Verfasst von: Reiner Dung | Oktober 28, 2012

Welche ist die wahre Religion ?

Nathan der Weise

Nathan der Weise ist der Titel und die Hauptfigur eines fünfaktigen Ideendramas von Gotthold Ephraim Lessing, das 1779 veröffentlicht und am 14. April 1783 in Berlin uraufgeführt wurde. Das Werk hat als Themenschwerpunkte den Humanismus und den Toleranzgedanken der Aufklärung. Besonders berühmt wurde die Ringparabel im dritten Aufzug des Dramas.

Natürliche Religion und positive Religion
In seiner 1762/63 entstandenen Schrift „Über die Entstehung der geoffenbarten Religion“ erklärt Lessing, wie er sich das Verhältnis der Religionen vorstellt: „Einen Gott erkennen, sich die würdigsten Begriffe von ihm zu machen suchen, auf diese würdigsten Begriffe bei allen unsern Handlungen Rücksicht nehmen, ist der vollständigste Inbegriff aller natürlichen Religion.“ Diese „natürliche Religion“ sei dem Naturzustand zuzuordnen, in dem sich die Menschen vor dem Gesellschaftsvertrag befunden hätten. Nach dem Gesellschaftsvertrag sei die natürliche Religion durch Konventionen in „positive Religionen“ überführt worden (Analogie: Übergang vom natürlichen Recht in positives Recht). Das Wahre an den positiven Religionen sei deren gemeinsamer Kern, die natürliche Religion, das durch Konventionen Hinzugefügte hingegen sei zwar unvermeidlich, mache die positive Religion aber nicht „wahr“. Autorität erlangten alle positiven Religionen durch die Person des Religionsstifters, dem geglaubt werde, aus seinem Mund spreche Gott selbst (durch Offenbarung). Lessings Schlussfolgerung:
„Alle positiven und geoffenbarten Religionen sind folglich gleich wahr und gleich falsch.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nathan_der_Weise

Analyse Nathan der Weise

Analyse des 7. Auftritts, 3. Aufzug

Das dramatische Gedicht „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing (1779) spielt zur Zeit der Aufklärung in Jerusalem, genauer gesagt im Haus des Juden Nathan und am Hofe des moslemischen Sultan Saladins und thematisiert die zentralen Aspekte wie: die Verständigung zwischen den drei Religionen (Islam, Juden-, Christentum), Toleranz und Akzeptanz sowie Humanität.
Vom Sultan befragt, welche Religion die wahre sei, antwortet Nathan mit der Ringparabel. Die Kernaussage dieser Geschichte ist die Folgende: alle Religionen sind die wahre Religionen sind, wenn man gut handelt.
Recha, eine Christin, die von dem Juden Nathan erzogen wird, wird bei einem Brand von einem Tempelherrn, in den sie sich später auch verliebt, gerettet. Die Liebe zwischen Recha und dem Tempelherrn findet ihre Auflösung darin, daß er ihr Bruder ist. Durch dieses verwandtschaftliche Verhältnis wird auch symbolisch die Verwandtschaft zwischen den drei Weltreligionen verdeutlicht.

Die ganze Analyse lesen :
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/152764,0.html

Es gibt keinen Gott außer deinem eigenen Bewusstsein.

Es braucht keinen Papst, Ayatollah oder Shankaracharya, als Vermittler
zwischen dir und Gott. Diese sind die größten Kriminellen in der Welt, denn sie nutzen deine Hilflosigkeit aus.

Alle Priester geben vor Vermittler zwischen dir und der letztendlichen Quelle des Lebens zu sein. Sie wissen überhaupt nichts von der letztendlichen Quelle des Lebens. Nur du bist in der Lage, deine Quelle des Lebens zu kennen. Aber deine Quelle ist auch die letztendliche Quelle des Lebens – denn wir sind nicht voneinander getrennt. Kein Mensch ist eine Insel; in der Tiefe sind wir ein unermesslicher Kontinent. Vielleicht siehst du an der Oberfläche wie eine Insel
aus – und es gibt viele Inseln – aber tief unten im Ozean trefft ihr euch. Du bist Teil einer Erde, eines Kontinents. Das gleiche gilt auch für das Bewusstsein. Aber man muss frei sein von Kirchen, von Tempeln, von Moscheen, von Synagogen. Man muss einfach man selbst sein, und die Herausforderung des Lebens annehmen, wo immer sie auch hinführt. Du bist der einzige Führer.

