Verfasst von: Reiner Dung | August 8, 2013

Alles Cargill oder was ?

Greg Page, der Mann, der das Essen der Erde kontrolliert

Er ist 59 Jahre alt und gibt keine Interviews.  Sein Name und der seines Unternehmens sagen Dir wahrscheinlich nichts. Doch durch seine Hände gehen die meisten Lebensmittel, die Sie sich vorstellen können. 
Cargill ist eines von vier Unternehmen, die 70% des Welthandels mit Lebensmitteln kontrollieren. 
Während die Welt vor der größten Lebensmittel-Krise seit Jahrzehnten steht, macht CARGILL  “Cash”, indem sie den Markt “lesen”. 
… und so funktioniert das :
Sie wissen das nicht, aber Ihr Brot beim Frühstück ist eine Ware, die mehr wert ist als Erdöl.
Das Mehl dafür stammt von Cargill. Sagt Ihnen das etwas?
Und auch das Fett in der Butter und die Glukose in der Marmelade heisst CARGILL.

  • Cargill, das ist das Futter, das die Kuh gemästet hat und die Henne, deren Eier wir in die Pfanne hauen.
  • Cargill ist der Kaffee- und die Kakao-Bohne, das sind die Fasern unserer Kekse und die Samen unseres Sojaöls.
  • und woher stammt der Süßstoff von Erfrischungsgetränken, das Hackfleisch, das Mehl für den Teig?   Cargil.
  • Und der Mais für die Nachos Mais, das Sonnenblumenöl, der Phosphatdünger …?
  • Und die Stärke der Mineralölbranche, die sie braucht bei der Verarbeitung, um sie zu Ethanol umwandeln und  ins Benzin zu mischen ?

Raten Sie mal !

Suchen Sie nicht nach Marken oder Etiketten von CARGILL , Sie werden Sie nicht finden. Cargill hat eine lange Geschichte auf Zehenspitzen hinter sich.

Wie kann ein Unternehmen, das schon im Jahr 1865 gegründet wurde, mit 131.000 Mitarbeitern, aufgeteilt auf 67 Länder mit einem Jahresumsatz von 120 Milliarden Dollar, viermal so groß wie Coca-Cola und fünfmal so groß wie McDonald so unbekannt sein ?
Wie kann man es erklären, dass ein so riesiges Unternehmen mit Konten größer als die Wirtschaft von Kuwait, Peru und anderer 80 Länder sich so völlig unbemerkt entwickelt hat ?

Ja, die Zahlen überraschen, aber Cargill wird nicht an der Börse geführt und ist so niemandem Rechenschaft schuldig.

Die Gesellschafter, das  sind ein Schwarm von Nachfahren der Gründer, der Brüder Wilhelm und Samuel Cargill, zweier Landwirte aus Iowa, die im 19.Jahrhundert auf der grünen (Prärie-) Wiese , an einem Ort, der auf keiner Landkarte verzeichnet war, ein Imperium aufgebaut haben mithilfe von Kornsilos und einer Eisenbahnverbindung.
Später nahm ein Schwager – John MacMillan – die Zügel in die Hände und über Jahrzehnte haben Cargill und MacMillan mit Getreidesilos, Mühlen, Salzbergwerken, Schlachthöfen und einer Flotte von Handelsschiffen das Imperium ausgebaut .

Heute teilen sich etwa 80 Nachkommen die Erlöse und spielen Golf.
Von ihnen ist wenig bekannt außer dass die Männer an Feiertagen schottische Röcke tragen, um die Vorfahren zu ehren. 
Und dass sieben davon im “Board of Directors” sitzen und dass sie in der Forbes Liste der reichsten Menschen auf dem Planeten stehen, mit einem Vermögen von rund 7 Milliarden (pro Nase).
Präsident des Unternehmens ist Greg Page, eine phlegmatischer Typ, der sich darin gefällt, zu sagen,

  • Cargill habe sich der Vermarktung der Photosynthese gewidmet.”

In Wirklichkeit gibt es nur wenig zu scherzen.
In diesem Jahr sind die Preise für Grundnahrungsmittel in die Höhe geschnellt: 80% beim Weizen, 63% bei Mais und beim Reis  fast 10%, das sind die drei Körner, die diese Welt ernähren.
Es gibt historische Höchststände, warnt die FAO, Preiserhöhungen, die im Jahr 2008 in 40 Ländern Unruhen verursachten und 130 Millionen Menschen zum Hunger verurteilten. Und die Preise steigen weiter, so prognostiziert der Financial Times.

