Verfasst von: Reiner Dung | Mai 30, 2013

LebensErwartung: Der Arme stirbt 10 Jahre früher

In MerkeldEUtschland herrscht KlassenKampf nach dem Motto:
Leben und sterben lassen.  

Sozialverträgliches FrühAbleben fordern und fördern.

Es herrscht SozialDarwinismus – der Reiche ist besser an unser System angepasst.
In einer richtigen Demokratie wäre die LebensErwartung nicht einkommensabhängig.

Unsere SolidarGemeinschaft braucht keine Neiddebatte, sondern Gerechtigkeit.
Gleichheit, Freiheit, Einheit, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit sind die Prinzipien eines Lebens in der Nachfolge Jesus.

SozialDarwinismus  LebensErwartung

Es geht nicht um Neid, sondern um Gerechtigkeit.

🙂

● Ein Jahrzehnt weniger durch Armut

„Gesundheitliche Ungleichheiten lassen sich in allen Lebenslagen zeigen, vom Beginn des Lebens, bis ins hohe Alter“, warnte Prof. Dr. von dem Knesebeck vom Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
In einem Gastreferat auf dem Deutschen Ärztetag wies er darauf hin, dass sich die Lebenserwartung ab der Geburt zwischen Männern, die einer höheren Einkommensschicht angehören, und solchen, die in relativer Armut leben, um 10,8 Jahre zu Lasten der ärmeren Bevölkerung unterscheidet. Bei Frauen beträgt der Unterschied immerhin 8,4 Jahre.

Die Unterschiede in der Lebenserwartung erstrecken sich auf das gesamte Einkommensspektrum. Je niedriger das Einkommen, desto niedriger die Lebenserwartung.
Auch das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen sowie von Fettleibigkeit im Kindesalter und psychischen Auffälligkeiten ist bei ärmeren Bevölkerungsgruppen ungleich größer. Die Unterschiede sind vor allem in den verschiedenen materiellen Lebensbedingungen, der Verteilung von psychosozialen Belastungsfaktoren, Unterschieden des Gesundheitsverhaltens und Faktoren der gesundheitlichen Versorgung begründet.

Den ganzen Artikel lesen :
http://www.soziales-dorf.eu/module-news-display-sid-541.html

Ärztetag: Gesundheitlichen Auswirkungen von Armut entgegentreten
http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.2.9807.11206.11285

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Fakten und Informationen

DIW Wochbericht 38 2012
Einkommen und Lebenserwartung

http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.408359.de/12-38.pdf

http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.408346.de

Zum Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung

http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Kontrovers/Rente67/Zusammenhang-Einkommen-Lebenserwartung.pdf

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Rente mit 72 oder besser nach dem Tod

Sozialverträgliches FrühAbleben fördern und fördern. Wir verrichten Gottes Werk.

Zukunfsdiskussion: Rente mit 72 oder besser nach dem Tod

Diese hohen Wissenschaftler und Studierten nahmen die Summe aller Deutschen und errechnete daraus die Lebenserwartung. Ihnen fiel dabei nicht auf, dass gerade diejenigen, die das Durchschnittssterbealter in der Statistik anheben, gar nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung Mitglied sind, sondern ihr „hart“verdientes Geld in privaten Rentenkassen anlegen. Dazu zählen alle Besserverdiener – also diejenigen, die schneller medizinischer versorgt werden und Politik, Akademiker und vor allem unsere Beamten.
Den ganzen Artikel von PolitProfiler lesen:
http://politikprofiler.blogspot.de/2012/02/es-wundert-sich-keiner-mehr-jetzt-nun.html

Keuronfuih legt wieder mal den Finger in die Wunde.

keuronfuih·

Zukunfsdiskussion: Rente mit 72 oder besser nach dem Tod

Mona Lizani

Wir bedanken uns recht herzlich für die wissenschaftliche Höchstleistung des Max-Planck-Institutes. Es stellte fest, dass der Deutsche im Jahr 2050 erst mit 72 Jahren in Rente gehen darf, weil die Lebenserwartung im Durchschnitt ansteigt. Nun dürfen wir, dank dieser hoch qualifizierten und wissenschaftlich belegten Studie, eine Zukunftsdiskussion führen, während heute schon sehr viele ihre Rente mit 65 bzw. dann mit 67 nicht erleben werden.
Die heutige Wissenschaft nimmt das höhere Sterbealter, der Upperclass einfach und rechnet es der Arbeiterschaft auf den Buckel. So ergibt sich der wissenschaftlich erwiesene Schluss: RENTE ab 72 – für alle, die sich keine private Rentenversicherung leisten können. Die Politik ist auch nicht gewillt den Versicherungskonzernen die kapital gedeckte Rente als Profitmaschine wegzunehmen. Schließlich profitieren diese und die Upperclass vom Vorrenten Ableben des kleinen Mannes.

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Armut senkt die Lebenserwartung im Schnitt um 9 Jahre

Michael Molli

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Der Abbau des Sozialsystems und die Folgen

Michael Molli

Aus der Sendung vom 04.11.11

Der Medizinsoziologe Prof. Johannes Siegrist von der Uni Düsseldorf hat mehrere 1000 Personen in 15 europäischen Ländern befragt: „In den Staaten, in denen die Sozialpolitik und die Arbeitspolitik gut entwickelt sind, sind die Effekte von Arbeitsstress auf die Gesundheit im Durchschnitt schwächer als in den liberalen Staaten, in denen jeder ohnehin dem Markt ausgesetzt ist.“

Siegrist kommt zu ähnlichen Ergebnissen wie seine britischen Kollegen Wilkinson und Pickett, die UN- und OECD-Statistiken der Industriegesellschaften zu Kriminalität, Krankheit oder auch Bildung ausgewertet haben.

