Verfasst von: Reiner Dung | Juli 14, 2012

Hans Söllner – Hey Staat

Da Söllner Hans (amtli Johann Michael Söllner * 24. Dezemba 1955 z Reichahoi in Bayern) is a Liadamocha, der wo af Boarisch singt. Seine bissign Liadln trogta aloa mit da Gitarrn und mitm Fotznhobe vor. Er spuit oba aa zamma mit seine Bands boarischn Reggae. Da Söllner Hanse is a Ohänga vom Rastafari-Glaam und Kämpfa fia d’Legalisierung vo Marihuana auf da Grundlag vo da frein Religionsausübung. Wegn seine systemkritischn Texte und wegn Politikabeleidigunga werd sei Musi kaam im Radio und im Fernseng gspuit, er is aba trotzdem weithi bekannt. Bsundas wegn seine Politikabeleidigunga is a scho zu mehr ois 150.000 Euro Gäidstrofn vaurteit worn.

Alle Zitate wie immer ohne Gewehr von Wikipedia.

„Die mögen mich, weil ich das aussprech‘, was die meisten sich nicht sagen trauen.“  – Der Spiegel 31/1990

„Ich bin ein bissl ordinär, aber warum net?“  – Musik Express Sounds, Oktoba 1990

„Was kümmert mich der Super-Gau, wenn Gottschalk im Fernsehen kommt…“  – Augsburger Allgemeine, 1. Dezemba 1990

„Ich hab halt das Glück gehabt, dass ich mit nur drei Akkorden zwanzig Lieder spielen kann – und das können eben nur drei auf der Welt – Bob Marley, Bob Dylan und ich. Ich begreif die Gitarre wirklich nur als ein Hilfsmittel, damit ich keine Gedichte aufsagen muss.““  – TAZ, 24. Oktoba 1992

„Da ich mittlerweile auch davon überzeugt bin, dass jeder Mensch den Weg gehen muss, den sein Rhythmus bestimmt, werde ich meinen Weg, auch wenn er durch Gerichtssäle und Ausnüchterungszellen führt, bis zum Ende gehen. So wie es bis jetzt aussieht, wird es ein langer Weg.“  – LP „…der Charlie“, 1992

Hans Söllner – Hey Staat

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Hans Söllner – Hey Staat Lyric

Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Heit sog da i amoi, wos i ois moch für di, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat Und dann sag du mir moi, wos du ois mochst für mi Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Heit sog da i amoi, wos i ois moch für di, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat Und dann sag du mir moi, wos du ois mochst für mi

I geh in’d Schui’ und lern bloss des, wos du glabst dass i wiss’n muass Ob mi des int’ressiert, des int’ressiert di net, Mann Des is dir total wurscht, von Anfang an probierst nix and’res, Als dass mi hinbieag’st, wia’st mi brauchst, i lass ma’s g’foi’n, Weil i ma denk, du wirst schon wiss’n was da machst Dann geh i in’d Arbeit und i Bugg’l acht Stund’n lang, Bugg’l jed’n Tag mein Scheiß Job, und von dem Geld, Das i verdien, ziag’st ma sofort, zwoa Drittl, ziag’st ma ob Von de Paar Mark, de ma noch bleib’n, Gehen drauf für Wohnung, Gas und Liacht Und i mach Schuld’n auf da Bank, dass i im Winta nit dafrie’r

Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Heit sog da i amoi, wos i, ois moch für di, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat Und dann sag du mir moi, wos du ois mochst für mi

I geh in’d Schui’ und lern bloss des, wos du glabst dass i wiss’n muass Ob mi des int’ressiert, des int’ressiert di net, Mann Des is dir total wurscht, von Anfang an probierst nix and’res, Als dass mi hinbieag’st, wia’st mi brauchst, i lass ma’s g’foi’n, Weil i ma denk, du wirst schon wiss’n was da machst Dann geh i in’d Arbeit und i Bugg’l acht Stund’n lang, Bugg’l jed’n Tag mein Scheiß Job, und von dem Geld, Das i verdien, ziag’st ma sofort, zwoa Drittl, ziag’st ma ob Von de Paar Mark, de ma noch bleib’n, Gehen drauf für Wohnung, Gas und Liacht Und i mach Schuld’n auf da Bank, dass i im Winta nit dafrie’r

Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Heit sog da i amoi, wos i, ois moch für di, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat Und dann sag du mir moi, wos du ois mochst für mi

