Verfasst von: Reiner Dung | März 10, 2013

Mord oder TotSchlag – Die Kluft zwischen RechtsEmpfinden und RechtsAuslage

Das 21. JahrHundert wird das JahrHundert der Gerechtigkeit.
Recht und Gerechtigkeit sind zwei Paar Schuhe.

R.I.P. – Kein Opfer ist je vergessen

Lolita Brieger

                                                               Lolita Brieger

Der Landwirt schwieg seit seiner Festnahme zu den Vorwürfen. Auch seine Mutter, seine Schwester und sein Bruder haben vom Recht der Aussageverweigerung Gebrauch gemacht.
Wir wollen, dass unsere Familie endlich Gerechtigkeit erfährt„,
sagte ihre Schwester Petra Brieger. Der Täter müsse bestraft werden.

Alles hängt an der Gerechtigkeit

BGH verwirft Revision der NebenKlage im Fall „Lolita Brieger“

„Fall Lolita Brieger“ bleibt ungesühnt

Die aufsehenerregende Bluttat an der jungen Lolita Brieger vor mehr als 30 Jahren bleibt ungesühnt: Nach dem Freispruch eines angeklagten und auch überführten Landwirts aus der Eifel hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision der Nebenklage verworfen. Die 18-jährige Lolita Brieger war 1982 getötet und auf einer Müllkippe im nordrhein-westfälischen Frauenkron verscharrt worden. Erst 2011 wurde die Leiche nach dem Hinweis eines Zeugen entdeckt. Nach der BGH-Entscheidung ist das Urteil rechtskräftig, wie das Landgericht am Freitag mitteilte (Az. 2 StR 510/12).

http://regionales.t-online.de/bgh-verwirft-revision-der-nebenklage-im-fall-lolita-
brieger/id_62490436/index

AusWahlRecht

Tötungsdelikt

Ein Tötungsdelikt ist im Strafrecht ein Tatbestand, mit denen eine Straftat gegen das Leben eines Menschen unter Strafe gestellt wird. Die Tatbestandsbildung für die verschiedenen Tötungsdelikte unterscheidet sich von Rechtsordnung zu Rechtsordnung, insbesondere gibt es in vielen Rechtsauffassungen Tötungsdelikte, die kein Mord sind (versehentliche oder fahrlässige Handlung mit Todesfolge, nach manchen Rechtsordnungen auch vorsätzliche Tötungen, bei denen der Tatbestand des Mordes nicht erfüllt ist). Eine global geltende Definition gibt es nicht

Mord

Mord steht allgemein für ein vorsätzliches Tötungsdelikt, dem gesellschaftlich ein besonderer Unwert zugeschrieben wird. In der Regel unterscheiden historische und aktuelle Strafrechtssysteme zwischen einer einfachen oder minder qualifizierten vorsätzlichen Tötung und einer besonders verwerflichen Form, nach deutschem Sprachgebrauch dem „Mord“.[1] Die Definition und systematische Stellung der in der Regel mit einem höheren Strafmaß sanktionierten zweiten Spielart variiert jedoch recht stark zwischen den verschiedenen Rechtssystemen. Bezüglich der strafrechtsdogmatischen Systematik wird „Mord“ in unterschiedlichen Rechtsordnungen als Grundtatbestand, Qualifikation oder eigenes Delikt sui generis angesehen. Hinsichtlich der Definition bezieht die Unterscheidung sich in den meisten Fällen entweder auf das „ethische Moment des Gesamtbilds der Tat“ oder auf das „psychologische Moment der Entschlussfassung“.[2] Im letzteren Fall unterscheidet sich Mord von anderen Tötungsdelikten oft nur in der mens rea (subjektiver Tatbestand). Diese auf das römische Recht zurückgehende Abgrenzung zwischen Affekts- und Vorbedachtstötung, die kennzeichnend für das psychologische Moment der Entschlussfassung ist, wird von Teilen der Literatur als „Weltrecht“ (Kohler) angesehen, was aber zweifelhaft ist.[3] Eine über alle Zeiten und Kulturen anerkannte Definition des Mordes gibt es nämlich nicht. Im Völkerstrafrecht wird Mord wegen der daraus resultierenden Abgrenzungsschwierigkeit zum Teil mit vorsätzlicher Tötung gleichgesetzt.