  • Der Preis für Getreide ist von entscheidender Bedeutung für die Ernährungssicherheit, weil dies das grundlegende Element der armen Länder ist. Wenn die Preise dort weiter steigen, werden diese Revolten weitergehen.”

Die Ursachen sind vielfältig.
Eine Abfolge von Dürren, Missernten und Spekulationen.
Ein paar Leute, die damit Geld verdienen. 
Und unter ihnen sind die Mammut-Unternehmen, die den Welthandel in Getreide zu steuern. 
Cargill hat im letzten Halbjahr den Gewinn verdreifacht und sein Ergebnis um mehr als 4000 Millionen Dollar gesteigert, ein Rekord im Jahr 2008 auf dem Höhepunkt der Nahrungsmittelkrise.
Das Unternehmen hat darauf gewettet, dass durch die Dürre in Russland, einem der größten Getreideproduzenten der Welt, Wladimir Putin gezwungen sein würde, die Ausfuhren zu verbieten, um den Inlandsverbrauch sicher zu stellen.
Und raten Sie mal.

  • Wir haben einen guten Job gemacht beim Studium der Märkte und wir haben schnell reagiert“, erklärte ein Sprecher von Cargill.

Worin bestand diese Reaktion?
Es ist im Wesentlichen ein Monopoly, bei dem man die Ernten der Zukunft aufkauft schon bevor noch ein Samen gesät wurde, und sie dann an dem einem oder anderen Ort  auf dem Planeten verkauft, wo dies rentabler ist ..

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Soweit der Artikel von COMEDONCHISCIOTTE , einer Seite, die ich wegen ihrer interessanten Informationen sehr schätze, die aber – wie so viele andere den wahren Zusammenhang nicht sehen und nicht aufzeigen (wollen, können , sollen , dürfen ?)

Bei oberflächlicher Betrachtung kann man ja nun glauben:

  • da sieht man ja mal wieder, dass dieser lupo cattivo spinnt, dass alles von Rothschild kontrolliert und beherrscht wird; da gibt es doch ein traditionsgebundenes Familienunternehmen und es wird somit auch nicht alles von Rothschilds MONSANTO beherrscht.
  • tatsächlich ist dies ein prächtiges Beispiel von zehntausenden von vorgeblichen “Familien”-Unternehmen und – Besitzungen, dafür muss man nur ein paar Zusammenhänge sehen.

Den ganzen Artikel bei Lupo Cattivo lesen:

http://lupocattivoblog.com/2011/03/20/greg-page/

🙂

Alles Cargill oder was

🙂

An Cargill: Kinder gehören nicht auf Plantagen!

Sie werden zu den gefährlichsten und härtesten Jobs gezwungen, eingesperrt, geschlagen, um ihren Lohn betrogen: Männer, Frauen und Kinder schuften auf Plantagen wie Sklaven – sieben Tage in der Woche.

Neun Monate hat der Journalist Benjamin Skinner mit einem Team die Arbeitsbedingungen auf den Ölpalmplantagen in Indonesien untersucht. Die schockierenden Ergebnisse hat die Zeitung Bloomberg-Bussinessweek (auf Englisch) nun veröffentlicht: Die Arbeiter auf den Monokulturen des malaysischen KLK-Konzerns wurden mit falschen Versprechen angelockt, ihrer Papiere beraubt und zur Zwangsarbeit verpflichtet.

TextAuszug 🙂
Rettet den Regenwald und RAN fordern Cargill und dessen Abnehmer auf, das für die Menschen und die Umwelt so schädliche Palmöl aus dem Handel zu nehmen.

Start der Aktion: 06.08.2013

Quelle;
https://www.regenwald.org/aktion/921/an-cargill-kinder-gehoeren-nicht-auf-plantagen

🙂

„Wer das Öl kontrolliert, der beherrscht die Staaten; wer die Nahrungsmittel kontrolliert, der beherrscht die Völker; und wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt!“
Henry Kissinger  – bei BildDung

https://bilddung.wordpress.com/?s=henry+kissinger&x=7&y=9

🙂

US-Multi Cargill: Wann endet deren tolerierte Kinderarbeit?

