Verfasst von: Reiner Dung | April 27, 2012

Die Welt im WürgeGriff von IWF und WeltBank.

IWF und WeltBank ergänzen sich wie Hammer und Amboss. Sie haben die Aufgabe die Welt so zu formen wie die GeldElite sie für ihre Zwecke braucht. In der WeltSchuldenSchmiede werden für Länder und Völker maßgeschneiderte Ketten geschmiedet. Kredite bedeuten immer das Ende der Freiheit und das ist gerade gewollt. IWF und WeltBank sind Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.

Unser Politikblog beleuchtet den offenen Brief von Davison Budhoo an Michel Camdessus. Budhoo warf dem IWF vor, am Tod Millionen armer und unschuldiger Menschen schuldig zu sein. Und er wies dem IWF die absichtlich falsche Auswertung volkswirtschaftlicher Daten nach. Außerdem wird betrachtet, was der Rücktritt des ehemaligen IWF-Geschäftsführers Horst Köhlers vom Amt des Bundespräsidenten mit dem IWF, dem Euro und der Staateninsolvenz zu tun hat. http://unser-politikblog.blogspot.de/2010/08/unser-politikblog-zur-arbeitsweise-des.html

Unser Politikblog zur Arbeitsweise des IWF

Prof. Bernd Senf über Weltbank und IWF

Welt ohne Filter – 26. April 2012 

Bis zum Jahresende sollen, so die ursprüngliche Version des IWF-Berichtes, etwa 7 Billionen Euro für die „Stabilsierung“ des europäischen Bankensystems notwendig werden. Daß diese Zahl im offiziellen Bericht des IWF nach unten geschönt wurde, zeigt, daß man sich dort absolut der Implikation klar ist: daß das nämlich Hyperinflation bedeutet.

von GreenPeace

Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) sind – neben der WTO – die treibenden Kräfte der Globalisierung. Beide Institutionen haben weltweit die Liberalisierung der Wirtschaft – häufig auf Kosten sozialer und ökologischer Belange – vorangetrieben. Mit der Förderung von Mammutprojekten, wie etwa Staudämmen und Pipelines, waren und sind sie in großem Ausmaß an der Umweltzerstörung in Entwicklungsländern beteiligt. Ziele und Entwicklung von Weltbank und IWF.

Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) wurden 1944 auf der UN-Konferenz von Bretton Woods gegründet. Das Ziel war der Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg und die Prävention von Weltwirtschaftskrisen. Der ursprüngliche Name der Weltbank, Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, spiegelt ihren Auftrag wider. 1944 waren die meisten Länder der Dritten Welt Kolonien, und der Auftrag „“Entwicklung““ wurde im Sinne der Kolonialherrren verstanden: Wirtschaftswachstum und Öffnung der Märkte.   Dem IWF kam die Rolle zu, für die finanzielle Stabilität der Weltwirtschaft zu sorgen. In Notfällen sollte der Fonds Ländern, die von Rezession bedroht waren, mit Liquidität in Form von Krediten helfen. Im Laufe der Zeit haben sich Weltbank und IWF zu Gehilfen der reichen Industrienationen, allen voran der USA, gemacht. Mit dem Kredo der Liberalisierung und der Privatisierung auf den Lippen griffen sie massiv in die Wirtschaftspolitik der Staaten ein, denen sie halfen. Als Gegenleistung zur Vergabe von Krediten verlangten sie u.a. die Öffnung für ausländisches Kapital, den Abbau von Zöllen und Importbeschränkungen sowie die Exportorientierung.   Seit den 80er Jahren gab es eine stärkere Verflechtung der Aktivitäten von Weltbank und IWF. Die Weltbank begann, zusätzlich zur Vergabe projektbezogener Kredite, zum Beispiel für Staudämme, eine umfassende Unterstützung in Form so genannter Strukturanpassungskredite bereitzustellen. Dies geschah mit Zustimmung des IWF, der daraufhin den Schuldnerländern Konditionen diktierte, die meistens nicht im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung waren, wie etwa die Abwertung der Landeswährung und die Kürzung der Sozialleistungen. Während sich der IWF zu einem festen politischen Akteur in den meisten Entwicklungsländern des Südens und später auch im ehemaligen Ostblock machte, wuchs dort die „“Erbitterung über das internationale Regime der Globalisierung unter Leitung des IWF““.  von GreenPeace Redaktion http://www.greenpeace.de/themen/umwelt_wirtschaft/wto/artikel/weltbank_und_internationaler_waehrungsfonds/

Bretton-Woods-Systems von Gert Flegelskamp

Der IWF verkam zu einem Instrument der Durchsetzung der neoliberalen Globalisierung. Das GATT, heute abgelöst durch die WTO, verschärft diese Tendenz noch weiter. Das Bretton Woods Trio (BWT), bestehend aus IWF, Weltbank und WTO, hat zwar kein demokratisches Mandat, aber die Macht, gestützt durch die G7-Staaten. Ausschlaggebend sind die reichen Nationen, die armen sind praktisch machtlos.  http://www.flegel-g.de/NWO-03.html

