Verfasst von: Reiner Dung | November 12, 2012

bEUteLAND PORTUGAL wacht auf

“Wir sind aufgewacht, Frau Merkel”:

Der offene Brief aus Portugal im Wortlaut
von Radio Utopie

Dokumentation: Vor dem Besuch der Kanzlerin von Deutschland in Portugal am 12. November, welcher absichtlich zwei Tage vor den in Portugal, Spanien, Griechenland, Malta und Zypern stattfindenden Generalstreik gelegt wurde, haben Hunderte portugiesischer Intellektueller, Künstlerinnen und Künstler und andere Bürger ihrer Republik einen offenen Brief an Kanzlerin Merkel geschrieben. Wir veröffentlichen diesen Brief im Wortlaut und sparen uns einen weiteren Kommentar zu all den VerräterInnen, FreundInnen und Genössinnen und Genösschen in der Bundesrepublik, die bis ans Ende ihres Lebens diesen Brief, Buchstabe für Buchstabe hinter ihren tauben Ohren eingebrannt, mit sich herumtragen werden.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

Zuallererst möchten wir darauf hinweisen, dass wir uns an Sie als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland wenden, und zwar nur als solche. Wir haben Sie nicht gewählt, erkennen keine Kanzler/in Europas an. In diesem Sinne möchten wir, die Unterzeichner dieses offenen Briefes, diesen Weg nutzen, um an Sie, Frau Bundeskanzlerin, zu schreiben. Wir, die Unterzeichner, sind Bürgerinnen und Bürger des Landes, welches Sie am 12. November besuchen werden, Bürgerinnen und Bürger, die sich solidarisch mit den von den Sparprogrammen attackierten Ländern verbunden fühlen.

Aufgrund des Charakters Ihres angekündigten Besuches und vor dem Hintergrund der katastrophalen ökonomischen und sozialen Lage Portugals, betonen wir, dass Sie hier nicht willkommen sind. Sie sollten sich auf portugiesischem Territorium als persona non grata betrachten, denn Sie mischen sich eindeutig in innere Angelegenheiten ein, für die Sie kein demokratisch von den hier lebenden Menschen ausgestelltes Mandat haben.

Weil unsere Regierung seit einiger Zeit aufgehört hat, den Gesetzen und der Verfassung dieser Republik Folge zu leisten, müssen wir uns daher mit diesem Brief direkt an Sie wenden. Die Anwesenheit diverser Großunternehmer in Ihrer Gefolgschaft ist empörend. Sie, Frau Kanzlerin, bringen eine Reihe von Personen mit, die unter dem Deckmantel ausländischer Investitionen die Ruinen einer Wirtschaft begutachten sollen, die Ihre Politik hier sowie in Griechenland, Irland und Spanien hinterlassen hat. In Ihrer Delegation sind nicht nur solche Kräfte, die mit Zustimmung unserer Regierung den portugiesischen Staat gezwungen haben, sein Eigentum und seine wertvollsten Güter zu veräußern, sondern auch solche, die als potenzielle Käufer derselben von den Ramschpreisen heute profitieren.

Diese Ausführungen können nicht und dürfen nicht als nationalistische oder chauvinistische Forderungen angesehen werden – sie sind direkt an Sie gerichtet, und zwar solange, wie Sie als die Hauptförderin der neoliberalen Doktrin, die Europa ruiniert, agieren. Genauso wenig wenden wir uns an das deutsche Volk, das das demokratische Recht hat, jeden zu seinem Vertreter zu machen. In unserem Land stand Ihr Name jedoch auf keinem Stimmzettel. Wir haben Sie nicht gewählt. Wir räumen Ihnen nicht das Recht ein, uns zu repräsentieren und noch weniger, politische Entscheidungen in unserem Namen zu treffen.

Und wir sind nicht allein. Am 14. November, zwei Tage nach Ihrem angekündigten Besuch, werden wir zusammen mit unseren Brudervölkern aufbegehren. Es wird zu einem Generalstreik in vielen Ländern Europas kommen. Dies soll ein Streik gegen all die Regierungen werden, die das Vertrauen ihrer Bürgerinnen und Bürger verraten haben und immer noch verraten, und gegen die von diesen Regierungen eingeleiteten Sparprogramme. Aber täuschen Sie sich nicht, Frau Kanzlerin. Es wird auch ein Streik gegen die durch die Troika auferlegten Sparmassnahmen sein, und gegen die Kräfte, die versuchen, diese Maßnahmen als dauerhafte Regelungen durchzusetzen. Also auch gegen Sie. Und wenn wir unsere Brüder in Griechenland, Spanien, Italien, Malta und Zypern grüßen, grüßen wir auch das deutsche Volk, das mit uns leidet. Wir wissen genau, wie das deutsche Wirtschaftswunder zustande kam, nämlich auf Basis einer sukzessiven Schuldenerlassung seitens der Kreditgeber. Wir wissen, die angeblich florierende deutsche Wirtschaft beruht auf brutalen Gehaltseinschnitten seit mehr als 10 Jahren, auf der Ausweitung von kurzfristiger bzw. geringfügiger Beschäftigung, welche weite Teile der deutschen Bevölkerung in Sorge stürzt. Das zeigt, welche Perspektiven Sie auch für das deutsche Volk in petto haben.

