0-4fa2-91d4-2f26da30c132.html

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Pfusch beim Bau der U-Bahn in Köln

Adm.Polli

Ausschnitt aus der ZDF „heute show“ vom 26. Februar 2010: Ein Kommentar von „Gernot Hassknecht“ vom Westdeutschen Rundfunk zum Thema „Pfusch beim Bau der U-Bahn in Köln und anderorts“.

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Monitor 25.02.2010 Spätkölsche Dekadenz – Kölner U-Bahn Bau , wie vorsetzlich Aufsicht versagte !

TheRevolutionWorld

Bericht: Georg Wellmann, Jan Schmitt

Die Schadensliste wird ständig länger: Todesopfer beim Einsturz des Stadtarchivs, Verlust unschätzbarer geschichtlicher Zeugnisse, Pfusch am Bau, gestohlene Materialien, Betrug und Verstöße gegen Bauvorschriften. Steigt der Rhein, muss eine U-Bahnstation geflutet werden, um Schlimmeres zu verhindern. Wer kontrollierte den Mega-Bau? MONITOR macht sich auf die Suche nach Verantwortlichen. Das Motto ihrer Arbeit: Kontrolle wegdelegieren bis sie am Ende völlig verlorengeht.

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DER ROSAROTE PANTHER – DER ROSAROTE PFUSCH AM BAU

WaltDisneyKanal

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Wir ertrinken nicht mehr in Schulden„, sagt Wolfgang Schäuble

DieBananenrepublik

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