Verfasst von: Reiner Dung | Juli 29, 2012

Gier und HabGier die KernKraft des Bösen.

Was ist Gier ?

Ist es einfach ein Gefühl, das mich überkommt, wenn ich vor einer leckeren Kuchentheke stehe und unbedingt ein Stück Kuchen davon essen möchte? Ist es die Triebfeder der Alkoholiker, Raucher und anderen Süchtigen, die genau wissen, dass sie sich mit ihren Suchtmitteln schaden und dennoch nicht davon lassen können?
Ich glaube, dass noch viel mehr dahinter steckt. Gier ist eines der größten Übel unserer Zeit. Im Großen wie im Kleinen. Die Weltpolitik wird bestimmt von Menschen, die ihre Gier nicht mehr im Griff haben und, obwohl sie bereits Milliarden gescheffelt haben, ständig auf der Suche nach neuen Auswüchsen sind, damit sie ihre mit dem Vermögen wachsende Gier noch befriedigen können.
Es ist wichtig, sich klarzumachen, wohin Gier führt. Genauso wichtig ist es, zu erkennen, dass es keine Erfüllung der Gier gibt, ohne mehr Gier auszulösen. Das heißt, immer größere, immer unerreichbarere Ziele werden uns von unserem „Verstand“ vorgegaukelt.
Dabei kann keine quantitative Veränderung je das Leben verändern. Man kann Billionen Euro, Yen oder Dollar besitzen, außer einer kurzen oberflächlichen Freude wird sich nichts ändern. Denn was wir wirklich brauchen, ist eine qualitative Veränderung des Lebens, nämlich innerer Reichtum. Äußerer Reichtum wird nicht helfen, im Gegenteil, er wird die innere Armut nur umso deutlicher vor Augen führen.
Natürlich ist es wichtig, lebensbejahende Zustände zu kreieren, in denen es sich angenehm leben lässt. Aber zu versuchen, die innere Leere durch Anhäufen von mehr und mehr materiellem Besitz zu füllen, das kann nicht der richtige Weg sein.
Schon Jesus sagt zu seinen Schülern: „Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen“. Er sagt doch damit: Sei nicht gierig, denn die Gier ist es, die uns an das Morgen denken lässt.
Kann ich mit diesen Überlegungen zum Thema Gier die Welt verändern? Wahrscheinlich nicht, aber ich kann für mich selbst zufriedener werden, denn ich muss nicht mehr mithalten mit den Anstrengungen der Meisten um mich herum. Und schon dafür hat es sich doch gelohnt, oder?
Gedanken von Sophie

Wer regiert hier eigentlich?

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Geniales MeisterWerk über Zorn, Empörung, Gier und HabGier die KernKraft des Bösen.

Volker Pispers – Gier,Neid und Angst

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.
Mahatma Gandhi

„Habgier und Frieden schließen einander aus.“ Erich Fromm

„Der Mensch ist ein geldgieriges Tier, und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere.“ – Herman Melville, Moby Dick

„Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere.“ – Erich Fromm, Die Kraft der Liebe

„Und nun ist die Macht an sich böse, gleichviel wer sie ausübe. Sie ist kein Beharren, sondern eine Gier und eo ipso unerfüllbar, daher in sich unglücklich und muß also andere unglücklich machen.“ – Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, 1905

Nichts genügt demjenigen, dem das was genügt zu wenig ist. – Epikur
Es ist gut wenn man habgierig ist. Ich möchte sogar behaupten dass es gesund ist, habgierig zu sein. Du kannst gierig sein und dich dabei gut fühlen. – Ivan F. Boesky

Suche nichts außer Ihn. Er genügt dir! Du magst habgierig sein, soviel du willst: Gott ist genug! – Aurelius Augustinus
Mache Geld, mache mehr Geld, mache, dass Leute mehr Geld machen! – L. Ron Hubbard

Habgier, Raffgier, Habsucht oder Raffsucht ist das übersteigerte Streben nach materiellem Besitz, unabhängig von dessen Nutzen, und eng verwandt mit dem Geiz, der übertriebenen Sparsamkeit und dem Unwillen zu teilen.   Die Habgier wird in vielen Kulturen moralisch verurteilt und zieht auch in Sagen, Märchen und Religionen Strafen nach sich.

Bei den Katholiken gehört die Avaritia, der Geiz, die Habsucht, als zweite zu den sieben Hauptlastern oder -sünden, die als die Wurzeln von Todsünden betrachtet werden. Im Lukasevangelium, 12. Kapitel, Vers 15 heißt es: „Und er sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habgier, denn niemand lebt davon, daß er viele Güter hat.“ Im Epheserbrief,

5. Kapitel, Vers 5 steht sogar: „Ihr könnt sicher sein, dass kein unzüchtiger, unreiner oder habgieriger Mensch je das Reich Christi und Gottes miterben wird.“

Habgier wird von der Rechtswissenschaft als „rücksichtsloses Streben nach Gewinn um jeden Preis“ definiert.  http://de.wikipedia.org/wiki/Habgier

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Die HabGier unterscheidet den Menschen vom TierMeister JODA

DenkMalBilder zu Gier und HabGier.

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