Verfasst von: Reiner Dung | Februar 10, 2013

We were all wounded at Wounded Knee – you and me

Tarantino kritisiert den US-Holocaust an Indianern

Was macht eigentlich Quentin Jerome Tarantino? Der Kult-Regisseur (Kill Bill, From Dusk Till Dawn) gewann für das beste Drehbuch mit Pulp Fiction 1995 einen Oskar und arbeitet fleissig weiter an Gesellschaft. Am 8. Januar stellte er seinen neuen Western Django Unchained in Berlin vor. Und schaffte es wieder einmal, zu spalten. Allerdings statt durch das Werk diesmal mit einem nonchalanten Holocaust-Vergleich. Er wurde gefragt, ob man die Sklaverei in Amerika damit vergleichen könne – und bejahte. „Amerika ist für zwei Holocausts in seinem Land verantwortlich: für die Ausrottung der indianischen Ureinwohner und für die Versklavung von Afrikanern, Jamaikanern und Westindern in der Zeit des Sklavenhandels“, fügte der 49jährige hinzu. In den USA komme man an dem Thema vorbei, es gebe ja kaum Filme dazu. „Das wird Ihnen als Deutsche seltsam vorkommen“, analysierte er. „Sie sind alle gezwungen worden, sich bis zur Bewusstlosigkeit immer und immer und immer wieder mit der Schuld Ihres Volkes auseinanderzusetzen. Den Amerikanern ist es gelungen, irgendwie darüber hinwegzugleiten.“ Zudem stellt der Sohn eines Italo-Amerikaners dem Titelhelden in Django Unchained ausgerechnet einen Deutschstämmigen an die Seite, nennt Uma Thurman wahlweise seine „Muse“ oder „Marlene Dietrich“ und verehrt Leni Riefenstahl als „beste Regisseurin, die jemals lebte“

Viele Kommentare lesen bei Jürgen Elsässer :

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/02/06/tarantino-kritisiert-den-us-holocaust-an-indianern/

http://www.djangounchained.de/

We were all wounded at Wounded Knee

We were all wounded at Wounded Knee – you and me

Alle LebeWesen sind meine Verwandten – selbst eine winzige Spinne !

Ich kenne keine Pflanzen- Vogel-. oder Tierart, die ausgerottet
wurde, bevor der weiße Mann kam. Einige Jahre nachdem die
Büffel verschwunden waren,gab es noch immer große
Antilopenherden, aber die Jäger hatten kaum ihr Werk vollendet
und die Büffel abgeschlachtet, als sie sich schon den Antilopen
zuwandten. Heute gibt es Wild nur noch dort in größerer Zahl, wo
es geschützt wird. Für den weißen Mann waren die heimischen
Tiere ebenso wie die eingeborenen Menschen dieses Kontinents
nur Schädlinge, die vertilgt werden mussten….

IndianerWeisheit Plenty Coups

Die Menschen meines Volkes waren weise. Sie vernachlässigten ihre Kinder nicht. Unsere Lehrer – Großväter, Väter, Onkel – waren sorgfältig und geduldig. Sie versäumten es nie, eine gute Leistung zu loben, vermieden es aber, dabei ein Wort zu sagen, das einen anderen Jungen entmutigt hätten, der nicht so schnell lernte. Wenn ein Junge versagte und eine Aufgabe nicht bewältigte, nahmen sie sich seiner mit doppelter Mühe an, bis er seine Fähigkeiten entfaltet hatte und so weit war, wie es seinen Anlagen entsprach.

Plenty Coups – CrowHäuptling

Auch ein Menschheitsverbrechen: Der Völkermord an den Indianern

Totentanz am Wounded Knee

Der Völkermord an den Indianern hat die Fundamente der Vereinigten Staaten mit Blut getränkt. Die Heimtücke, Grausamkeit und Systematik des Schlachtens sind ein gut gehütetes Geheimnis.

Von Utz Anhalt

Der Indianerkiller wollte in die Geschichte eingehen; das tat er – aber als derjenige, der die vollständigste Niederlage der Indianerkriege erlitt, in einer Schlacht, in der das Recht auf Seiten der Sioux war, die ihr Leben verteidigten. Doch ihr Sieg war nicht von Dauer. Crazy Horse ergab sich unter der Zusicherung, dass er in Frieden leben könnte. Sein ehemaliger Freund Little Big Man, bestochen von den Weißen, hielt ihn fest; ein Soldat stieß ihm ein Bajonett in den Bauch. Heimtücke mordete den großen Häuptling, der immer zuerst an seine Leute und zuletzt an sich gedacht hatte.

Unter den Sioux verbreitete sich der pazifistische Sonnentanz. Die Indianer tanzten, damit ihre Geister die Bisons zurückbrachten und der weiße Mann verschwand. 1890 umzingelte die US-Army die Geistertänzer am Wounded Knee. Sie zerfetzten die Wehrlosen mit Schrapnellgeschossen. Dieses Gemetzel beendete die Indianerkriege.
Die Bilanz des Genozis: Auf dem Gebiet der heutigen USA lebten bei Landung der ersten weißen Siedler circa 900.000 Indianer. 1901 waren die Ureinwohner auf 270.000 dezimiert. In Kalifornien lebten 1848, als der Goldrausch begann, 100.000 Ureinwohner; 1859 hatten die Eindringlinge sie auf 30.000 zusammen geschlachtet,1895 waren noch 15.000 übrig; 1911 stolperte der letzte frei lebende Ureinwohner des Landes auf einen Hof und wurde als lebendes Museumsstück ausgestellt. Erst 2009 entschuldigte sich eine US-Regierung für den Genozid; eine zentrale Gedenkstätte gibt es bis heute nicht!

Den ganzen Artikel lesen:
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/02/07/auch-ein-menschheitsverbrechen-der-volkermord-an-den-indianern/

“Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spaß, Täter als Opfer zu sein.”  – Henryk M. Broder

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Fütter deinen Wolf.

Little Big Man [1970] – Washita Massacre

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IndianerWeisheit.

Little Big Horn

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EinsSein mit der Schöpfung.

Redbone – We were all wounded at Wounded Knee

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We were all wounded at Wounded Knee – you and me

Wir können eine bessere Welt schaffen – nutzt die Weisheit des roten Mannes.
https://bilddung.wordpress.com/2012/07/15/wir-konnen-eine-bessere-welt-schaffen-nutzt-die-weisheit-des-roten-mannes/

DenkmalnachBilder zur Weisheit des roten Mannes.


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