Totschlag

Im deutschen Strafrecht bezeichnet Totschlag die vorsätzliche Tötung eines Menschen, die weder die Strafdrohung erhöhenden Kriterien für Mord, noch die privilegierenden und damit die Strafdrohung mindernden für eine Tötung auf Verlangen erfüllt.

Im Jahr 2006 fielen nach der deutschen Polizeilichen Kriminalstatistik (vgl. BKA Polizeilichen Kriminalstatistik) 1650 Personen einem Totschlag bzw. einer Tötung auf Verlangen zum Opfer.

Texte aus Wikipedia : http://de.wikipedia.org

JustizRecht

Warum ein Totschläger nicht bestraft wird… und ein Urteil uns ratlos hinterlässt!

Darf ein Gericht jemanden freisprechen, wenn es davon überzeugt ist, dass dieser einen anderen Menschen rechtswidrig und schuldhaft getötet hat?
Dies war die schwierige Frage, die gestern das Landgericht Trier im Prozess um den Tod einer Achtzehnjährigen klären musste – der im November 1982 geschah.
Lolita Brieger war zur Tatzeit mit dem gestern Freigesprochenen liiert und erwartete von diesem ein Kind. Das Landgericht Trier sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte die junge Frau in einem Schuppen in der Nähe seines Elternhauses vorsätzlich, rechtswidrig und schuldhaft tötete. Danach versteckte er zusammen mit einem anderen Mann die Leiche auf einer Mülldeponie – und beging damit nahezu 30 Jahre lang ein fast perfektes Verbrechen, so die Richter.
Fast perfekt, denn vor kurzem meldete sich das Gewissen des Mannes, der dem Angeklagten beim Verstecken der Leiche geholfen hatte, und so wurde diese doch noch gefunden und das Verbrechen nach Auffassung des Landgerichts aufgeklärt.
Nur bestraft werden kann der Mann dafür nicht mehr- und dies hinterlässt den Beobachter des Prozesses ratlos: muss dieser Mensch nicht eine – in jedem Fall – gerechte Strafe erhalten, wenn das Gericht doch zu dem Ergebnis kommt, dass er die junge Frau getötet hat?

Den ganzen Artikel von Stefan Scherer lesen :
http://stscherer.wordpress.com/2012/06/12/warum-ein-totschlager-nicht-bestraft-wird/

Kommentare auch mal lesen;

M. schreibt
Was ist „juristisch-richtig“ ? – sollten Urteile, die aufgrund gesetzlicher Normierungen im Namen des Volkes ergehen nicht die Moral, Ethik und WErtvorschriften der Gesellschaft zum Ausdruck bringen? In der Ausbildung der Juristen wird zur Beurteilung eines Sachverhaltes oft das „Bauchgefühl der Oma“ herangezogen um Ergebnis orientiert die „juristisch richtige“ Lösung eines Problems zu finden– ist „juristisch“ und „menschlich“ denn trenbar ?
Wenn das „Bauchgefühl“ sagt, dass sollte bestraft werden, dann ist das Urteil nicht korrekt.

Es geht aber auch anders:

Frau für Totschlag in der DDR verurteilt
Die 56-Jährige wurde zu einer Haftstrafe verurteilt, weil die in der DDR begangene Straftat wegen einer besonderer Regelung nicht verjährt war.

http://www.sz-online.de/nachrichten/frau-fuer-totschlag-in-der-ddr-verurteilt-1625776.html

Gerechtigkeit steht über dem Gesetz

Fall Lolita Brieger: Freispruch wegen Verjährung
TextAuszug

«Für uns ist entscheidend, dass er freigesprochen wurde», sagte Verteidiger Heinz Neuhaus. Er hatte auf Freispruch plädiert. Nebenklagevertreter Hans-Josef Ewertz sagte, er begrüße, dass das Gericht in dem 51-Jährigen einen Totschläger sehe, sei aber sehr enttäuscht, dass er auf freien Fuß komme.