Es ist anzunehmen, dass Sie nicht antworten. Und es ist wahrscheinlich, dass die unterwürfige, schwache und charakterlose portugiesische Regierung Sie mit Beifall und Blumen empfängt. Aber in Wahrheit wird die Art und Weise, wie diese Regierung, unterstützt von der Troika und von Ihnen, dieses Land zerstört, von der Mehrheit der portugiesischen Bevölkerung äußerst missbilligt. Auch wenn Sie einen geheimen Weg und einen privaten Flughafen wählen, um den Demonstrationen und Protesten gegen Ihren Besuch zu entgehen, seien Sie versichert, sie werden überall in diesem Land stattfinden. Diese Aktionen werden auch gegen Sie und das was Sie darstellen gerichtet sein. Ihre Delegation kann versuchen uns zu ignorieren. Die Europäische Union, der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank können versuchen, uns zu ignorieren. Aber wir werden immer mehr, Frau Merkel. Hier und in all den anderen Ländern. Unsere Demonstrationen und Proteste werden machtvoller. Wir erlangen zunehmend besseres Wissen über die Realität. Die Geschichten, die man uns erzählte, waren nie ganz stimmig, und jetzt wissen wir, sie sind glatte Lügen.

Wir sind aufgewacht, Frau Merkel. Seien Sie in Portugal unwillkommen.

https://www.radio-utopie.de/2012/11/09/wir-sind-aufgewacht-frau-merkel-der-offene-brief-aus-portugal-im-wortlaut/

Quelle: carachancelermerkel.blogspot.pt
Artikel gefunden auf: http://www.yoice.net/blog/2012/11/09/wir-sind-aufgewacht-frau-merkel-der-offene-brief-aus-portugal-im-wortlaut/

Barroso der Maoist hat gesprochen
von Freeman

Der Vorsitzende des Politbüros in Brüssel hat bei seiner Rede zur Lage der EU gesagt, die Union steht vor der „grössten Herausforderung ihrer Geschichte“. Schuldenkrise, Wirtschaftskrise und Vertrauenskrise haben sie an den Scheideweg getrieben. Er hätte aber die Lösung und er wehrt sich vehement gegen den Plan in Berlin und Paris, eine Wirtschaftsregierung der Eurostaaten zu gründen: Alleingänge der Hauptstädte könnten „zum Tod des geeinigten Europas führen, so wie wir es wollen“, sagte er. Nicht wie der Souverän das Volk es will, sondern wie er es will, füge ich mal hinzu.

Wie ich schon in vielen kritischen Artikeln über die EU geschrieben habe, ist diese kriminelle Vereinigung nichts anderes als die EUDSSR, die Europäische Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. Als Beweis, dieses undemokratische Konstrukt wird von Kommissionschef oder Vorsitzenden des Politbüros José Manuel Durão Barroso geführt, einen Kommunisten. Ja, er war einer der Parteiführer der PCTP/MRPP, oder Kommunistische Partei der portugiesischen Werktätigen – Reorganisierende Bewegung der Partei des Proletariats, die Maoisten in der portugiesischen Parteienlandschaft. Interessant ist, während seiner Tätigkeit als Parteiführer wurde die MRPP der Unterwanderung durch den CIA beschuldigt. Ist ja toll, da haben wir die Verbindung und verstehen seine Aufgabe.

—————-AusZug

Testfrage: Welches Gebiet ist nicht weit von Brüssel entfernt, aber nicht Teil der EU? Es unterliegt nicht den ganzen EU-Gesetzen. Ja das gibt es und die Frage lautet, warum ist das so? Wer profitiert davon? Nein, nicht die Schweiz, die ist bereits de-facto eingebunden. Auch nicht Liechtenstein oder Andorra, Vatikan, Monaco oder Norwegen, alles zu weit weg.