„Wir wissen, dass der Mensch eine gewisse Sicherheit und eine gewisse Stabilität sozialer Beziehungen benötigt.“ Wenn diese aber bedroht werde, etwa durch den Verlust des Arbeitsplatzes, dann reagierten Menschen nicht nur mit Krankheiten, „dann zerbrechen auch Beziehungen, es entstehen Wettbewerb, Neid und Gewalt“.

„In den letzten zehn Jahren hat sich in Deutschland enorm viel verändert, mehr als in jedem anderen westeuropäischen Land“, sagt der Soziologe Prof. Michael Hartmann von der Technischen Universität Darmstadt. „Die Kluft, was die Einkommen angeht, zwischen oben und unten, zwischen arm und reich, ist stärker auseinandergerissen als in allen anderen westeuropäischen Ländern. Deutschland hat sich in sehr kurzer Zeit stark den angelsächsischen Ländern wie England und USA angenähert.“

Hartmann hat Statistiken des deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, der UN und der EU untersucht. Es blieb nicht ohne Folgen, dass der Kündigungsschutz gelockert wurde.

Generell habe sich die Bildung nicht verschlechtert, „aber die Kluft ist größer geworden“, so Hartmann. „Wir haben einen ständig größer werdenden Teil von Kindern, die völlig abgehängt sind. Man spricht davon, dass jedes sechste bis siebte Kind überhaupt keinen Schulabschluss mehr macht. Das ist eine Problemgruppe in einer Größe, die wir traditionell nie hatten. In den USA gibt es das schon lange.“

„Die Politik muss sich unabhängig von den wirtschaftswissenschaftlichen Ideologien machen und vor allem erkennen, dass wir fast die Sklaven einer Entwicklung geworden sind, die ich Ökonomisierung unserer Gesellschaft nennen möchte“, mahnt auch der ehemalige Bundesfamilienminister Heiner Geißler.“Wenn diese Schere immer weiter auseinandergeht, dann ist diese Trias aus Demokratie, Sozialstaat und Marktwirtschaft in Gefahr, die die politische Stabilität bisher bei uns begründet hat.“ Breche eine dieser Säulen weg, sei das Ganze gefährdet.

Soziale Ungerechtigkeit entscheidet regelmäßig über Leben und Tod: In Australien leben Männer der Aborigines im Mittel 17 Jahre kürzer als andere Männer. Kinder einer bolivianischen Mutter ohne Schulbildung haben ein Sterberisiko von 10 Prozent, hat die Mutter einen Schulabschluss reduziert sich dieses Risiko auf 0,4 Prozent. Und fast 900.000 Todesfälle in den USA hätten sich in den 1990er Jahren vermeiden lassen, wenn schwarze und weiße Amerikaner dieselbe Lebenserwartung hätten. Der milliardenteure medizinische Fortschritt habe in derselben Zeit knapp 180.000 Leben in den USA gerettet, vergleicht die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Ein Bericht aus 2008, für den eine Expertenkommission unter Leitung von Michael Marmot vom „University College London“ drei Jahre lang Daten gesammelt hat, fordert unter anderem, Geld, Macht und Rohstoffe weltweit, national und lokal gerechter zu verteilen. So habe die Globalisierung der vergangenen 25 Jahre zwar zu einem enormen Zuwachs des weltweiten Reichtums geführt. Die Lücke zwischen den ärmsten und reichsten Ländern habe sich aber mehr als verdoppelt: 1980 habe das Bruttonationaleinkommen der Länder mit den reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung 60 Mal so hoch gelegen wie jenes der Länder mit den zehn ärmsten Prozent der Weltbevölkerung. Nach 25 Jahren Globalisierung sei diese Differenz auf das 122-Fache gewachsen.

Mit leuchtendem Beispiel voran gehen nach Meinung der Kommission die nordischen Länder. Sie verfolgten eine Politik, die Gleichberechtigung, Vollbeschäftigung, gleichen Zugang zu Sozialleistungen und -diensten sowie eine Minimierung sozialer Ausgrenzung fördere. „Dies ist ein herausragendes Beispiel dessen, was überall auf der Welt geschehen muss“, betonten die Experten. Die Überwindung der Gerechtigkeitslücke sei mit entschlossenen globalen Anstrengungen möglich – der Zeitraum einer Generation sei dabei allerdings mehr eine Hoffnung als eine Prognose.

Sozialverträgliches FrühAbleben fordern und fördern

stEUern, HungerLöhne und NiedrigRenten verringern die LebensErwartung. Heil EUro !

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Rente war gestern, morgen reicht ein GnadenBrot.

Rente in Gefahr
Renten sind nur mit neuem Generationenvertrag gesichert. Länger arbeiten, weniger Geld: „In der kommenden Legislaturperiode muss der gesamte Generationenvertrag an mehreren Stellschrauben neu justiert werden“.
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/12390-rente-unsicher

Rente mit 72
Max-Planck-Institut in Rostock legt Rente mit 72 nahe: Deutsche müssen 2050 fünf Jahre länger arbeiten als heute, um Sozialsysteme zu erhalten. EU-Kommission plant Koppelung des Rentenalters an Lebenserwartung. – Private Altersvorsorge boomt.
http://www.mmnews.de/index.php/politik/9453-rente-mit-72

Sinn: ESM und Target2 gefährden Renten
Sinn: Euro-System betreibt Zentralverwaltung von Kapitalströmen. „Die Altersversorgung der Deutschen hängt heute im Umfang von 500 Milliarden Euro an einer offenen Forderung gegen ein System, das nicht mehr existieren würde, wenn sie es nicht selbst mit ihren vielfältigen Rettungsversprechen stützen würden“.
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9624-sinn-esm-und-target2-killt-rente

🙂

DenkMalBilder

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