Nach Feststellung des Gerichts hatte der Mann die 18-Jährige damals in einem Schuppen in der Nähe des elterlichen Bauernhofs umgebracht. «Er tötete sie vorsätzlich – ohne Rechtfertigungsgründe und schuldhaft», sagte die Vorsitzende Richterin Schmitz. Ihrer Darstellung nach hatte der junge Mann damals extrem unter Druck gestanden. So habe sich einerseits Lolita nicht von ihm trennen wollen, andererseits habe sein Vater gesagt, er müsse die Beziehung beenden.

Nach Auffassung des Gerichts konnte aber nicht mit 100-prozentiger Sicherheit gesagt werden, dass der Landwirt die 18-Jährige von hinten mit einer Drahtschlinge erdrosselte – und das Mordmerkmal der Heimtücke damit erfüllte. Es könne sich auch um eine spontane Tat gehandelt haben, zu der es gekommen sei, als ein plötzlicher Streit eskaliert sei, sagte die Vorsitzende Richterin. Gleichwohl könne es zutreffen, dass er die Tat aus niedrigen Beweggründen begangen habe.

Den ganzen Artikel lesen:
http://www.wn.de/Welt/Politik/2012/06/Politik-Fall-Lolita-Brieger-Freispruch-wegen-Verjaehrung

Gerechtigkeit für das VOLK

Die Juristerei versteht sich auf WortAusLegung.

Für  TotSchlag braucht man Schlag, aber keine DrahtSchlinge.
TotSchlag ohne TotSchläger ?

DoppelMord – Mord an zwei Personen
DoppelTotschlag – TotSchlag von zwei Personen

Richter haben Angst vor StrafTätern

Keine Gerechtigkeit für Lolita Brieger

http://www.pi-news.net/2012/06/keine-gerechtigkeit-fur-lolita-brieger/

Gerechtigkeit steht über dem Gesetz

https://bilddung.wordpress.com/2012/12/14/gerechtigkeit-steht-uber-dem-gesetz/

WDR Aktuell – Freispruch im Mordprozess Lolita Brieger

hochgeladen von protools14

Gerechtigkeit steht über dem Gesetz

Der Fall Lolita Brieger – Opfer nach 30 Jahren gefunden

hochgeladen von landesschaurp

Bildung in totalitären Systemen unerwünscht

Zitate wie immer ohne Gewehr.

Wie viele Urteile habe ich erlebt, die weit sträflicher waren als das Verbrechen!
Montaigne, Essais

Die Sinne trügen nicht, das Urteil trügt. Johann Wolfgang von Goethe

„Die Gerechtigkeit wohnt in einer Etage, zu der die Justiz keinen Zugang hat.“
Friedrich Dürrenmatt (1921-1990)

„Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen.“ Dieter Hildebrandt

„Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.“ Tacitus

„Recht ist Wille zur Gerechtigkeit.“
„Ein guter Jurist kann nur der werden, der mit einem schlechten Gewissen Jurist ist.“ Gustav Radbruch

„Behauptung ist nicht Beweis.“ William Shakespeare

„Außer dem Licht wird nichts so oft gebrochen wie das Recht.“ Alfred Polak

„Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.“ Heraklit

„In Deutschland kann man, statt einen Prozess zu führen, ebenso gut würfeln.“ Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Willi Geiger

FehlUrteil Recht

JUSTIZSKANDAL: Geldschöpfung unbekannt!

hochgeladen von ANLEGERMAGAZIN

Unschuldig verurteilt – Justizskandal oder nur Justizirrtum?
Aktuelle Schätzungen sprechen von ca. 4.000 Personen unschuldig verurteilten Personen, die aufgrund von Fehlurteilen eine Gefängnis- bzw- Haftstrafe absitzen müssen. Jährlich verüben ca. 100 Personen in Haft Selbstmord! Wieviele der unschuldig verurteilten Häftlinge waren Selbständige oder Unternehmer? Und wieviele davon haben sich in Haft umgebracht? Bei einer Freispruchquote unter 3% und einer Quote von Fehlurteilen die bei 25% liegen soll (nach Dr. Ralf Eschelbach / BGH), sind berechtigte und ernste Zweifel an der Qualität der deutschen Justiz angebracht!

Quelle Dokumentarfilm „Quo Vadis Justitia – Geldschöpfung unbekannt! “

DenkMalBilder zur Gerechtigkeit.

Advertisements

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: