Verfasst von: Reiner Dung | Oktober 5, 2012

Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden

Wir sind die Terroristen Die Wahrheit schmerzt, aber Lügen töten –

Die Wirklichkeit unserer betrügerischen Kriege

Dr. Dahlia Wasfi
Die US-amerikanische Ärztin und Friedensaktivistin Dr. Dahlia Wasfi fordert ihre Landsleute auf, sich der terroristischen Kriegspolitik der US-Regierung zu widersetzen.

Video ansehen bei Nachtwandler:
http://nattvandare.blogspot.de/2011/12/wir-sind-die-terroristen-die-wahrheit.html

Geld- und RohstoffKriege

Nachfolgend die deutsche Übersetzung:

Wir haben eine Verpflichtung gegenüber allen Opfern der illegalen (US)Angriffskriege, weil dieses ganze Gemetzel in
unserem Namen begangen wird. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind 90 Prozent aller Kriegsopfer unbewaffnete Zivilisten, und ein Drittel davon sind Kinder. Unsere Opfer haben uns nichts getan. In Palästina, in Afghanistan, im Irak und in Somalia und wo auch immer unser nächstes Ziel sein wird, ist die Ermordung von Zivilisten kein Kollateralschaden, sie ist ein unvermeidlicher Bestandteil der modernen Kriegsführung. Die Angegriffenen hassen uns nicht wegen unserer Freiheit. Sie hassen uns, weil wir jeden Tag Verbrechen gegen die Menschlichkeit finanzieren oder selbst begehen. Der so genannte „Krieg gegen den Terror“ ist nur ein Deckmantel für unsere militärische Aggression, mit der wir die Kontrolle über die Ressourcen Westasiens gewinnen wollen.

Wir senden unsere Armeen aus und lassen sie die Armen in den (überfallenen) islamischen Ländern umbringen. Wir tauschen Blut gegen Öl. Das ist Völkermord, und für die meisten Menschen der Welt sind wir die Terroristen. Wer in diesen Zeiten unsere Verantwortung für die Welt und ihre Zukunft leugnet, wird selbst zum Verbrecher. Wie kann es angesichts unserer Mitschuld an den schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Irak und in Afghanistan und angesichts der ständigen Verstöße (der USA) gegen die UN-Charta und das Völkerrecht noch irgendein US-Amerikaner wagen, den legalen Widerstand gegen eine illegale Besetzung zu kritisieren?

Unsere so genannten Feinde in Afghanistan, im Irak, in Palästina, in unseren anderen Kolonien rund um die Welt und in unseren eigen Städten kämpfen gegen die Unterdrückung durch das (US-)Imperium und fordern die respektvolle Behandlung, die jeder Mensch verdient. Weil sie sich gegen die Vergewaltigung und Plünderung durch das weiße Establishment wehren, diffamieren wir sie als Aufständische und Terroristen, dabei sind sie unsere Brüder und Schwestern im Kampf um Gerechtigkeit. Die Zivilisten, die wir mit unseren Waffen bedrohen, haben keine Wahl, aber die US-Soldaten haben die Wahl; vor fünf Jahren hätten sie noch einige Zweifel haben können, aber heute kennen sie die Wahrheit. Unsere Soldaten opfern sich nicht aus Pflicht- und Ehrgefühl oder für ihr Vaterland, sie sterben für Kellogg Brown & Root (den größten privaten Dienstleister für das US-Militär.

Sie kämpfen nicht für die USA, sie kämpfen um ihr Leben und um das der Kameraden an ihrer Seite, weil wir sie in den Krieg schicken. Sie haben (im Irak) nicht unsere Freiheit verteidigt, sie haben nur die Fundamente für 14 bleibende US-Militärbasen gelegt, die dazu dienen, die Freiheit der Ölkonzerne Exxon Mobil und British Petroleum zu verteidigen.

Sie sollten keine Demokratie errichten, sie sollten nur die Voraussetzungen für die Fortsetzung der wirtschaftlichen Ausbeutung schaffen, damit diese auch nach dem Ende der Besetzung weitergehen kann. Die Menschen im Irak leiden heute, dank der „Hilfe“ der USA, unter gewaltsamen Überfällen auf ihre Häuser, unter Todesschwadronen, Kontrollpunkten, Inhaftierungen, Ausgangssperren, blutigen Anschlägen und unter andauernder Gewalt. Wir müssen es wagen, die Iraker, die sich den Schrecken widersetzen, die wir mit unserem blutigen imperialen Kreuzzug über sie gebracht haben, offen zu unterstützen. Wir müssen es auch wagen, die Kriegsgegner in den USA offen zu unterstützen – auch die in den US-Streitkräften, diese wahren Helden, die das tun, wozu ihr Eid sie verpflichtet; sie verteidigen nämlich die Verfassung der USA gegen alle äußeren und inneren Feinde, auch gegen die Terrorzellen in Washington DC, die sich immer noch Legislative, Exekutive und Judikative nennen.