Wenn Sie das nächste Mal den Zapfhahn an der Bio-Dieselsäule einer Tankstelle in den Stutzen Ihres Autos stecken, bedenken Sie dabei, daß durchaus auch Kinderhände nicht unbeteiligt mitwirkten, damit Sie in den Genuß freier Fahrt gelangen.

Denn der US-Multi Cargill hat keinerlei Probleme damit, seinen Palmöl-Lieferanten, den malaysischen Konzern Kuala Lumpur Kepong (KLK) dahingehend zu unterstützen, dessen Tochterfirma illegale Brandrohdung anwenden zu lassen sowie der KLK Kinder- und Sklavenarbeit zu gestatten. Wann endet deren tolerierte Kinderarbeit?

Den ganzen Artikel von Lotar Martin Kamm lesen:
http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-08/us-multi-cargill-wann-endet-deren-tolerierte-kinderarbeit/

🙂

Der Gestiefelte Kater – Trailer 1-3

MilleniumSoldier

🙂

Gefahr erkannt Gefahr gebannt !

🙂

Der gestiefelte Kater – TextAuszug

Der Kater aber war vorausgegangen und zu einer großen Wiese gekommen, wo über hundert Leute waren und Heu machten. „Wem gehört die Wiese, ihr Leute?“ fragte der Kater. – „Dem großen Zauberer.“ – „Hört, jetzt wird bald der König vorüberfahren, wenn er fragt, wem die Wiese gehört, so antwortet: dem Grafen von Carrabas‘ und wenn ihr das nicht tut, werdet ihr alle totgeschlagen.“ Weil die Leute von dem Zauberer ohnehin nichts Gutes erwarteten, so glaubten sie das. Darauf ging der Kater und kam an ein Kornfeld, so groß, dass es niemand über sehen konnte, da standen mehr als zweihundert Leute, die schnitten das Korn. „Wem gehört das Korn, ihr Leute?“ – „Dem großen Zauberer.“ – „Hört, jetzt wird der König vorbeifahren, und wenn er fragt, wem das Korn gehört, so antwortet: dem Grafen von Carrabas‘ und wenn ihr das nicht tut, werdet ihr alle totgeschlagen.“ Endlich kam der Kater an einen prächtigen Wald, da standen mehr als dreihundert Leute und fällten die großen Eichen und machten Holz. „Wem gehört der Wald, ihr Leute?“ – „Dem großen Zauberer.“ – „Hört, jetzt wird der König vorbeifahren, und wenn er fragt, wem der Wald gehört, so antwortet, dem Grafen von Carrabas. Wenn ihr das nicht tut, werdet ihr alle umgebracht.“ Der Kater ging noch weiter, die Leute sahen ihm alle nach und weil er so wunderlich aussah und wie ein Mensch in Stiefeln daherging, fürchteten sie sich vor ihm.

Der Kater kam bald an des Zauberers Schloss, trat kecklich hinein und vor ihn hin. Der Zauberer sah ihn verächtlich an und fragte ihn, was er wolle. Der Kater machte eine tiefe Verbeugung und sagte: „Ich habe gehört, dass du dich in jedes Tier verwandeln kannst. Was einen Hund, Fuchs oder Wolf ,betrifft, da will ich es gerne glauben, aber dass du dich auch in einen Elefanten verwandeln kannst, das scheint mir ganz unmöglich. Deshalb bin ich gekommen, um mich selbst zu überzeugen.“ Der Zauberer sagte stolz: „Das ist mir eine Kleinigkeit“, und war im gleichen Augenblick in einen Elefanten verwandelt. „Das ist viel Aber auch in einen Löwen?“ – „Das ist auch nichts“, sagte der Zauberer und stand als ein Löwe vor dem Kater.

Der Kater stellte sich erschrocken und rief: „Das ist unglaublich und unerhört, an dergleichen hätte ich nicht einmal im Träume gedacht, aber noch mehr als alles andere wäre es, wenn du dich auch in ein so kleines Tier wie etwa eine Maus verwandeln könntest. Du kannst gewiss mehr als irgend ein Zauberer auf der Welt, aber das wird auch dir zu schwer sein.“ Der Zauberer ward ganz freundlich bei den süßen Worten und sagte: „0 ja, liebes Kätzchen‘ das kann ich auch“ und sprang als Maus im Zimmer umher. Der Kater sprang hinter ihm her, fing die Maus und fraß sie auf.

Das ganze Märchen von den Gebrüdern Grimm
http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kater.htm

🙂

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