Antwort: Es sind die Kanalinseln und die Isle of Man, gleich vor der Haustür. Sie sind kein Teil von Grossbritannien, sondern sind direkt als Kronbesitz der britischen Krone unterstellt. Sie gehören Königin Elisabeth II als Privatbesitz wenn man so will und unterliegen nicht den EU-Gesetzen. Das ist das Schlupfloch welches sich die kriminelle Elite für ihre Finanzgeschäfte offen gelassen hat. Dort befinden sich hunderte Versicherungsunternehmen, Finanzinstitute und Hedge-Fonds. Darüber spricht keiner, sondern es wird nur auf die anderen angeblichen Steueroasen als Ablenkung mit dem Finger gezeigt. Angeblich deswegen, weil wenn man in einer Steuerhölle lebt wie in der EU, wo man 3/4 des Jahres als Zinssklave für den Staat arbeitet, dann ist jedes Land mit akzeptablen Steuersätzen eine Oase.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Barroso der Maoist hat gesprochen http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2011/09/barroso-der-maoist-hat-gesprochen.html

Erwin Pelzig — Fragen

Hochgeladen von dictadtv am 27.09.2011
Ausschnitt aus der Sendung „Neues aus der Anstalt“ vom 27.09.2011:
Frank-Markus Barwasser aka Erwin Pelzig hat Fragen, Fragen, Fragen..

Merkels Regierung will öffentliche Ausstrahlung eines Videos über Portugals Sparpolitik verhindern von uhupardo

Merkels Regierung hat untersagt, dass in Berlin ein Video gezeigt wird, das den Deutschen die dramatischen Folgen der Sparpolitik in Portugal aufzeigt, und lehnt die Ausstrahlung in Deutschland “aus politischen Gründen” ab. Gegen diese Entscheidung hat der Initiator des Films (Foto), der ehemalige Chef der portugiesischen Sozialdemokraten (PSD) und Ex-Minister, Marcelo Rebelo de Sousa, bereits offiziell beim deutschen Botschafter in Lissabon protestiert. Man werde sich von der Weigerung der deutschen Regierung jedoch nicht abhalten lassen und den Menschen in Berlin diesen Streifen zeigen, versicherte er.

In dem Video werden die direkten Folgen der Troika-Beschlüsse für die Portugiesen besprochen und aufgezeigt, wie ein ganzes Land verarmt. Einen ähnlichen Film hatte man erst vor kurzem bereits in Finnland gezeigt, “um die Bevölkerung darüber zu informieren, was die Sparpolitik unter den Menschen in Portugal anrichtet”. Das sollte nun auch in Berlin passieren, doch die deutsche Regierung lehnte das Vorhaben ab; “aus politischen Gründen”, wie die Initiatoren des Films erfahren haben. Der Film mit dem Titel “Ich bin ein Berliner”, hatte an diesem Wochenende in Berlin gezeigt werden sollen, bevor Merkel ihren Lissabon-Besuch antrat.

“Wir sind wirklich schockiert, wie man die Ausstrahlung dieses Films verhindern will”, zeigt ……

den ganzen Artikel lesen bei uhupardo
http://uhupardo.wordpress.com/2012/11/11/merkels-regierung-will-offentliche-ausstrahlung-eines-videos-uber-portugals-sparpolitik-verhindern/

 

Club Med enteignet Deutschland

ifo-Chef Sinn warnt vor geplanter Gewährträgerhaftung für südeuropäische Banken. „Die Deutschen reden sich beim Thema Betreuungsgeld die Köpfe heiß und merken nicht, dass man gleichzeitig aus der Ferne über ihr Vermögen verfügt.“

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Sinn rechnet damit, dass Deutschland und andere Länder Nordeuropas Milliardenbeträge nach Südeuropa schicken müssen. „Wenn das tatsächlich so kommt, wird das Sparkapital der nördlichen Länder unter dem Schutz der Steuerzahler dieser Länder in den Süden gelenkt, wo es angesichts der schlechten Erfahrungen eigentlich nicht mehr hin will. Die Fehlinvestitionen in Südeuropa, die die Euro-Zone bereits an den Rand des Ruins gebracht haben, können damit weiterlaufen.“

Der Bundesregierung wirft Sinn vor, sich nicht genügend für die Interessen der deutschen Steuerzahler einzusetzen. „Die Deutschen reden sich beim Thema Betreuungsgeld die Köpfe heiß und merken nicht, dass man gleichzeitig aus der Ferne über ihr Vermögen verfügt. Wann endlich lösen sie sich aus ihrer geistigen Lethargie und begreifen die europäische Integration als ein Thema, um das sie sich im Interesse der Zukunft ihrer Kinder kümmern sollten?“

Ein „absehbares Desaster“ drohe zudem durch die bei der EZB angesiedelten Bankenaufsicht. Da Deutschland voraussichtlich nur eine Stimme im Entscheidungsgremium der Bankenaufsicht haben werde, könnten die Südländer eine Bankenrettung auch gegen den deutschen Widerstand durchsetzen. „Es deutet sich an, dass die Entscheidungsstrukturen in der neuen Aufsichtsbehörde wie im EZB-Rat verlaufen. Das heißt: Wieder wird jedes Land eine Stimme haben, egal, ob groß oder klein, und die Bundesrepublik Deutschland muss froh sein, wenn sie sich gegen Malta durchsetzen kann“, kritisiert Sinn.

den ganzen Artikel lesen:
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/11275-d-vollhaftung-fuer-pigs-banken

NachTrag 131112

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