Ohne Kampf gibt es keinen Fortschritt.“

(Der schwarze Bürgerrechtler) Frederick Douglass hat einmal gesagt:
Diejenigen, die Freiheit predigen, aber Aufstände verurteilen, sind Leute, die ernten wollen, ohne zu pflügen. Sie wollen Regen ohne Donner und Blitz. Sie wollen den Ozean ohne das schreckliche Tosen der Wellen. Unser Kampf kann aus moralischen Appellen oder physischen Handlungen bestehen oder beides beinhalten … , es muss aber ein Kampf sein. Die Mächtigen geben nichts freiwillig her. Das haben sie noch niemals getan, und das werden sie auch in Zukunft nicht tun.“
Jeder von uns, wirklich jeder von uns muss fortfahren, zu fordern, zu kämpfen, zu wettern, zu pflügen, zu reden, sich abzumühen, bis wir der Gerechtigkeit zum Durchbruch verholfen haben. Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden!

Übersetzung: Wolfgang Jung, luftpost-kl.de
Eingestellt von Mowitz
Quelle:
http://nattvandare.blogspot.de/2011/12/wir-sind-die-terroristen-die-wahrheit.html

WeltTyrann und KriegsTreiber

Dollarhegemonie im Reich der Verdammten
Colin Todhunter

Viele Kommentatoren und Wirtschaftswissenschaftler fragen sich, ob die Vereinigten Staaten von Amerika imstande sind, den Kurs ihrer dahinsiechenden Wirtschaft radikal zu ändern. Die Wahrheit ist, dass sie bankrott sind. So lange allerdings der Dollar die Weltwährung bleibt, können die Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin ihre Rechnungen einfach dadurch bezahlen, dass sie mehr Geld drucken. Sobald jedoch die Welt nicht länger den Dollar als Weltreservewährung akzeptiert, werden die Vereinigten Staaten von Amerika nicht länger ihren Aufwand oder ihre Kriege bezahlen können, indem sie sich auf eine dann relativ wertlose Papierwährung stützen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen das. Heute sind über 60% aller ausländischen Währungsreserven in Dollars angelegt, und die Vereinigten Staaten von Amerika werden versuchen, Länder, die vom Dollar abgehen wollen, um jeden Preis davon abzuhalten. Sie scheinen dazu gezwungen zu sein, einfach weil ihre wirtschaftliche Infrastruktur zu schwach zu sein scheint und die amerikanischen Konzerne alles tun werden, um eine Politik zu verhindern, die ihre Profite schmälert oder ihren politischen Einfluss beschränkt. Sie verfolgen nur ihre eigenen Interessen, nicht irgendein imaginäres „nationales Interesse.“

Paul Craig Roberts, ehemaliger Staatssekretär im Finanzministerium der Vereinigten Staaten von Amerika stellt fest, dass ein großer Teil des produktivsten Bereichs der Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika ins Ausland verlagert worden ist, um die Profite der Konzerne zu erhöhen. Dadurch haben die Vereinigten Staaten von Amerika wesentliche Versorgungsstrukturen, industrielle Infrastruktur und das Fachwissen von ausgebildeten Arbeitern verloren. Roberts meint, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Konzerne zurück nach Amerika bringen könnten, indem sie deren Auslandsprofite besteuern und auch protektive Zölle einführen, aber derartige Schritte stünden im Widerspruch zu den materiellen Interessen der herrschenden Oligarchie von privaten Interessen, die so viel Einfluss auf die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika haben.

Mangels einer Lösung für die Krise im eigenen Bereich sind die Vereinigten Staaten von Amerika also gezwungen, ihren Raubtierkapitalismus auf ausländische Märkte wie Indien auszuweiten und imperialistische Kriege zu führen, um die globale Abhängigkeit vom Dollar und die Hegemonie der Vereinigten Staaten von Amerika aufrecht zu halten. Und genau das sehen wir heutzutage, wo die Strategie der globalen Vorherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika zum Einsatz kommt.

Im Lauf der beiden letzten Jahrzehnte haben die Vereinigten Staaten von Amerika ihren Einfluss in Osteuropa ausgeweitet, in vielen der ehemals sowjetischen Staaten in Zentralasien und unter anderem im ehemaligen Jugoslawien, in Libyen, im Irak, in Jemen, Afghanistan, Syrien und Pakistan. Mit jedem ablaufenden Jahr und mit jedem neuen Konflikt sind die Vereinigten Staaten von Amerika mehr und mehr in die Nähe einer direkten Konfrontation mit Russland und China gerückt, besonders seit sie in deren Hinterhöfe in Asien eindringen und China sich weiterhin zur ernstzunehmenden globalen Macht entwickelt.