Schreibst mir mei Kleidung vor, mein Haarschnitt Schreibst mir mei Bildung vor, mein Job, Sogoar mein Glaub’n schreibst ma vor Und i Depp zoh’l, und ernähr no eich’an Good, Der bloss mit’n Finga auf mi zoag’t, I sollt ihn respektiern, i sollt ihn ehr’n A grad den, der ganze Völker ausgrott’ hot, oder mit Drohungen bekehrt, Ka’f deine Drog’n, Bier und Schnaps, Aber du beschimpf’st mi, wenn i’s nimm, Diskriminierst me, weil i rauch, du muasst staht sein, he, du verdienst Durch Leit wia mi, geht’s dir doch guat Du miass’ast eigentlich doch dankbar sei’ dafür Dass ma die zohln, für dei Geschwafel, Für dei beleidigen und liag’n

Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Heit sog da i amoi, wos i, ois moch für di, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat Und dann sag du mir moi, wos du ois mochst für mi

I bin da d’schlecht für deine Töchta, Hey Staat, geh. Du schamm’st di, vor andere Leit für mi Du nenn’st mi asozial und dumm, Sei froh, dass noch so Blede gibt, Nur durch de Bled’n, konnst di endlich schleim’a De sich nit beschwerd’n, de holt so san, wia’s san Und oi’wal d’Händ vorm Mund halt’n, wenn’s red’n Dreiss’g Joahr lang, hob i mi an oi’s g’holt’n Und dreiss’g Joahr, hob i g’mocht was du mir sog’st Dreuss’g Joahr long, hoss’t sauguat von mir g’lebt Und nit a onazig’s Mol, hoss’t danksche’ zu mir g’sogt Und jetzt, wo i aufsteh und mi weh’r, Weil i holt find, dass endlich amol longt Nennst mi an Grat’ler und Verbrecher Am liabst’n, stella’st mi an d’Wand,

Oh Mann, Hey Staat, Hey Staat Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Heit sog da i amoi, wos i, ois moch für di, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat Und dann sag du mir moi, wos du ois mochst für mi

Und heit, und heit, steh i am Amadeusplatz Und da sing i, ganz laut, sing i, Blowing In The Wind Mit dreitausend andre steh i ummanand, de a für’n Fried’n san Dreitausend, de da zoag’n, dass a noch friedlich geht, mit Hirn Aber im Fernsehn zoag’st Vierz’g Skinhead’s De schrei’n und randalier’n Du zag’st de Wackersdorf-Chaoten, Du zag’st wia Pflasterstoa’na flieag’n Du zag’st net de Typ’n, De zum Schutz vor deine Polizist’n stehn und rea’rn Und i scham’ mi für die Leit, Die auf der Startbahn g’schossn hom Oba du mog’st, dass jeda glab’t, dass ma alle a so san

Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Heit sog da i amoi, wos I, ois moch für di, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat Und dann sag du mir moi, wos du ois mochst für mi

Scham du di amol für was, Hey Staat Vielleicht für die kloa’n Kinder, de grad sterb’n an Leukemie Und für die Eltern, die ehrnan d’Händ holt’n und rea’rn Dei Zeit is um, und meine a’ und für mi, Mann Und für mi geht’s sicher nit dann aus, geh Mei Bua, mei Bua der hat no sechz’g Joahr vor sich Und i tua oi’s, dass er des schafft, Du bist koa Vorbild mehr für mi, Hey Staat Du hasst di aussgfress’n vom Geld, Dass a anderer schwa’ verdient Und sogar am Hunger von der Wöid, Has’t du dein Spass und dein Profit Und damit’s dein Völkermord betreib’st, Na Mann, für des, was du do machs’t Hat di von uns bestimmt, nea’m’t g’wählt

Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Hey Staat, Heit sog da i amoi, wos i, ois moch für di Und dann, Hey Staat, Hey Staat Dann sag i dir moi, wos du oi’s bist für mi

Quelle: http://www.magistrix.de/lyrics/Hans%20S%C3%B6llner/Hey-Staat-194943.html

Hans Söllner – Steh auf

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SongTexter von Hans Söllner.

http://www.magistrix.de/lyrics/Hans%20S%C3%B6llner/

hans söllner gerechtigkeit.flv

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Hans Söllner – Gerechtigkeit Lyric