Die IWF ist zuständig für die Kreditvergabe an Staaten. Sie koppelt ihre Kreditzusagen seit den 70ger Jahren an restriktive Eingriffe in die Wirtschaftspolitik der kreditnehmenden Länder. Dazu gehören die Verpflichtungen zur Privatisierung und den Anbau von Biotechnik. Der Geografie-Professors Richard Peet findet, dass sich die IWF zu einer Form der Kontrolle der Wirtschaftspolitik der „Dritten Welt“ durch die „Erste Welt“ gewandelt hat. Attac, kritisiert, dass den an die Kreditbewilligung gekoppelte Zwang zur Privatisierung von Elementen der öffentlichen Daseinsvorsorge, da die betroffenen Länder dadurch die demokratische Kontrolle über diese Politikbereiche aufgeben müssen. In den Schuldnerländern existiert in aller Regel kein oder zu wenig inländisches Kapital, um zum Beispiel die Wasserversorgung oder das Bildungswesen in eigener Regie privatisieren zu können, sodass diese Bereiche dann unter die Kontrolle internationaler Investoren fallen, meist aus den USA oder aus der EU, die gegenüber ihren Kapitaleignern verantwortlich und daher nur wenig Interesse haben, auf die Probleme ihrer Gastländer Rücksicht zu nehmen. Darüber hinaus wird die Rendite aus der Investition in Zukunft aus den betroffenen Ländern abfließen, was eine Schwächung von deren Binnenmarkt zur Folge hat. http://www.flegel-g.de/verschwoerung.html

Irgendwie finde ich es verniedlichend, wie die Presse über den ESM berichtet. Was ich stets vermisse, ist der Hinweis, dass der ESM ein völkerrechtlicher Vertrag sein wird und auf die in etwas gleiche Stufe wie der IWF gehoben wird. Damit ist er der Gesetzgebung der Länder im Euro-Raum entzogen. Er macht seine eigenen Gesetze, incl. eines eigenen Steuerrechts.

Ist der ESM erst mal installiert, kann er nicht verklagt werden, sondern Staaten können lediglich gegen Beschlüsse des ESM vor dem EuGH klagen, mit mehr als unvorhersehbarem Ausgang. Dass die ESM-Mitglieder, vom Beschäftigten bis zum Gouverneur volle Immunität in jeglicher (ESM bezogener) Hinsicht genießen, ist ein weiteres Defizit, über das die Presse nicht berichtet. Und am IWF, dem großen Vorbild des ESM, kann man sehen, welche Einflussmöglichkeiten die Staaten auf den IWF haben und umgekehrt, welche erpresserische Macht der IWF über die Staaten hat, die verzweifelt oder korrupt genug sind, sich an den IWF zu wenden. Für die Bevölkerungen dieser Staaten allemal ein Niedergang, denn Bevölkerungen spielen im IWF und nach der Einrichtung des ESM auch dort nur noch die Rolle als Arbeitsvieh und als Zahlmeister.

Und Schäuble? Erinnern wir uns an seine Worte:

Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Konkurrenz zwischen allen Politikbereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. Das war die alte Ordnung, die dem Völkerrecht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist, spätestens seit den zwei Weltkriegen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Und wir in Deutschland sind seit dem 8.Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“ http://www.flegel-g.de/2012-03-31-Wiederkaeuer.html

IWF will Demokratie abschaffen

IWF-Cheffin Christine Lagarde sieht schwarz für 2012. Schuld daran sei die Demokratie, welche wichtige Beschlüsse verhindere. „Demokratische Prozesse verhindern oft schnelle Entscheidungen. Der Zielkonflikt zwischen den Erwartungen der Märkte und der politischen Realität müsse gelöst werden http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9079-iwf-will-demokratie-abschaffen

Bundesbank lässt sich vom IWF abzocken

Die Bundesbank gibt ihren Widerstand gegen IWF- Aufstockung auf. Der deutsche Anteil an den neuen IWF-Mitteln beträgt 41,5 Milliarden Euro an bilateralen Kreditlinien, die die Bundesbank bereitstellt. http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9938-bundesbank-laesst-sich-vom-iwf-abzocken

Afrika im Würgegriff von IWF und Weltbank – veröffentlicht: 10.02.2003

Vor genau 40 Jahren wurde die OAU (Organisation der Afrikanischen Einheit) gegründet, mit dem Ziel, die Entwicklung des Kontinents voranzutreiben. Den Gründungsvätern war es klar oder sie ahnten, daß der Kapitalismus überwunden werden muss, um ihre Ziele zu erreichen. Die Bilanz heute ist niederschmetternd: Afrika ist zerrissen, ausgeplündert und wirtschaftlich bankrott.