Du bist dein eigener Meister.

Osho: The Rebellious Spirit 11

Der Osho-Beitrag dient zum Nachdenken über das Thema Gott, Mensch
und Religion.

Zu vielen modernen „Meistern der Weisheit“ habe ich eine geteilte Meinung, jeder hat Licht- und SchattenSeiten an jedem kann ich Schwächen feststellen, es sind eben auch nur „schwache Menschen“

Ich halte es da mit Heinrich Heine.

Sie sang das alte Entsagungslied,
Das Eiapopeia vom Himmel,
Womit man einlullt, wenn es greint,
Das Volk, den großen Lümmel.

Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ich kenn auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser.

„Die Ausnahme bestätigt die Regel“ lehrt Meister Joda. 🙂

Welche Religion ist die Wahre?

Die Frage könnt ihr selbst beantworten, wenn ihr überlegt, welche Religion dem Frieden dient, Liebe und NächstenLiebe fördert, sowie euch bewusst macht, dass wir alle Brüder und Schwestern sind.
Welche Religion braucht weder Macht noch Geld?
Welche Religion ist uneigennützig und braucht keine GottesKrieger?
Welche Religion schließt Krieg aus, vermeidet nach Möglichkeit die Entstehung von Armut und steht den Schwachen hilfreich zur Seite?
Welche Religion ehrt den Menschen in allen Altersstufen ohne das Ausnutzen von Hilflosigkeit?
Welche Religion fördert das Bewusstsein und fordert keine Verstümmelungen.
Welche Religion lehrt auch den Respekt vor unseren TierGeschwistern und verbietet jede Form der Tierquälerei, auch beim Schlachten.
Welche Religion respektiert auch die Tiere als fühlende, denkende Wesen.
Welche Religion macht deutlich, dass die Erde niemandem, die Früchte
dagegen allen gehören?
Welche Religion erkennt das Einssein, indem Mutter Erde nicht ausgebeutet und die Schöpfung zerstört wird?

Wer erkannt hat, dass der Mensch das Maß aller Dinge ist
und er über einen freien Willen verfügt, der es ihm ermöglicht
ein bewusstes Leben im Einklang mit der Schöpfung zu führen,
lässt sich vor keinen Karren mehr spannen.

Protagoras lehrte, dass der Mensch zwar von Natur aus danach strebe, eine Religion auszuüben und einer staatlichen Gemeinschaft anzugehören, aber deren Gestaltung ihm selbst überlassen sei. Für Protagoras gab es keine ewigen oder objektiven und allgemein verbindlichen Wahrheiten, sondern nur eine subjektive Sicht auf die Dinge. „Die Dinge sind für mich so, wie sie mir erscheinen, und für Dich so, wie sie Dir erscheinen“, zitierte ihn Sokrates in Platons Dialog Theaitetos (über die Frage, was Erkenntnis/Wissen sei).[1] „Ebenso auch in bürgerlichen Dingen; das Schöne und Schlechte, das Gerechte und Ungerechte, das Fromme und Unfromme, was in diesen Dingen ein Staat für Meinung faßt und dann feststellt, als gesetzmäßig, das ist es nun auch für jeden.“

Dies fasste er laut Platon in dem berühmten Satz zusammen:
Der Mensch ist das Maß aller Dinge, der Seienden, wie sie sind, und der Nichtseienden, wie sie nicht sind .

Protagoras ist einer der ersten prominenten Vertreter des Sensualismus bzw. des Agnostizismus. In seiner um 415 v. Chr. geschriebenen Abhandlung Über die Götter schreibt er: Was die Götter angeht, so ist es mir unmöglich, zu wissen, ob sie existieren oder nicht, noch, was ihre Gestalt sei. Die Kräfte, die mich hindern, es zu wissen, sind zahlreich, und auch die Frage ist verworren und das menschliche Leben kurz.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Protagoras

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