JETZT STEH I, IM GERICHTSSAAL,

DA RICHTER SCHAUG`T MI OH

DER STAATSANWALT, GEHT WIE A GEIER AUF UND OB

DANN SOG`T DER TYP, MIT SEIN KAPP`L

UND DEM SAUBLED`N G`SICHT

HERR ANGEKLAGTER, SO GEHT DAS NATÜRLICH NICHT

WO KAM` MA HI`, WENN A JEDER, DER A BISSL ÄRGER HOT

SEIN HAUSVERMIETER, GLEI DA`SCHLOGT

I SOG, I HOB IHN NO` NET DA`SCHLOG`N

A BISS`L LEBT ER JA NOCH

DES KONN DOCH I NIT` WISS`N,

DASS ER NIX VERTROGT DER MO`

UND AUSSERDEM, WAR ER NIT G`STOLPERT

WAR OIS NIT SO SCHLIMM

ES WAR`N DOCH EH BLOSS, 15 TREPP`N,

A GONZ A KURZE STIEAG`N

OBA OANS VERSPRICH I EA´M, DEM TYP`N

SOLLT I IHM NOCH AMOI SEG`N

DASS I EA´M NOCKAT AUF DER SÜDSEIT`N,

ZUM FENST`A AUSSE HÄNG

SIE SAN` NIT G`FROGT, PLÄRRT DER RICHTER

WENN`S JETZT NOCH AMOI STÖR`N

ZOHLN`S GLEIT A G`SCHEITE STRAF

I MOG JETZT NIX MEHR HÖR`N

DA STAATSANWALT, KIMMT UMMA

UND SAGT MA` DANN

I SOI DE G`SCHICHT NOCH MOI VERZÄHL`N

UND ZWAR VON ONFANG AN

FÜR DIESEN FALL, MOANT ER SEIN FUFZEHN MONAT WOI NET ZFUI

WO KAM` MA HI`, WENN A JEDER MOCHAT, WOS ER GROD WUI

I SOG, I WOA AM MONTAG FRIAH,

BEIM VERMIETER DRIN`T

UND HOB IHM FREUDESTRAHLEND VERZÖLT,

MEI FRAU KRIAGT A KIND

DRAUF HOT ER BLOSS, RECHT SAUDUMM G`LACHT

UND MI ANSCHLIESSEND G`FRAGT,

HOB`N SIE SCHO` EINEGSCHAUT IN EA`NAN MIETVERTRAG

DO STEHT DRINNAN, GANZ GROSS

„HAUSTIERE SAN BEI MIR NIT ERLAUBT“

DES IS A KÜNDIGUNGSGRUND,

UND IN SECHS WOCH`N SAN SE DRAUSS`D

I SOG, I GLAUB, SIE HOB`N SI` DOCH A KLOAN`S BISS`L VA`HÖRT

MEI FRAU BRINGT A KLOAN`S KIND,

UND KOA MEERSCHWEIND`L AUF`D WÖID

DES IS MIR WURSCHT, HOT ER G`SOGT

DES KIMMT DOCH OIS AUF`S SELBE RAUS

OB DES A KIND IS, ODA A MEERSCHWEIND`L –

NICHT IN MEINEM HAUS

I HOB BETT`LT I HOB G`REART, ABER ER HOT MI NIT ERHÖRT

HERR STAATSANWALT, UND DANN IS` HOIT PASSIERT

SIE SEG`N HERR RICHTER,

SOGT DER STAATSANWALT, EIN NIED`RIGER G`RUND

DO PLÄRR I FIRE, HOLT DOCH DU DEI FOTZ`N, DU SAUDUMMER HUND

WER HEIT A FRAU VERGEWALTIGT,

KRIAGT FÜNF MONAT – NET AMOI

DASCHLOG`T A MUATTA IHR KIND,

IS` FAST A VERSICHERUNGSFALL

DO MOCHAN`S WERBUNG, LEIT MOCHAT`S KINDER

DE DEITSCH`N STERB`N BOLD AUS

DA TEIF`L SOLL`S HOL`N

DE SCHEISS VERMIETER, SAMMT`N HAUS

NEUN MONAT HOB I KRIAGT,

OHNE BEWÄHRUNG, GANZ KLAR

WEIL DES A EINDEUTIGER FALL,

VON SELBSTJUSTIZ WOA

WÄR I WOS BESS`AS G`WESS`N,

WAR MA DES BESTIMMT NIT` PASSIERT

ODA POLIZIST, DER IM NAMEN DES VOLKES

KLOAN`E KINDER DA`SCHIASST

OBA I KONN EICH GOA`NET SOG`N,

WIE I MI TROTZDEM DRÜBER G`FREI

I WE´ OIBA A KLOANES OARSCHLOCH,

UNTER LAUTER GROSSE SEI`

GERECHTIGKEIT

Hans Söllner über Stuttgart 21 Teil 1

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NachDenkMalBilder zum Staat und zur BanksterUnion

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