Beide Länder stellen sich fest vor Syrien. Syrien beherbergt Russlands einzige Marinebasis außerhalb der ehemaligen Sowjetunion, und Russland und China wissen, dass wenn die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre HIWis die Regierung Assad stürzen, ein Vorrücken nach Teheran um einiges erleichtert wird. Ideal wäre für die Vereinigten Staaten von Amerika, wenn sie unterwürfige Regimes in Moskau und Peking installieren könnten, und die Ausnutzung politischer und ethnischer Unterschiede in den Grenzregionen zwischen Russland und China wäre um einiges leichter, wenn der Iran den Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika zum Opfer fallen würde.

Eine globale Strategie der Vereinigten Staaten von Amerika ist bereits in Gang, um Chinas Wachstum und Einfluss zu untergraben, was auch den Hauptgrund bildet für die Einrichtung von AFRICOM: das Afrika-Kommando der Vereinigten Staaten von Amerika, zuständig für militärische Operationen und Beziehungen in Afrika. Aber China ist nicht ohne Einfluss, und seine Handlungen dienen der Schwächung der Vorherrschaft des Dollars und treffen so einen Schlüsselnerv der Macht der Vereinigten Staaten von Amerika.

China hat bilaterale Handelsabkommen mit einer Reihe von Ländern abgeschlossen, wobei der Handel nicht länger in Dollars abgewickelt wird, sondern in lokalen Währungen. Im Lauf der letzten paar Jahre haben China und weitere aufsteigende Mächte wie Russland Vereinbarungen getroffen, um im internationalen Handel vom Dollar abzugehen. Die BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) planen auch, ihre eigenen Währungen für den Handel untereinander zu verwenden. Russland und China haben ihre eigenen nationalen Währungen für den gegenseitigen Handel seit über einem Jahr in Verwendung.

Ein Bericht von Afrikas größter Bank Standard Bank gab vor kurzem bekannt:

„Wir erwarten, dass zumindest $100 Milliarden im chinesisch-afrikanischen Handel – mehr als der gesamte bilaterale Handel zwischen China und Afrika im Jahr 2010 – bis 2015 über den Renmimbi abgewickelt werden.“

Unter Saddam Hussein benutzte der Irak den Dollar nicht als Grundwährung für Erdöltransaktionen, auch der Iran macht das derzeit nicht. Auch Libyens Muammar Gaddafi sprach von einem durch Gold gedeckten Dinar als Reservewährung für Teile Afrikas. Wir wissen, was mit Libyen und dem Irak daraufhin passiert ist.

Im Jahr 2000 verrechnete der Irak seine gesamten Erdöltransaktionen in Euros. Als die Vereinigten Staaten von Amerika 2003 in den Irak einmarschierten, stellten sie die Ölverkäufe von Euro wieder auf Dollar um. Es überrascht daher auch kaum, wenn wir zur Zeit sehen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika versuchen, die iranische Regierung mittels Sanktionen, Destabilisierung, Einschüchterung und der Drohung mit Krieg loszuwerden.

Mittlerweile blickt der Iran nach Osten nach China, Pakistan und Zentralasien, um die Auswirkungen der Sanktionen der Vereinigten Staaten von Amerika zu kompensieren und seine Wirtschaft zu entwickeln und den Handel zu steigern. Um ihr Weltreich aufrecht zu erhalten, treibt die Aggression der Vereinigten Staaten von Amerika die Welt in verschiedene Lager, und ein neuer Kalter Krieg könnte leicht zu einem nuklearen Konflikt werden, nachdem Russland, China und Pakistan über Atomwaffen verfügen.

Die Wirtschaft der VereinigtenStaaten von Amerika scheint in den letzten Zügen zu liegen. Der einzige Weg, sie aufzurichten, führt über einseitige Handelsabkommen oder Kriege, um sich zusätzliche Märkte und Ressourcen zu sichern und um sicherzustellen, dass der Dollar die einzige Reservewährung der Welt bleibt.

Die Menschheit steht zur Zeit vor einer Reihe ernsthafter Probleme. Aber ein Weltreich im Niedergang, bewaffnet bis an die Zähne mit konventionellen und Atomwaffen und gefangen in einem Kreislauf von endlosem Krieg in dem mit Sicherheit vergeblichen Versuch, dem Ruin zu entkommen, ist wohl das ernsteste Problem von allen.

http://www.antikrieg.com/aktuell/2012_09_29_dollarhegemonie.htm

erschienen am 26. September 2012 auf > GlobalResearch > Artikel und auf Colin Todhunters Website
Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht. In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse www.antikrieg.com nicht zu vergessen!

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