Verfasst von: Reiner Dung | März 31, 2013

AufErstehung im Leben – WiederGeburt vor dem Tod

Auferstehung
von PositvesFühlen

Das Wort Ostern leitet sich wahrscheinlich von Ostara ab, eine germanische Frühlingsgöttin. und Ostara bedeutet soviel wie Morgenröte und ist so wieder verwandt mit dem griechischen Eos und dem lateinischen Aurora.

Der Hase ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und ist das heilige Tier von Aphrodite, der griechischen Göttin der Liebe, und von Ostara, der germanischen Göttin der Fruchtbarkeit. Tatsächlich gibt es keinen Beleg, dass Ostara eine germanische Göttin war.

Aber hauptsächlich ist Ostern eine christliche Mythologie von Tod und Auferstehung. Danach wird Jesus Christus, Gottes Sohn, am Karfreitag gekreuzigt und aufersteht am Ostersonntag. Die christlichen Kirchen glauben, dass er dadurch die Menschheit erlöst hat.

Das ist natürlich eine ziemlich verzerrte Darstellung einer Erlösung. Niemand kann andere Individuen “erlösen”. Zunächst bedeutet Erlösung eine Befreiung aus der Ignoranz über das wahre Wesen des Bewusstseins. Aber um dieses wahre Wesen zu verstehen, muss sich jeder Mensch selbst erkennen. An Andere zu glauben, sei es Jesus Christus, Jahwe, Buddha, Gott oder wer auch immer, befreit von gar nichts und ist alles andere als hilfreich für die Selbsterkenntnis, denn die Erkenntnis und damit die Erlösung wird veräußerlicht und auf ein anderes Wesen übertragen. Deshalb ist der Glauben an Götter, Ahnen oder Anderes tatsächlich “Opium”, ein Schlafmittel, das die Auferstehung, das Erwachen aus der Ignoranz verhindert.

Die Menschheit wird also nicht erlöst, weil ihr Gott in der christlichen Mythologie gekreuzigt wurde und wieder auferstanden ist, sondern sie könnte nur erlöst werden, wenn sie die Worte ihres Gottes verstehen würde, denn Jesus Christus zeigte in seinen Gleichnissen einen deutlichen Weg zur Überwindung der Ignoranz auf. Tatsächlich werden auch wir jeden Tag gekreuzigt, bedenkt man die Bedingtheit durch die “äußeren” Zwänge, und diese Bedingtheit liegt nur in der erworbenen konditionierten Wahrnehmung. Um sich selbst zu erlösen, muss man diese Bedingtheit überwinden. Das ist die Auferstehung.

Es ist nicht verwunderlich, dass die christlichen Kirchen einen Gekreuzigten als Symbol haben. Vielleicht wäre es langsam besser, einen Auferstandenen im Wappen zu führen, anstatt in der Ignoranz zu verharren. Bilder dazu gibt es schon genügend, so wie das von mir verwendete Bild aus dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald.

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Jesus sagte im Thomas Evangelium

“Der Suchende soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet. Und wenn er findet, wird er in Erschütterung geraten; und (wenn) er erschüttert ist, wird er in Verwunderung geraten, und er wird König über das All werden” oder

“Seine Jünger sagten zu ihm: „Wann wird die Ruhe der Toten eintreten und an welchem Tage wird die neue Welt kommen?“ Er sagte zu ihnen: „Diese Welt, die ihr erwartet, ist längst gekommen, aber ihr erkennt sie nicht.“

Ja, diese Welt ist längst gekommen. Sie war nie weg. Man muss sie nur erkennen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Frohe Ostern!

Vielen Dank an Positives Fühlen für diesen Text.
http://positivesfuehlen.org/auferstehung-2/

Positives Fühlen

Der Hass der Welt
18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. 19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. 20 Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. 21 Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und hätte es ihnen gesagt, so hätten sie keine Sünde; nun aber können sie nichts vorwenden, um ihre Sünde zu entschuldigen. 23 Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. 24 Hätte ich nicht die Werke getan unter ihnen, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie es gesehen, und doch hassen sie mich und meinen Vater. 25 Aber es muss das Wort erfüllt werden, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: »Sie hassen mich ohne Grund« (Psalm 69,5). 26 Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. 27 Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.
Johannes 15 18-27

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Jesus und Nikodemus
1 Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, einer von den Oberen der Juden. 2 Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. 3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde,1 so kann er das Reich Gottes nicht sehen. 4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. 6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. 7 Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden. 8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist. 9 Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen? 10 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du Israels Lehrer und weißt das nicht? 11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben; ihr aber nehmt unser Zeugnis nicht an. 12 Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage? 13 Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn. 14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, 15 damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. 16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.
Johannes 3 1-21

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Ostern – Auferstehung. Jesus von Nazareth und die Botschaft des Friedens

https://bilddung.wordpress.com/2012/04/08/ostern-auferstehung-jesus-von-nazareth-und-die-botschaft-des-friedens/

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Leben vor der Geburt

Die Zwillinge

Es geschah, daß in einem Schoß Zwillingsbrüder empfangen wurden. Die Wochen vergingen, und die Knaben wuchsen heran. In dem Maß, in dem ihr Bewusstsein wuchs, stieg die Freude: „Sag, ist es nicht großartig, daß wir empfangen wurden? Ist es nicht wunderbar, daß wir leben?!“
Die Zwillinge begannen, ihre Welt zu entdecken. Als sie aber die Schnur fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und die ihnen die Nahrung gab, da sangen sie vor Freude: „Wie groß ist die Liebe unserer Mutter, daß sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!“
Als die Wochen vergingen und schließlich zu Monaten wurden, merkten sie plötzlich, wie sehr sie sich verändert hatten. „Was soll das heißen?“ fragte der eine. „Das heißt“, antwortete der andere, „daß unser Aufenthalt in dieser Welt bald seinem Ende zugeht“. „Aber ich will gar nicht gehen“, erwiderte der eine, „ich möchte für immer hier bleiben.“ „Wir haben keine andere Wahl“ entgegnete der andere, „aber vielleicht gibt es ein Leben nach der Geburt“.
„Wie könnte dies sein?“ fragte zweifelnd der erste, „wir werden unsere Lebensschnur verlieren und wie sollten wir ohne sie leben können? Und außerdem haben andere vor uns diesen Schoß hier verlassen, und niemand von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, daß es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, die Geburt ist das Ende!“
So fiel der eine von ihnen in tiefen Kummer und sagte: „Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet“, welchen Sinn hat dann das Leben im Schoß? Es ist sinnlos. Womöglich gibt es gar keine Mutter hinter allem.“ „Aber sie muß doch existieren“, protestierte der andere, „wie sollten wir sonst hierher gekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?“ – „Hast du je unsere Mutter gesehen?“, fragte der eine. „Womöglich lebt sie nur in unserer Vorstellung. Wir haben sie erdacht, weit wir dadurch unser Leben besser verstehen können.“
Und so waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen und großer Angst. Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen. Sie schrieen: Was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume…

Quelle: http://www.pro-leben.de/symb/keinerkamzurueck.php

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Leben nach der Geburt

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.
„Ja, natürlich, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird,“ antwortet der andere Zwilling.
„Ich glaube, das ist Blödsinn.“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“
„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bißchen anders.“
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ’nach der Geburt‘. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“
„Ich gebe ja zu, daß keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, daß wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen.“
„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist die denn bitte?“
„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“
„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….“

Quelle: http://www.wahrheit-jetzt.de/html/wahrheit_lugen.html

DenkMalBilder:

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