Verfasst von: Reiner Dung | Juli 24, 2012

Hunger ist kein Schicksal, Hunger wird gemacht

Den wahren Grund verrät uns der „Friedensnobelpreisträger“ Henry Kissinger:

Wer das Öl kontrolliert, der beherrscht die Staaten; wer die Nahrungsmittel kontrolliert, der beherrscht die Völker; und wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt !“

Der FriedensNobelPreis könnte auch von der RüstungsLobby gesponsert sein, immer mehr KriegsVerbrecher und KriegsTreiber haben den Preis erhalten.

Aber wie George Orwell schon sagte : Krieg ist Frieden.

Der FriedensNobelPreis könnte im NeuSprech auch KriegsNobelPreis genannt werden.

Die EuroReligion kennt 6 SchutzGebote für den  €Uro :

1. KreditSchwemme 2. Reflatiionierung 3. Infaltion 4. EntEignung 5. GeldDrucken und wenn alles nichts hilft, dann gibt es wieder KRIEG.

Der Euro ist Krieg ohne Panzer“ Pof. Pofinger (Mr. Bankrun)

Bodenrausch. Die globale Jagd nach den Äckern der Welt

Veröffentlicht am 22.06.2012 von 01MarcGold

„Bodenrausch“ und wie sich Konzerne als neue Kolonialherren etablieren WDR – 17. Juni 2012

Der Wettlauf um die besten Böden der Welt, der Lebensgrundlage allen Wirtschaftens, ist in vollem Gange: Eine Fläche so groß wie Westeuropa, schätzungsweise rund 220 Millionen Hektar, hat seit Beginn des 21. Jahrhunderts den Besitzer gewechselt.

Ob als Produktionsort für Export-Gemüse und Biotreibstoff oder als Spekulationsobjekt, Land ist begehrter denn je. Staaten wie China und Indien, multinationale Energie- und Rohstoffkonzerne, Banken, Versicherungen und reiche Privatanleger investieren in Grund und Boden. Bevorzugt dort, wo er billig ist, die Eigentumsverhältnisse unübersichtlich sind, die Korruption blüht und zivilgesellschaftliche Strukturen fehlen: in Afrika, Asien, Südamerika oder Osteuropa. Und nicht selten machen die neuen Landlords Jagd auf die Äcker ausgerechnet in jenen Ländern, in denen die eigene Bevölkerung hungert wie in Äthiopien, im Sudan oder in Kenia.

Profit, der den Hunger schürt Minutiös zeichnet Wilfried Bommert diesen beispiellosen „Bodenrausch“ in seinem jetzt erschienenen gleichnamigen Buch nach, der mit dem Crash der Finanzmärkte und der Explosion der Lebensmittelpreise 2007/2008 begann und dessen Ende nicht abzusehen ist. Etwa 40 Prozent der Ackerfläche der Welt stehen nach Schätzungen derzeit zum Verkauf. Land ist heißer als Gold. Es gilt als krisensichere Investition und wirft mit zweistelligen Renditen gigantischen Profit ab. „Spekulation auf Lebensmittel bedeutet, dass die Preise plötzlich nach oben ausschlagen wie 2008, als sie sich verdoppelt haben, und danach wieder fallen. Diese Ausschläge sichern die Profite der Anlagen. Aber insgesamt steigen sie dramatisch. Sonst würden sich die Investitionen nicht rentieren. Und das bedeutet, dass Millionen Menschen auf der Erde hungern“, so der Verkauf. Land ist heißer als Gold. Es gilt als krisensichere Investition und wirft mit zweistelligen Renditen gigantischen Profit ab.

„Spekulation auf Lebensmittel bedeutet, dass die Preise plötzlich nach oben ausschlagen wie 2008, als sie sich verdoppelt haben, und danach wieder fallen. Diese Ausschläge sichern die Profite der Anlagen. Aber insgesamtn neues Kolonialzeitalter Pearce wie auch Bommert sehen in dieser Form der Landnahme das Heraufziehen eines „neuen Kolonialzeitalters“. Während es früher die Kolonialmächte wabische Scheichs ebenso wie die Deutsche Bank oder die Allianz, aber auch die Verlierer: jene Zehntausende von Kleinbauern und Ureinwohnern, die Jahr für Jahr von ihrem angestammten Land vertrieben werden.

Wilfried Bommert zeigt, wie die Europäische Union mit ihrer Energiepolitik die Nachfrage nach Boden zusätzlich anheizt und die Weltbank mit ihrer Kreditvergabe zum „Brandbeschleuniger“ des Agrobusiness avanciert ist. Die Folgen des von vielen Seiten forcierten „Bodenrauschs“ sind für die Weltgemeinschaft katastrophal: angefangen vom drohenden Kollaps der Welternährung über die Beschleunigung des Klimawandels bis hin zur politischen Instabilität ganzer Regionen. „Wenn wir so weitermachen, werden Nahrungsmittel der Sprengstoff der Zukunft sein. Menschen werden hungern, und sie werden Züge voll Lebensmittel vorbeifahren sehen. Und das werden sie sich auf Dauer nicht bieten lassen“, sagt Wilfried Bommert. Politik und Zivilgesellschaft in der Verantwortung

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Sein wichtigstes Anliegen ist es deshalb, Wege zu skizzieren, wie der „Boden wieder zur Grundlage der Welternährung“ gemacht werden kann. Neben einer internationalen Konvention mit einklagbaren Regeln für den Handel mit Land gehört für ihn dazu ein radikales Umsteuern der Weltbank, eine Überprüfung von Entwicklungsgeldern im Hinblick auf die Landverteilung und den Bodenmarkt sowie ein Überdenken der europäischen Agrarsubventionen.

Allerdings belässt er es nicht dabei, die Politik in die Pflicht zu nehmen. Vielmehr appelliert er auch an die Zivilgesellschaft und damit an uns als Verbraucher, Konsumenten und Anleger, den „globalen Bodenrausch auszubremsen“.

Ähnlich sieht es Fred Pearce: „Wir sind alle an dieser Entwicklung beteiligt. Sie, ich, wir alle. Denn die meisten Pensionsfonds sind an Spekulation mit Lebensmitteln beteiligt, genauso wie viele andere Anlageformen. Unsere Zinsgewinne haben also direkt mit dem Elend der Menschen in Afrika und Asien zu tun.“

Buchtipps Wilfried Bommert: Bodenrausch.

Die globale Jagd nach den Äckern der Welt Eichborn 2012, Preis: 19,99 Euro

Fred Pearce: Land Grabbing.

Der globale Kampf um Grund und Boden Antje Kunstmann Verlag, lieferbar ab 05.09.2012 Preis: 19,95 Euro

DenkMalBilder zu unserer GeldReligion.

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