20 Jahre kapitalistische Globalisierung haben den Kontinent in starke Abhängigkeit von IWF, Weltbank und WTO, kurz gesagt unter stärkere Kontrolle des internationalen Kapitals gebracht als zu kolonialen Zeiten. Wie das Diktat der Weltbank Hunger, Elend und ethnische Konflikte bis hin zum Zerfall einiger Staaten bewirkt hat, soll hier anhand einiger Beispiele nachgewiesen werden. Längst formiert sich aber der Widerstand gegen die Globalisierung und gegen IWF, Weltbank und ihre Statthalter. http://sozialismus.info/?sid=339

Was Sie nicht wissen sollen! Michael Morris

Geld regiert die Welt. Doch wer regiert das Geld?

Eine kleine Gruppe von Privatbankiers regiert im Geheimen unsere Welt. Diese Bankiers steuern aber nicht nur die Fed, die Zentralbank der USA, sondern auch überregionale Organisationen wie die UNO, die Weltbank, den IWF und die BIZ. Das Ziel dieser Geldelite ist kein Geringeres als die Weltherrschaft, genannt die Neue Weltordnung!   Michael Morris erklärt über die Zukunft der Finanz- und Wirtschaftswelt: »Die Ländergrenzen werden bleiben, aber die Währungsgrenzen fallen! Ich habe in diesem Buch den Fokus auf die Wirtschaft, auf Geld und das Bankwesen gelegt, denn die Mechanismen des Geldes sind der Schlüssel zur Macht dieser Bankiers-Clans. Seit fast zweihundert Jahren sind wir immer wieder auf dieselben Tricks hereingefallen. Das geht nur deswegen, weil die meisten Menschen nicht verstehen, wie unser globales Finanzsystem funktioniert … Jeder Börsencrash war geplant und so ist es auch der nächste – und der kommt sehr bald.«   Der Autor zeigt zudem: aktuelle Firmenbeteiligungen der Rothschild- und Rockefeller-Familien, die sie mit vielen großen Konzernen der Welt verbinden dass der IWF schon lange ein Konzept für eine Weltwährung vorliegen hat, und dass es Alternativen gibt – für die Regierungen wie auch für den Einzelnen.

»Es ist dem Autor gelungen, die Mechanismen des Geldes so einfach zu erklären, damit sie auch ein Laie versteht. Und hat man das einmal verstanden, gehen einem die Augen auf!« Jan van Helsing

Patrice Lumumba: Der lange Schatten seiner Ermordung

Lumumba sprach nachdrücklich von der Gewalt und der Erniedrigung des Kolonialismus, vom skrupellosen Diebstahl afrikanischen Bodens bis zu der Art und Weise, mit der Französisch sprechende Kolonialisten mit Afrikanern wie Eltern mit Kindern sprachen, mit dem vertrauten „tu“ statt mit dem förmlichen „vous“. Politische Unabhängigkeit sei nicht genug, sagte er.  Der große Reichtum in ihrem Boden müsste auch Afrikanern zugutekommen. http://lupocattivoblog.com/2011/02/01/patrice-lumumba-der-lange-schatten-seiner-ermordung/

Patrice Lumumba sollte der Friedensnobelpreis noch posthum verliehen werden, sagt Maria Lourdes! Patrice Lumumba, erster Ministerpräsident der Demokratischen Republik Kongo, fand diese Rede Baudouins gänzlich unakzeptabel und setzte ihr eine eigene, leidenschaftliche Rede, die nicht auf der Tagesordnung der Feierlichkeiten stand, entgegen. Es war der Anfang vom Ende der Regierungszeit Lumumbas. Nicht einmal sieben Monate später wurde er verhaftet, grausam gefoltert und in Katanga exekutiert. Sein Leichnam wurde in Säure aufgelöst. Heute ist bekannt, dass auch König Baudouin I. verantwortlich war für Folter und Tod Lumumbas. http://lupocattivoblog.com/2012/04/25/auf-dem-leopardenfell-ist-nicht-platz-fur-zwei-sagt-ein-sprichwort-im-kongo/

Die Videos, bei Lupo,  geben Einblick welches Leid den Afrikanern angetan wurde und wird. Afrika den Afrikanern! Afrika ist nicht die Vorratskammer der Industriestaaten sie brauchen nur deren Hilfe zur SelbstHilfe. In Afrika braucht niemand zu verhungern oder zu hungern. Wasser ist der Anfang von allem, daher sollte hier unsere EntwicklungsHilfe ansetzen. Sie brauchen Gulaschkanonen und richtige Brunnenbohrer aber keine Waffen.

Atlas enthüllt gigantische Wasser-Reserven unter Afrika http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,828776,00.html

„Die Welt hat genug für Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier“

„Du musst die Veränderung sein die du in der Welt sehen willst.“

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Gandhis 10 Weisheiten um die Welt zu verändern http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/10/gandhis-10-weisheiten-um-die-welt-zu.html#ixzz1t9NpVwfy

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