Verfasst von: Reiner Dung | Januar 10, 2013

Krieg ist Frieden – 633 Milliarden $ MilitärHausHalt

KRIEG IST FRIEDEN
FREIHEIT IST SKLAVEREI
UNWISSENHEIT IST STAERKE

WarLord Smiley

Woanders gelesen am 10012013

633 Milliarden US-Dollar – größter Militärhaushalt der Geschichte

Anfang Januar setzte Präsident Obama nach der Zustimmung des US-Senats für 2013 den mit 633 Milliarden US-Dollar höchsten Rüstungshaushalt in der Geschichte in Kraft. Er ist höher als die Rüstungshaushalte aller anderen Länder weltweit zusammen genommen. Die beiden imperialistischen Rivalen Russland und China kommen nach ihren offiziellen Zahlen gemeinsam auf ca. 156 Milliarden US-Dollar für Rüstung. Diese weltweit höchsten Rüstungsausgaben fressen 40 Prozent des US-Steueraufkommens. Für dieses Jahr sind darin 17 Milliarden zum Ausbau der Atombewaffnung und 88,5 Milliarden für die Fortsetzung der imperialistischen Besatzung von Afghanistan enthalten. Andere militärische Interventionen wie aktuell im Tschad sind noch nicht mitgerechnet.

Die USA, die seit 1946 in mindestens 53 imperialistische Kriege und weltweite militärische Interventionen verwickelt sind, unterhalten fast 800 Militärstützpunkte auf fünf von sechs Kontinenten. Den Rüstungsausgaben steht gegenüber, dass mittlerweile 57 Prozent aller Kinder in den USA in ärmlichen Verhältnissen leben und nahezu jeder zweite US-Amerikaner als arm oder mit zu niedrigem Einkommen ausgestattet eingeschätzt wird (“NBC-news”, 15.12.11).

Der gigantische Rüstungshaushalt der USA ist Ausdruck des aggressiven Weltherrschaftsstrebens des US-Imperialismus. Neben der Region im Nahen und Mittleren Osten, wo die USA durch militärische Unterstützung von Israel mit 480 Millionen Dollar für 2013 auch die reaktionären Golfstaaten wie Saudi-Arabien und Qatar hochrüstet, verstärkt der US-Imperialismus seine Hegemonialpolitik im asiatisch-pazifischen Raum. Die Strategie zielt auf eine Einkreisung der aufstrebenden imperialistischen Supermacht China.

Dadurch verschärft sich die allgemeine Kriegsgefahr. Derzeit ist die Hälfte aller amerikanischen Kriegsschiffe im Asien-Pazifik-Raum unterwegs, bis 2020 soll der Anteil auf 60 Prozent steigen. Militärbündnisse bestehen mit Japan, Südkorea, Thailand, den Philippinen und Australien. Man kann heute den Kritikern Recht geben, die die Verleihung des Friedensnobelpreises 2009 an Obama kommentierten, dass er den für seine Praxis nicht, aber für seine klugen Phrasen über Krieg und Frieden ein Dutzend solcher Preise verdient hätte.

Mit den gesteigerten Rüstungsaufträgen soll auch die Konjunktur in den USA wieder angekurbelt werden, die seit Beginn der andauernden Weltwirtschafts- und Finanzkrise 2008 stagnierte und jetzt droht weiter abzustürzen. Im November 2011 ist die Industrieproduktion um 0,4 Prozent gesunken, die Kapazitäten sind nur zu 78 Prozent ausgelastet. Die weltweit zehn größten Rüstungskonzerne bestreiten 56 Prozent der weltweiten Waffenkäufe. Sieben der zehn größten Rüstungskonzerne sind in den USA, der größte ist Lockheed Martin mit 132.000 Beschäftigten und einem Umsatz durch Waffenverkäufe von fast 36 Milliarden US-Dollar.

Die Aufblähung des Militärhaushalts ist mit ein Grund für die hohe Staatsverschuldung der USA auf inzwischen über 16 Billionen US-Dollar. Zwischen 2001 und 2011 stiegen die Militärausgaben in den USA um 79 Prozent (preisbereinigt). Ein Viertel des gesamten Bruttoinlandsprodukts der USA (Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres hergestellt wurden) geht auf das Konto von militärnahen Produkten. Es sind die führenden internationalen Monopole in den USA, die diesen Militärhaushalt diktieren und dem gesetzmäßigen Zwang unterliegen, Maximalprofit zu erzielen.

Die US-Friedensbewegung wendet sich berechtigt gegen die imperialistischen Kriege der USA, unterliegt mit ihrer Forderung “cut the budget” (“Kürzt den Rüstungshaushalt”) jedoch der Illusion, der US-Imperialismus würde wenigstens einen Teil der Rüstungsmilliarden zur Linderung der Not in den USA verwenden können. Der Friedenskampf muss heute eng mit dem Kampf gegen die Abwälzung der Krisenlasten verbunden  und auf den Sturz des Imperialismus ausgerichtet werden.

gefunden auf RandZone-online :
http://www.randzone-online.de/?p=17087

smiley HellBoy

Der schwarze Mann im Weißen Haus stellt sein Sicherheitsteam um. Softie und Vietnamveteran Chuck Hagel führt zukünftig das Pentagon, während Hardliner John Brennan, der bis dato für Obama die Drohenenflotte koordinierte, die CIA leiten wird. Was ist von diesen beiden hohen Beamten zu halten? Israelische Politiker haben zumindest die Entscheidung für Chuck Hagel schon kritisiert und verweisen auf seine moderate Haltung gegenüber dem Iran.

Das Embargo gegen den Mullah-Staat läuft auf vollen Touren, und nimmt jeden im Westen in die Zange, der es wagt, mit den Persern Geschäfte zu machen.Einzige Außnahme: US-amerikanische Industriekonzerne, die dieser Tage in Teheran all jene Deals eintüten, die man zuvor auch deutschen Unternehmen verboten hat.

Den ganzen Artikel lesen :

http://marialourdesblog.com/kenfm-im-gesprach-mit-christoph-horstel-uber-chuck-hagel-und-weitere-personalien/

Advertisements

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: